Was wir aus der Geschichte lernen können: Nicht die Anbetung der Asche, sondern das Weitertragen des Feuers...
Autor*innen: Franz Jung
Autor*innen: Wolfgang Neugebauer; Peter Schwartz
Autor*innen: Ulrich Linse
Autor*innen: Angelika Ebbinghaus (Hg.)
Die Ende der 1920er Jahre in Genf gegründete Aktionsliga der Bauarbeiter (LAB) stellt gewissermassen den bewaffneten Arm des Schweizerischen Bau- und Holzarbeiterverbands (SBHV) dar und wird zu einer konstanten Bedrohung für die Arbeitgeberschaft. Ein Unternehmer, der den Vertrag nicht respektierte, riskierte damals die schlichte Zerstörung seiner Baustelle. Trotz der Vorladungen und Verhaftungen schaffen es die spektakulären Aktionen der LAB, ein neues System der Gesamtarbeitsverträge durchzusetzen. Der spektakuläre Aktivismus der LAB ist bezeichnend für die Hoffnungen und Spannungen in der Schweizer Arbeitswelt der Zwischenkriegszeit, die vorliegende Studie ist ein wertvoller Beitrag zur Erneuerung der Arbeitermilitanz.
Autor*innen: Alexandre Elsig
Am 17. September 1911 erhob sich das Wiener Proletarierviertel Ottakring in einer Hungerrevolte. Damit artikulierten die zumeist vom Land zugewanderten ProletarierInnen nicht nur ihre fortdauernde soziale Not, sondern auch den drohenden Verlust der Sehnsucht nach einem besseren Leben, für das sie in die Metropole gekommen waren.
Autor*innen: Wolfgang Maderthaner; Lutz Musner
Das Buch behandelt die Geschichte der anarchistischen „Partido Liberal Mexicano“ (PLM) von 1900 bis 1918. Es ist das erste Einführungswerk und gleichzeitig wissenschaftliche Arbeit in deutscher Sprache zu dem Thema. Zu Beginn wird die Geschichte Mexikos behandelt um die Ursachen und Besonderheiten der Revolution zu erklären, wie die breite Bauernrevolte, die Teilnahme militanter Indigener und der starke (USA-fixierte) Anti-Imperialismus. Der Hauptteil des Buches behandelt chronologisch die Geschichte der Partei, mit ihrer Entstehungszeit aus den liberalen Clubs, ihrer sozialdemokratischen-aufständischen Phase bis hin zur anarcho-kommunistischen Etappe von 1910-1918. Anhand historischer Quellen und theoretischer Reflexionen zeichnet das Buch die Kämpfe, Theorien und Widersprüche anarchistischer Akteure nach. Es zeigt, wie die PLM in den Aufständen und Streiks vor der Revolution eine tragende Rolle spielte und während der Revolution ganze Gebiete unter Kontrolle bringen konnte.
Autor*innen: Andreas Richter
Autor*innen: Benedikt Föger; Klaus Taschwer
Nie zuvor und in keinem anderen politischen Zusammenhang kämpften so unterschiedliche Protagonisten neben- und miteinander: Bäuer*innen, Winzer, linke Student*innen und Jugendliche, Alte und Junge, Hippies, K-Gruppenmitglieder und Autonome, Konservative und Militante. Nie zuvor waren die Mittel des Kampfes so unterschiedlich, umfassend und fantasievoll. Nie zuvor beteiligten sich so viele an Info- und Aufklärungsaktionen, strömten zu Demos, kämpften an Bauzäunen, besetzten Bauplätze und blockierten Transportwege.
Doch auch nie zuvor in der Geschichte der BRD schlug der Staat mit solch brutaler Gewalt zurück, setzte elementare Grundrechte für so viele außer Kraft und ignorierte jahrzehntelang den erklärten Willen der breiten Mehrheit der Bevölkerung.
Autor*innen: Tresantis (Hg.)
Das ist die Geschichte der berüchtigten Bonnot Bande, jener anarchistischen Bankräuber, die zum ersten Mal ein Auto als Fluchtfahrzeug eingesetzt haben. Sie vereinigten sich rund um die Zeitung L’ anarchie von Victor Kibaltschitsch (später bekannt als Victor Serge) und verschrieben sich dem Illegalismus, einer alltäglichen Praxis im Kampf gegen das Eigentum und die Gesetze der Reichen: Befreiung entsteht demnach durch die unmittelbare Aneignung der Reichtümer der Bourgeoisie durch Diebstahl, Überfälle und Raub. Ihre spektakulären Aktionen und ihr dramatischer Tod machte sie zu Legenden unter den Revolutionären dieser Welt. Gleichzeitig ist dieses Buch ein wunderbares Porträt des Paris der Jahrhundertwende.
Autor*innen: Richard Parry
Autor*innen: Alèssi dell `Umbria
Friederike Hausmann erzählt, wie Chicago zum Symbol eines mörderischen Fortschritts wurde und wie sich dort, besonders unter den Zugewanderten aus Deutschland, die ersten Arbeiterorganisationen bildeten. Der Band umfasst die ergreifenden Selbstbiografien der verurteilten Arbeiterführer, die zu Märtyrern wurden. Zu ihrer Erinnerung wird der 1. Mai als Gedenktag in fast allen Ländern der Welt gefeiert – nicht aber in den USA.
Autor*innen: Friederike Hausmann