Geschichte

Was wir aus der Geschichte lernen können:  Nicht die Anbetung der Asche, sondern das Weitertragen des Feuers...

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Frauen der Novemberrevolution. Kontinuitäten des Vergessens
Frauen protestierten vor hundert Jahren in Massen gegen den Ersten Weltkrieg und das deutsche Kaiserreich. Ihre Streiks, Demonstrationen und Ausschreitungen leisteten einen wesentlichen Beitrag zur Vorbereitung der Novemberrevolution. Doch während der Auseinandersetzungen um die Richtung der Revolution tauchten Frauen als Massenerscheinung nicht mehr auf...

Autor*innen: Dania Alasti

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Freie Liebe und Anarchie

Der Monte Verità in der Nähe von Ascona war Anfang des letzten Jahrhunderts Anziehungspunkt für die intellektuelle Boheme. Ulrike Voswinckel schildert drei spannende Jahrzehnte der Suche nach alternativen Kunst- und Lebensformen. Stadtflüchtige, Vegetarier, Theosophen, Anarchisten, Spinner und Alternative zog es als Erste auf den am Lago Maggiore gelegenen »Berg der Wahrheit«. Hier ließen sich die »Aussteiger« zu neuen Entwürfen gegen das etablierte Leben ihrer Zeit inspirieren. Man proklamierte das Prinzip der klassenlosen Gesellschaft und die Befreiung der Frau, pflegte die freie Liebe und lebte naturnah in Lufthütten oder im Wald, ausgestattet mit Sackleinen und Sandalen oder gar nackt. Kein Wunder, dass später auch die Schwabinger Boheme magnetisch von diesem Ort angezogen wurde.

Autor*innen: Ulrike Voswinckel

19,50 €
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Freiheit und Gerechtigkeit. Die Geschichte der Ukraine aus libertärer Sicht
Dabei blickt dieses osteuropäische Land auf eine bewegte und äußerst interessante Vergangenheit zurück. Gerade aus emanzipatorischer Sicht spielten sich in der Ukraine überaus wichtige und spannende Ereignisse ab. So organisierten sich die ukrainischen Kosaken an dem großen Fluss Dnjepr zu Beginn der Neuzeit bereits in einer egalitär-freiheitlichen Gemeinschaft, als  die meisten europäischen Gesellschaften noch in einem absolutistischen Feudalsystem verharrten. Von der antifeudalen Bewegung der Hajdamaken im 18. Jahrhundert führt die freiheitlich-progressive Spur in der ukrainischen Gesellschaft über die sozialrevolutionären Gruppen der Narodniki des Zarenreichs schließlich zur Entstehung aller modernen sozialistischen Strömungen innerhalb der Ukraine: Sozialdemokratie, Kommunismus, Anarchismus.

Autor*innen: Roman Danyluk

14,40 €
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Friede, Freude, deutscher Eintopf. Rechte Mythen, NS-Verharmlosung und antifaschistischer Protest
Ulrichsberg: Widerständig gegen rechtes Gedenken: Die Beiträge zu Geschichtspolitik und Erinnerungskultur fokussieren auf die spezifische Situation in Kärnten/Koroska und das umstrittene Ulrichsbergtreffen, eines der größten Treffen von Veteranen der nationalsozialistischen Wehrmacht und (Waffen-)SS in Europa. Ausgehend davon werden unterschiedliche Facetten des österreichischen Umgangs mit der jüngeren Geschichte sichtbar gemacht.

Autor*innen: Arbeitskreis gegen den kärntner Konsens (Hg.)

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Friedenskrieger des Hinterlandes. Der Erste Weltkrieg und der zeitgenössische Antimilitarismus

Mit den von den Autorinnen und Autoren gebotenen gedanklichen Zugängen aus den unterschiedlichsten Bereichen wird das Spektrum des Antimilitarismus des frühen 20. Jahrhunderts in seiner vollen Breite dargestellt. Zu Wort kommen damit nicht nur Kulturschaffende wie Karl Kraus, Jaroslav Hašek oder Joseph Roth, sondern auch der Eisenbahninvestor Ivan Bloch, der Jurist Walther Rode oder der Finanzsoziologe Rudolf Goldscheid. Raum gegeben wird vor allem dem anarchistischen Kriegsdienstverweigerer Rudolf Großmann alias Pierre Ramus.

Autor*innen: Gerhard Senft (Hg.); Bertha von Suttner; Pierre Ramus

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Fritz Rück und die Revolution 1918. Berichte und Gedichte aus bewegten Zeiten
Rück (1859-1959) hat die Ereignisse der Revolution von 1918/19 als Revolutionär und kurzzeitiger Vorsitzender des Arbeiter- und Soldatenrates in Stuttgart miterlebt und mitgestaltet. In seinen Aufzeichnungen analysiert er die Entwicklung von Arbeiterbewegung und Sozialdemokratie in Deutschland während des Kaiserreiches und schildert die Zuspitzung der Konflikte bis zum Ausbruch der Novemberrevolution.

Autor*innen: Marvin Chlada; Wolfgang Haible (Hg.)

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Frühschicht. Linke Fabrikinterventionen in den 70er Jahren
Was heute kaum vorstellbar klingt, war Anfang der 70er Jahre weit verbreitet. Auf die antiautoritäre Revolte von 1968 folgte für viele der Schritt in die Produktion; einige Tausend junge Linke tauschten den Seminarstuhl gegen die Werkbank ein, um die Arbeiterklasse für Revolution und Kommunismus zu begeistern.

Autor*innen: Jan Ole Arps

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Fuchsfeuerwild. Erinnerungen eines anarchistischen Auswanderers nach Rio Grande do Sul
Dies ist ein Deutsch-brasilianisches Geschichtsbuch - die Erinnerungen eines anarchistischen Agitators und Organisators in Rio Grande do Sul, der über seinen Kampf gegen die versumpfende Sozialdemokratie im deutschen Kaiserreich berichtet, seine Erfahrungen als deutscher Emigrant in Südbrasilien Revue passieren läßt, über seine gewerkschaftlichen Aktivitäten als Anarchosyndikalist erzählt und seinen Kampf gegen die Nazis in Brasilien und gegen das Tausendjährige Reich Hitlers dokumentiert.

Autor*innen: Friedrich Kniestedt

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Fußball unterm Hakenkreuz in der Ostmark

Der Wiener Fußball zählte in der Zwischenkriegszeit zu den wichtigsten Zentren der europäischen Fußballkultur. Der Sammelband fragt nach den Veränderungen dieser Popularkultur nach dem »Anschluss« 1938 an das Deutsche Reich und den fußballerischen Beziehungen zwischen »Altreich« und »Ostmark«.

Autor*innen: David Forster; Jakob Rosenberg; Georg Spitaler (Hg.)

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Gebrauchsanleitungen für die Vergangenheit. Geschichte, Erinnerung, Politik
Kulturindustrie, Museen, Gedenktage und Lehrprogramme tragen dazu bei, aus der Erinnerung an die Vergangenheit eine Art ziviler Religion unserer Gesellschaften werden zu lassen. Diese Religion erfüllt häufig eine apologetische Funktion: die Erinnerung an die Totalitarismen zu erhalten, um die liberale Ordnung zu rechtfertigen, die besetzten Gebiete zu legitimieren, um einen neuen Holocaust zu verhindern, in den Irak einzumarschieren, um München nicht zu wiederholen.

Autor*innen: Enzo Traverso

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Gegen Krieg und Nationalismus. Anarchist:innen während der Jugoslawienkriege

Die anarchistische Antikriegsbewegung in den 90er Jahren in Kroatien war der Versuch, sich gegen die Kriegstreiberei der Nationalstaaten zu wehren. Anarchistische Gruppen gaben Informationsmaterial heraus, sie hielten solidarische Verbindungen nach Serbien, unterstützten Kriegsdienstverweigerer und halfen beim Wiederaufbau von zerstörten Häusern. Angesichts der linken Diskussion um den Ukrainekrieg halten wir den Text für ein wichtiges Zeitzeugnis gegen Krieg und Nationalismus.

Autor*innen: Antipolitika

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Geistreiches Berlin und Potsdam. Ein philogeschichtlicher Städteführer

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Spreemetropole dann zielstrebig zu einer europäischen Hauptstadt der Intelligenz. Saul Ascher schrieb schon 1980 über Berlin zu Beginn des 19. Jahrhunderts: »Berlin war immer der Ort, wo die gekränkte Geistesfreiheit einen Zufluchtsort fand.« Das Buch enthält u.a. Beiträge zu Marx und Bakunin in Berlin.

Autor*innen: Maurice Schuhmann

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