Bücher zu Pädagogik, Bildung, Psychologie und zur Antipsychiatriebewegung
Hier geht es um die Wechselbeziehung zwischen der oft krisenhaften äußeren Wirklichkeit und unserem »inneren« Leben. Zu gern werden Probleme, die uns handlungsunfähig machen, auf die Ebene individueller Psychologie reduziert. Wie können wir solche Probleme politisieren? Psychoanalyse und Revolution wendet sich an Personen und Gruppen, die gegen eine ausbeuterische und entfremdende Realität kämpfen. Die Beziehung zwischen persönlicher »Innenwelt« und gesellschaftlicher »äußerer« Welt ist für Befreiungsbewegungen höchst relevant.
Autor*innen: Ian Parker; David Pavón-Cuéllar
Psychologie als Wissenschaft verortet sich im widersprüchlichen Feld von Herrschafts- und Befreiungswissen. Die begrifflichen Vorannahmen in den herrschenden psychologischen Theorien und ihre handlungsorientierten Ansätze zielen darauf, die Subjekte ohne ihre Einbettung in die gesellschaftlichen Verhältnisse zu beschreiben. Kritische Psychologie dagegen legt auf der kategorialen wie auf der Praxisebene ein Konzept vor, das die individuelle Befreiung mit der Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse in eins denkt.
Autor*innen: Ariane Brenssell; Klaus Weber (Hg.)
Der Band ›Theorien und Begriffe‹ stellt psychologische Mainstreamtheorien und die Kritik daran sowie die Grundannahmen der Kritischen Psychologie vor; praxisorientierte Ansätze der Psychologie und kritischpsychologische Alternativen dazu werden im Band Schulen und Praxen beschrieben.
Autor*innen: Ariane Brenssell; Klaus Weber (Hg.)
Grundlegende Qualitätsstandards für den Bereich der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Erarbeitet von FICE Austria in Zusammenarbeit mit zahlreichen relevanten Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Österreich.
Autor*innen: FICE Austria
Collection of essays on a huge array of issues facing fathers trying to parent in an equal, engaged way - from birth through to education via issues like war, violence, racism and incarceration by way of sperm donation and the tests faced by transgendered and gay fathers.
Autor*innen: Thomas Moniz
Utøya, Isla Vista, Halle, Hanau – drei Länder, vier Attentäter. Gemeinsam ist den Tätern ihre vergiftete Vorstellung von „Männlichkeit“ und ihr Wunsch, Frauen, Ausländer und Juden zu vernichten. In diesem Buch wird jener Vernichtungswunsch im Kontext europäischer rechts-identitärer Bewegung reflektiert, die auf Ungleichheit, Hass und Abwehr gegenüber dem Anderen aufbaut. Ziel ist, der imaginierten Verschwörung gegen den christlichen und „weißen“ Mann entgegenzutreten, Frauenkörper wieder in Besitz zu nehmen und sich so die „natürliche“ Position als Autorität in Familie und autoritärem Staat zurückzuerobern.
Autor*innen: Hanna Vatter
„Abbau der Autorität im Organisationsapparat ist wichtig. Abbau der Autorität in Theorie und Taktik des Klassenkampfes ist wichtiger. Am wichtigsten aber ist der Abbau der Autorität in der menschlichen Seele, weil ohne ihn ein Abbau der Autorität weder in Organisation, noch in Taktik und Theorie möglich ist." Otto Rühle
Autor*innen: Otto Rühle, Franz Pfemfert, Oskar Kanehl u.a.
Rechtsextreme Frauen werden mit ihren Einstellungen und ihrem Handeln oft übersehen und unterschätzt – auch in der Sozialen Arbeit und Pädagogik. Dies hat Folgen für das demokratische Miteinander, insbesondere aber für Menschen, die von rechter Gewalt betroffen sind. Doch wie kommt es zu diesem Wahrnehmungs- und Interventionsdefizit? Welche Ursachen lassen sich in Geschichte und Gegenwart in der Sozialen Arbeit und Pädagogik erkennen? Wie verlaufen Situationen in verschiedenen Handlungsfeldern und welche Alternativen lassen sich herausarbeiten? Diese und weitere Fragen werden im Buch beantwortet. Die Autor_innen plädieren für eine professionsethische Haltung von (sozial)pädagogischen Fachkräften.
Autor*innen: Esther Lehnert; Heike Radvan
"Inspired by the legacy of radical and queer black feminists of the 1970s and ’80s, Revolutionary Mothering places marginalized mothers of color at the center of a world of necessary transformation. The challenges we face as movements working for racial, economic, reproductive, gender, and food justice, as well as anti-violence, anti-imperialist, and queer liberation are the same challenges that many mothers face every day. Oppressed mothers create a generous space for life in the face of life-threatening limits, activate a powerful vision of the future while navigating tangible concerns in the present, move beyond individual narratives of choice toward collective solutions, live for more than ourselves, and remain accountable to a future that we cannot always see. Revolutionary Mothering is a movement-shifting anthology committed to birthing new worlds, full of faith and hope for what we can raise up together."
Autor*innen: Alexis Pauline Gumbs; China Martens; Maia Williams (Editor)
Autor*innen: Irene Wagner
Autor*innen: Bertrand Stern
Autor*innen: Lutz van Dijk