Bücher zu Geschichte und Aktualität der radikalen Linken
Dieser Sammelband vereint autobiografische Zugänge linker Aktivist*innen aus Schweden zum Thema Klasse. Neben Ausschlüssen und Barrieren wird die Frage der Deutungshoheit thematisiert. So schreibt beispielsweise Frederic Carlsson-Andersson darüber, dass Klasse nur aus einer privilegierten Perspektive ein schwer greifbares Konzept sei, „von unten“ dagegen eine direkt erfahrbare, oft schmerzliche Realität.
Autor*innen: Kollektiv Stein und Wort (Hg.)
Autor*innen: Laika
Von Abschaffen über FLTI* und Lauti bis Zusammenhang: Linke wollen nicht nur alles anders machen, sie reden auch anders. Das Lexikon der Bewegungssprache umfasst 150 Begriffe der außerparlamentarischen Linken. Manche sind für Außenstehende oder Neulinge völlig unverständlich, etliche werden anders verwendet, als man erwartet, oder sind zu abstrakt, um Leute auf die Straße zu bringen. 20 Autorinnen und Autoren bemühen sich um Aufklärung, teils sachlich, teils ironisch und immer kritisch-solidarisch. Das Buch ist ein Lexikon besonderer Art.
Autor*innen: Niels Seibert; Ines Wallrodt (Hg.)
Was passiert, wenn ein VW-Arbeiter, ein Aktivist und eine Mobilitätsexpertin an einem Tisch sitzen? Ziemlich viel – und vor allem: Es knistert. Hier treffen Welten aufeinander, die sonst gerne gegeneinander ausgespielt werden: Fabrikhalle vs. Klimacamp. Blaumann vs. Fahrradhelm. Schichtplan vs. Systemwandel. Aber was wäre, wenn genau aus diesen Unterschieden etwas Gemeinsames entstehen kann? Ausgerechnet in Wolfsburg, mitten in der Höhle des Löwen der Automobilindustrie, wurde diese unwahrscheinliche Allianz Realität. Und sie zeigt: Es geht nicht darum, Autos zu hassen oder Arbeitsplätze zu feiern. Es geht darum, sich ehrlich zu fragen: Was brauchen wir wirklich? Und wer entscheidet das eigentlich?
Autor*innen: Katja Diehl, Thorsten Donnermeier, Tobi Rosswog
Autor*innen: Sebastian Friedrich; Redaktion analyse & kritik (Hg.)
»Ich bin parteilich, subjektiv und emotional. Nur auf diese Weise hab ich mir eh und je die Welt erschlossen.« So schreibt Inge Viett, der in den 70er Jahren das Prädikat »Top-Terroristin mit besonders grausiger Handschrift« verliehen wurde, auch über ihr Leben: über die enge, muffige Kindheit bei Pflegeeltern in der norddeutschen Provinz, ihre Zeit in der Berliner Subkultur und den Beginn des politischen Engagements. 1968 protestiert sie gegen die Unterdrückung der Frauen und setzt mit Molotow-Cocktails Geschäfte für Brautmode und Sexshops in Brand. Sie radikalisiert sich, bricht zweimal aus dem Gefängnis aus, ist beteiligt an der Lorenz-Entführung, an Gefangenenbefreiungen und militärischen Ausbildungen in palästinensischen Camps. Als sich die Bewegung 2. Juni auflöst, schließt sie sich der RAF an.
Autor*innen: Inge Viett
Autor*innen: Verein für angewandte Geometrie
Die Gesellschaft zu verändern geht mit anderen besser als alleine. Am Anfang einer emanzipatorischen Politik steht daher nicht selten die Organisation in einer antiautoritären Gruppe.
Autor*innen: AG (post)autonome Handlungsweisen (Hg.)
Autor*innen: Alexander Neupert-Doppler
Autor*innen: Berni Kelb
Autor*innen: FAU Dresden (Hg.)
Autor*innen: Laika