Gegen sexuelle Gewalt!

Bücher gegen sexuelle Gewalt

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The Feminist and The Sex Offender. Confronting Sexual Harm, Ending State Violence
With analytical clarity and narrative force, The Feminist and the Sex Offender contends with two problems that are typically siloed in the era of #MeToo and mass incarceration: sexual and gender violence, on the one hand, and the state’s unjust, ineffective, and soul-destroying response to it on the other. Is it possible to confront the culture of abuse? Is it possible to hold harm-doers accountable without recourse to a criminal justice system that redoubles injuries, fails survivors, and retrenches the conditions that made such abuse possible?

Autor*innen: Judith Levine; Erica R. Meiners

16,50 EUR
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Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens

Mithu Sanyal zeichnet nach, wie wir als Gesellschaft über Vergewaltigung reden und wie sich das wiederum auf die Realität von Vergewaltigung auswirkt. Beim Sprechen über sexuelle und sexualisierte Gewalt halten sich hartnäckig die Vorstellungen von aktiver, aggressiver Männlichkeit und passiver, bedrohter Weiblichkeit. In diesem Zusammenhang betrachtet Sanyal auch die Rolle, die Rassismus spielt, was sexuelle Selbstbestimmung und Konsens wirklich bedeuten, und wie über die Jahrhunderte nicht nur Sexualität, sondern auch Gewalt gegendert wurde.

Autor*innen: Mithu Sanyal

18,50 EUR
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Warum hasst ihr uns so? Für die sexuelle Revolution der Frauen in der islamischen Welt

Mona Eltahawy ist durch islamische Länder von Nordafrika bis in den nahen Osten gereist und hat die Lebensgeschichten von Frauen unterschiedlichster Herkunft aufgeschrieben, um das »giftige Gebräu aus Religion und Kultur« unschädlich zu machen, das die ganze islamische Welt durchtränkt. Ihr Buch macht erschreckend deutlich, dass die Unterdrückung der Frauen immer brutaler wird. Mit Nachdruck fordert Mona Eltahawy den »Westen« auf, nicht länger zuzusehen, wie Menschen im Namen Allahs misshandelt, ausgebeutet, rechtlos gehalten werden – nur weil sie Frauen sind.

Autor*innen: Mona Eltahawy

10,30 EUR
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Was macht uns wirklich sicher? Ein Toolkit zu intersektionaler transformativer Gerechtigkeit jenseits von Gefängnis und Polizei
Dieses Toolkit stellt das Sicherheitsversprechen des Staates im Falle von sexualisierter- und Partner_innengewalt in Frage, weil Techniken wie Polizei, Gefängnis und Grenzen Gewalt (re)produzieren anstatt sie zu beenden. Nach den Ereignissen der Silvesternacht in Köln forderten u.a. auch weiße feministische und LGBT Mainstreamorganisationen den Staat auf, für mehr ‚Schutz‘ zu sorgen. Doch der vermeintliche Schutz von marginalisierten Gruppen ist ein Vorwand, um Polizei und Justiz weiterhin Gewalt gegen People of Color und Migrant_innen ausüben zu lassen.

Autor*innen: Melanie Brazzell (Hg.)

10,30 EUR
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Was tun bei sexualisierter Gewalt? Handbuch für die Transformative Arbeit mit gewaltausübenden Personen
Was tun bei sexualisierter Gewalt? verbindet Ansätze aus der zweiten Frauen*Lesbenbewegung in Deutschland und transformative Gerechtigkeitsansätze wie ›community accountability‹ (›kollektive Verantwortungsübernahme‹) aus Frauen*-, Queer- und trans* of Color-Kontexten in den USA. Es geht darum, Anleitungen für selbstorganisierte und gemeinschaftliche Prozesse anzubieten, die betroffene Personen unterstützen und gewaltausübende Personen zur Verantwortung ziehen. Das Handbuch fokussiert insbesondere Letzteres und schlägt eine Transformative Arbeit vor. Diese bietet Personen, die sexualisierte Gewalt ausgeübt haben, einen längerfristigen Reflexions- und Veränderungsprozess an. Der Prozess basiert auf Freiwilligkeit und muss von der gewaltausübenden Person selbst gewollt werden. Ziel ist es, die Perspektive der Betroffenen zu verstehen und zu achten, die eigene gesellschaftliche Positionierung und eigene Gewaltmuster zu reflektieren und das eigene Verhalten langfristig zu verändern. Es geht darum, alternative und weniger gewaltförmige Handlungsmöglichkeiten auf der persönlichen, zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Ebene zu entwickeln und umzusetzen. Damit dient Transformative Arbeit auch der Prävention.

Autor*innen: Respons

14,40 EUR
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Wege zum Nein. Emanzipative Sexualitäten und queer-feministische Visionen Beiträge für eine radikale Debatte nach der Sexualstrafrechtsreform in Deutschland 2016

„Wege zum Nein“ betrachtet die Reform des Sexualstrafrechts 2016 im gesellschaftlichen Kontext sexueller Gewalt, sexueller Selbstbestimmung und Emanzipation. Antirassistische queer-feministische Perspektiven beziehen klare Positionen, machen sich angreifbar und treten in Austausch miteinander. Sexualstrafrecht, #NeinHeisstNein, rassistische Instrumentalisierung, Rassismus in Deutschland, Vergewaltigungskultur, persönliche Erfahrungen, feministische Geschichte_n und Konsens werden nicht als Einzelthemen, sondern in ihrer Abhängigkeit voneinander diskutiert. Dabei ist die zentrale Frage, wie Räume sozialer Interaktion geschaffen werden können, in denen Nein nicht nur möglich ist, sondern wertgeschätzt wird. Die Publikation gibt einerseits unterschiedlichen Analysen Raum, die den gesellschaftlichen Status Quo thematisieren und attackieren. Andererseits entwirft und formuliert sie Argumente und Visionen, diesen Status Quo zu verändern, sich Handlungsmacht anzueignen und diese zu erweitern.

Autor*innen: Sina Holst; Johanna Montanari (Hg.)

14,40 EUR
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Weibliche Genitalbeschneidung

In der vorliegenden Einführung wird das Phänomen weiblicher Genital­beschneidung aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Im Mittelpunkt stehen die mit der Praxis verbundenen Sicht- und Umgangsweisen betroffener somalischer Frauen und Männer, die im Laufe ihres Lebens nach Deutschland, England, Italien und die Schweiz eingewandert sind. Unter anderem wird herausgearbeitet, welche Ansätze sich in der Arbeit gegen weibliche Genitalbeschneidung in den genannten Ländern besonders bewährt haben.

Autor*innen: Isabelle Ihring

8,10 EUR
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Wenn HelferInnen zu TäterInnen werden. Sexuelle Gewalt durch Professionelle in der Sozialen Arbeit
Das Thema sexuelle Gewalt durch Geistliche und LehrerInnen an Internaten und Schulen ist stark in den Medien vertreten. Im Zuge der Debatte melden sich immer mehr Betroffene und bezichtigten ihre ehemaligen BetreuerInnen sexueller Übergriffe. Auch im Feld der Sozialen Arbeit sind Hilfesuchende nicht immer sicher davor, dass Fachkräfte und Ehrenamtliche ihre Macht missbrauchen und übergriffig werden. Viele Fallbeispiele zeigen, dass MitarbeiterInnen sozialer Einrichtungen nicht immer in der Lage sind, ihren Klienten Schutz zu bieten, wie es ihr eigentlicher Auftrag wäre.

Autor*innen: Martina Livera

18,50 EUR
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