Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.
Wohl kein anderer hat sich so radikal und sprachgewaltig für die Rechte der Schwarzen eingesetzt wie Malcolm X, der als „der zornigste Mann Amerikas“ galt. An seinem Beispiel führt dieses Buch in die afroamerikanische Geschichte und den Kampf der schwarzen Bürgerrechtsbewegung ein. Dabei stützt es sich auf die neueste Forschung und neu erschlossenes Quellenmaterial sowie auf Gespräche mit Weggefährten und Angehörigen.
Autor*innen: Britta Waldschmidt-Nelson
An diversen Beispielen zeigt der Autor, wie und weshalb der Neoliberalismus das ganze Sein und Denken der Individuen vereinnahmt. Und nicht zuletzt legt er dar, welche Folgen all das für den Einzelnen wie für die Gesellschaft hat. Dabei wird deutlich: Neoliberalismus ist mehr als Marktradikalismus und Dominanz von Kapitalinteressen. Neoliberalismus ist eine Ideologie, die Freiheit verspricht, aber Elend und Unterwerfung bedeutet.
Autor*innen: Patrick Schreiner
Die Gründung von Betriebsräten ist heute, in Zeiten von sogenanntem Union Busting, der professionellen, bisweilen kriminellen Bekämpfung von Gewerkschaften, oft ein gefährliches Abenteuer. Diese Verhältnisse sind nicht alternativlos, weil politisch gewollt oder toleriert und mitunter brutal durchgesetzt. Rügemer und Wigand nehmen Netzwerke einschlägiger Akteure (Arbeitsrechtler, Medienkanzleien, PR-Agenturen, Unternehmensberater, Detekteien, Personalmanager, gelbe Pseudo-Gewerkschaften) in den Blick. Sie schildern deren Methoden und Strategien anhand von Fallbeispielen und Personenporträts.
Autor*innen: Werner Rügemer; Elmar Wigand
Dieser Band beantwortet die Frage, die die bürgerliche Presse vor allem Teilnehmern an aktuellen Protest- und Widerstandsaktionen stellt – ob in den amerikanischen Occupy-Camps oder der Blockupy-Bewegung in Deutschland, den jungen Militanten in Griechenland, Spanien und Italien. Das Manifest des Radikalen Kollektivs vereinigt einige der wichtigsten TheoretikerInnen und AktivistInnen der neuen Protestbewegung, die sich seit 2008 international artikuliert.
Autor*innen: Federico Campagna; Emanuele Campiglio
Seit den 1970er Jahren wird über die Notwendigkeit Sozialer Erfindungen als Gegengewicht zur Übermacht der technischen Seite diskutiert. Seither sind viele Soziale Erfindungen entstanden – vor allem im Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit wie das Frauenhaus, der Stadtteilladen oder die Schuldnerberatungsstelle. Doch die Soziale Arbeit kann sich nicht auf bisher Erdachtem „ausruhen“, sondern sie ist immer wieder aufs Neue aufgefordert, adäquate Antworten auf aktuelle soziale Probleme und gesellschaftliche Herausforderungen zu finden.
Autor*innen: Claudia Stracke-Baumann; Norbert R Müllert (Hg.)
Serges Roman von 1939 macht vor Koestler und lange vor Solschenyzin das Leben in den sowjetischen Straflagern zum Thema – ein Stück ergreifender Weltliteratur, das in der Übersetzung von Eva Moldenhauer nun erstmals auf Deutsch vorliegt.
Autor*innen: Victor Serge
Von einem Freund befragt, gibt »ein großer Händler und ehemaliger Schieber« Auskunft über seinen Aufstieg vom einfachen Arbeiter zum wohlhabenden Bankier. Aber auch über seine anarchistische Gesinnung, die er nie aufgegeben hat. Mit verblüffend schlüssiger Logik legt er seinem fassungslosen Zuhörer dar, dass diesem Aufstieg eine anarchistische Methode zugrunde liegt: »Geld zu erwerben, es in so großer Menge zu erwerben, dass sein Einfluß nicht mehr spürbar werden konnte.« Der einzig logische Schluss kann denn auch nur lauten: Der wahre Anarchist muss Bankier werden, der wahre Bankier ist konsequenter Anarchist.
Autor*innen: Fernando Pessoa
Die späten Dreißigerjahre in der Sowjetunion: Josef Stalin und seine Gefolgsmänner verüben mit der Verfolgung, Verhaftung und Exekution kommunistischer Genossen, die als mutmaßliche Gegner der stalinistischen Herrschaft eingestuft werden, eines der größten Verbrechen des 20. Jahrhunderts. Die Schreckenszeit dauert vom Herbst 1936 bis Ende 1938 und wird später als der »Große Terror« oder die »Große Säuberung« grausame Geschichte schreiben. Hier setzt Victor Serges Roman an und erzählt von Menschen, die diesem Zirkel der Willkür und Gewalt ausgeliefert waren.
Autor*innen: Victor Serge
Die Einleitung von Philippe Kellermann ist eher eine zwanzig Seiten umfassende Biografie - also ein Understatement. Zudem enthält die Broschüre den Text "Gerechtigkeit in der Anarchie" des bekannten österreichischen Anarchisten Josef Peukert.
Autor*innen: Josef Peukert
Autor*innen: Ingemar Sjöö
Clara Wichmann (1885-1922), Juristin, Feministin und Revolutionärin, war die erste Theoretikerin grundsätzlicher Gewaltlosigkeit in Europa und deren erste Geschichtsphilosophin noch vor der Rezeption Gandhis in Europa. Gewaltlosigkeit war für sie kein abstraktes Dogma, sondern Bestandteil und Ausdruck eines sozialen Lernprozesses
Autor*innen: Clara Wichmann
Die Geschichte der WRI mit ihren Strömungen, Erfolgen und Versäumnissen zeigt, dass die WRI die Entwicklung des Pazifismus hin zu Kriegsdienstverweigerung, gewaltloser Aktion und zivilem Ungehorsam entscheidend beeinflusst hat; über die Kontroversen der 70er Jahre zum "Entwurf für ein Manifest für eine gewaltlose Revolution", zur Gewaltfrage in den deutschen WRI Sektionen während des Vietnamkrieges sowie richtungweisende Dokumente und Erklärungen der WRI.
Autor*innen: Wolfram Beyer (Hg.)