Bücher und Broschüren

Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.

Zeige 1897 bis 1908 (von insgesamt 2581 Artikeln)
März 1920. Die vergessene Revolution im Ruhrgebiet
"Am 13. März putschte Kapp gegen die Reichsregierung in Berlin. Am 15. März begann der eiligst ausgerufene Generalstreik. Bis zum 29. März traten allein im Ruhrgebiet mehr als 330.000 Arbeiter und Arbeiterinnen in den Streik. Eben diese ArbeiterInnen bildeten in den Städten spontan die sogenannten Arbeiterwehren. Außerdem organisierten sich 80. - 120.000 Menschen ebenso spontan in der "Roten Ruhr Armee".

Autor*innen: FAU Duisburg (Hg.)

3,50 €
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Vom "Weißen Kreuz" zur Roten Fahne. Jugend-, Kampf- und Zuchthauserlebnisse
Die Autobiographie von Max Hoelz ist keine "Memoirenschriftstellerei eines großen Politikers"; sie ist der Lebensbericht eines deutschen Revolutionärs, den die Geschichtsbücher in der BRD wie in der DDR verschwiegen haben. Sein Erfahrungsbericht vermittelt eindrucksvoll den Übergang von passiver Hinnahme gesellschaftlicher Unterdrückung zur bewussten Anwendung von organisierter Gegengewalt.

Autor*innen: Max Hoelz

20,10 €
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Armenien und der Völkermord. Die Istanbuler Prozesse und die türkische Nationalbewegung
Der türkische Soziologe Taner Akcam stellt diesen kaum bekannten Vorläufer der Nürnberger Prozesse in den Zusammenhang des Niedergangs des Osmanischen Reiches und des Aufstiegs der jungtürkischen Bewegung mit ihrem Bestreben, einen homogenen türkischen Nationalstaat zu gründen. Er analysiert zugleich die spezifischen historischen und politisch-ideologischen Hintergründe, die zum Genozid an den Armeniern führten, und zeigt, wie die Westmächte, ungeachtet ihres juristischen Engagements, die Aufteilung des Osmanischen Reiches betrieben.

Autor*innen: Taner Akcam

16,50 €
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Gebrauchsanleitungen für die Vergangenheit. Geschichte, Erinnerung, Politik
Kulturindustrie, Museen, Gedenktage und Lehrprogramme tragen dazu bei, aus der Erinnerung an die Vergangenheit eine Art ziviler Religion unserer Gesellschaften werden zu lassen. Diese Religion erfüllt häufig eine apologetische Funktion: die Erinnerung an die Totalitarismen zu erhalten, um die liberale Ordnung zu rechtfertigen, die besetzten Gebiete zu legitimieren, um einen neuen Holocaust zu verhindern, in den Irak einzumarschieren, um München nicht zu wiederholen.

Autor*innen: Enzo Traverso

13,20 €
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Wien, Mai 68. Eine heiße Viertelstunde
Eine heiße Viertelstunde? Heute ist die Neue Linke bereits Geschichte ohne historisch aufgearbeitet zu sein. Was geschah in Wien zu jener Zeit, als in der BRD die Verlagshäuser des Springer-Konzerns brannten und die Studenten im Quartier Latin Barrikaden bauten? Warum blieb die Neue Linke in Österreich so schwach und welchen Einfluss hatte der künstlerische Underground? Wie kam es zur "Leninisierung" großer Teile der Studentenbewegung? Welche Auswirkungen hatte die Neue Linke und gibt es Verbindungslinien zwischen der Studentenrevolte und den neuen sozialen Bewegungen?

Autor*innen: Fritz Keller

19,90 €
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Die 68er. Schlüsseltexte der globalen Revolte
Die politischen und sozialen Protestbewegungen der "68er" entstanden weltweit lange vor dem Jahr 1968 und ebbten erst Ende der 1970er Jahre ab. Sie waren ein internationales Phänomen und reichten von den antikolonialen Befreiungsbewegungen der drei Kontinente über die Sozialbewegungen der Schwellenländer bis in die Metropolen des kapitalistischen Weltsystems. Das Jahr 1968 war zudem auch für die Länder des Staatssozialismus folgenreich.

Autor*innen: Angelika Ebbinghaus (Hg.)

14,90 €
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Die Türkei, die Juden und der Holocaust
Die Autorin untersucht die wechselvolle Geschichte der Juden der Türkei. Noch gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatten die etwa 400.000 Juden des Osmanischen Reiches weltweit eine der größten und blühendsten Gemeinden gestellt. Die Kriege zu Beginn des 20. Jahrhunderts sowie der forcierte Nationalismus der neu entstehenden Nationalstaaten trieb viele von ihnen in die Emigration. In zahlreichen europäischen Metropolen entstanden türkisch-jüdische Gemeinden, die ihre eigenen kulturellen und sozialen Strukturen hervorbrachten. Während des Nationalsozialismus wurden viele ihrer Mitglieder Opfer der Judenverfolgung, obwohl sie als Angehörige eines neutralen Staates speziellen Bedingungen unterlagen.

Autor*innen: Corry Guttstadt

26,80 €
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Schweigen heißt Lügen. Autobiographie
Über 40 Jahre lang stand Howard Zinn in der ersten Reihe des sozialen Wandels in Amerika, vom Hörsaal des ausschließlich von schwarzen Frauen besuchten Spelman College in den 1950er Jahren über die Bewegungen gegen den Vietnam-Krieg in den 1960ern bis zu seiner scharfen Kritik am "Krieg gegen den Terror". Mit dieser Autobiografie ist ein bewegendes Porträt seiner Epoche entstanden.

Autor*innen: Howard Zinn

22,70 €
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Sichtbare Zeichen. Die neue deutsche Geschichtspolitik - Von der Tätergeschichte zur Opfererinnerung
Seit den Debatten um Vertreibung und Bombenkrieg haben sich die öffentliche Erinnerung und die staatlich legitimierte Gedenkpolitik von den NS-Verbrechen wegbewegt. In den Mittelpunkt sind die deutschen Opfer gerückt. Deutschland wird so zum Teil einer internationalen Opfergemeinschaft und zieht aus den Schrecken der Vergangenheit die moralische Rechtfertigung seiner heutigen Politik. Gleichzeitig soll ein einseitiger Blick die weitgehende Gleichsetzung von DDR und Drittem Reich festschreiben. Diese geschichtspolitischen Stränge werden derzeit in feste Formen gegossen und das im wörtlichen Sinne. Mit dem "Sichtbaren Zeichen gegen Vertreibung", dem Einheits- und Freiheitsdenkmal oder dem "Ehrenmal" für die Toten der Bundeswehr werden zur Zementierung dieses veränderten Geschichtsbilds eine Reihe neuer Erinnerungsorte geplant.

Autor*innen: Jan Korte; Gerd Wiegel (Hg.)

13,40 €
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Mein Leben als Sozialdemokrat
Hans Sobietzky (1907-1986), geboren und aufgewachsen auf dem Elberfelder Ölberg, erlebte fast das gesamte 20. Jahrhundert: vom baldigen Ende der Kaiserzeit, über die Weimarer Republik und das Dritte Reich bis weit in die 80er Jahre der Bundesrepublik Deutschland. Er schildert seine Erlebnisse in dieser Zeit aus der Sicht eines überzeugten Sozialdemokraten. Nicht aus Recherchen, nicht mit Hilfe eines Ghostwriters, nicht "von einem da oben" kommt sein Bericht, sondern "von einem da unten".

Autor*innen: Hans Sobietzky

4,00 €
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Der große Traum von Freiheit. 30 Rebellen gegen Unrecht und Unterdrückung
Zu allen Zeiten gab es Menschen, die die Tyrannei einiger weniger über die vielen nicht hinnehmen wollten. Sie stritten gegen die Herrschaft und kämpften gegen das Unrecht an. In der frühen Neuzeit kam dafür ein besonderer Begriff auf. Einer, der gegen die Ordnung kämpfte (bellare), war ein Rebell, wobei man unter einem "Rebellen" auch jenen verstand, der einen gerade erst beendeten Krieg als dessen Verlierer sogleich wieder aufnahm (worauf die Vorsilbe "re" besonders hindeutet). Gerade in der Geschichte des Widerstandes gab es weitaus mehr Niederlagen als Siege. Umso beeindruckender scheint der Wille dieser Rebellen, sich ohne Unterlass gegen herrschaftliche Knechtung und Ausbeutung aufzulehnen.

Autor*innen: Andreas Pittler; Helena Verdel (Hg.):

19,90 €
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Entlarvte Illusionen. Marina Iwanowna Zwetajewa (1892-1941), Dichterin
Marina Zwetajewa, neben Anna Achmatowa die bedeutendste Dichterin, die Rußland hervorgebracht hat, wird in Moskau als Tochter einer wohlhabenden Familie geboren und fühlt sich früh zur Dichtung hingezogen. Ihr Hauptwerk entsteht in den Jahren des Exils in Berlin, Prag und vor allem in Paris, was sie zur Äußerung veranlaßt: "In Rußland bin ich eine Dichterin ohne Bücher; hier eine Dichterin ohne Leser." Dennoch gibt sie ihr Schreiben nie auf; sie ist "dazu verdammt zu schreiben, wie ein Wolf heult, unter welchem System auch immer."

Autor*innen: Michaela Kilian

20,10 €
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