Genossenschaften und Kollektive in Katalonien
Von der historisch-soziologischen Forschung lange Zeit wenig beachtet, trafen in Katalonien während der Spanischen Revolution 1936-1939 zwei Gemeinschaftskonzepte aufeinander: Die schon bestehenden Kooperativen der Genossenschaftsbewegung wurden mit dem anarchistischen Kollektivismus konfrontiert. Die Studie von Stefan Loibl umfasst den Zeitraum von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Spanischen Bürgerkriegs und gibt einen Einstieg in die Problematik, deren Analyse auch für die Diskussion über alternative Ökonomie und Selbstverwaltung von Interesse ist.
Buch, 126 Seiten
Der rebellierende Adel und die Familie Bakunin
„Um der Lügenkampagne der Bolschewiki eine klare und feste Position gegenüberstellen zu können, ist dringend erforderlich, von der getrennten und abgerissenen, in verschiedenen Presseorganen verstreuten und in vielfacher Hinsicht ungenauen Nachrichtenvermittlung zu einer zu einem einheitlichen Ganzen zusammengefassten, gemeinsamen und genauen Arbeit überzugehen, die eine tatsächlich deutliche und nach Möglichkeit vollständige Zusammenfassung der bereits fünf Jahre währenden Verfolgung der Anarchisten durch die kommunistische Regierung böte; zu einer Arbeit, die den ausländischen Genossen in allen Bedarfsfällen als leicht einzusehendes, unwiderlegliches und mehr oder weniger erschöpfendes Material dienen könnte.[...] Wir veröffentlichen dieses Material vor allen Dingen als Anklageschrift gegen die Staatskommunisten vor dem Forum der Geschichte und der werktätigen Massen aller Länder.“ Gruppe russischer Anarchisten in Deutschland (1922)
Band 4 der Werksausgabe von Pierre Ramus. Mit den Texten "Die Irrlehre des Marxismus" (komplett Teil 1 - 7), "Beiträge zur Charakteristik von Karl Marx", "Friedrich Engels als Plagiator", "Anarchismus, Syndikalismus und Antimilitarismus in Österreich" u.v.m. Eingeleitet von Gerhard Senft