1936 kam es in Spanien nicht nur zum BürgerInnenkrieg, sondern auch zu einer Sozialen Revolution. Landwirtschaft und Industrie (z.B. die Verkehrsbetriebe der Millionenstadt Barcelona) wurden in vielen Gegenden "anarchistisch" kollektiviert, die Macht der Kirche zerschlagen.
Autor*innen: Michael Seidmann
Der Maler Giandante X (bürgerlich Dante Pescò, 1899–1984) war ein italienischer Künstler und politisch engagierter Aktivist aus Mailand und zählte zur Avantgarde der Zwischenkriegszeit und orientierte sich anfänglich am Futurismus, bevor er sich später verstärkt dem sozialkritischen Realismus zuwandte. Giandante X bekundete eine ausgeprägte Überzeugung hinsichtlich des Antifaschismus und nahm am Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Republikaner teil. Aufgrund seiner politischen Haltung war er über einen längeren Zeitraum hinweg in finanzieller Not und wurde vom faschistischen Regime verfolgt.
Autor*innen: Werner Abel
1911 in Graz geboren, früh in antifaschistischen (Künstler-)Kreisen aktiv, war sie emotionaler Mittelpunkt ihrer »Brüdergemeinde«, einer linken Horde, selbstverantwortlich und nie hierarchisch. Diese fand für sie ihre Fortsetzung im Spanischen Bürgerkrieg und bei den jugoslawischen Partisanen. Aber auch in den späteren Forschungsreisen mit Paul Parin sowie Fritz und Ruth Morgenthaler nach Westafrika und in ihrer späteren Tätigkeit als Psychoanalytikerin spiegelte sich ihre Haltung wider.
Autor*innen: Goldy Parin-Matthèy
„Wenn in Spanien auch nur ‚Weimar‘ gegen Franco kämpfte, dann würde letzterer siegen, ja dann hätte er längst gesiegt. Aber das ist ja eben nicht der Fall. Hier hat sich das Proletariat erhoben, hier kämpft die soziale Revolution um ihren Sieg, diese aber hat ganz andere Kräfte ausgelöst als in irgendeinem Lande die Demokratie hätte auslösen können. Das ist das entscheidende.“ (Helmut Rüdiger, 22. September 1936)
Autor*innen: Helge Döhring (Hg.)
Autor*innen: Abel Paz
Autor*innen: Stefan Loibl
Das Hauptanliegen dieses Aufsatzes zur historischen Konfliktforschung ist die Darstellung des Konflikts innerhalb der antifaschistischen Allianz im republikanischen Aragonien während des Spanischen Klassenkrieges 1936-1939 und der sozialen Revolution. Die Untersuchung veranschaulicht u.a. die Bekämpfung und Unterdrückung der anarcho-syndikalistischen Kollektive durch Stalinisten und bürgerliche Antifaschisten sowie deren Gegenwehr.
Autor*innen: Tim Wätzold
Der Putsch der Generale hatte genau das ausgelöst, was er eigentlich verhindern wollte: die soziale Revolution. Der im Sommer 1936 hauptsächlich von anarchistischen Kräften betriebene Versuch einer grundsätzlichen Umwälzung der kapitalistischen Wirtschaft mit dem Ziel der Selbstverwaltung von Wirtschaft und Gesellschaft durch die städtische und ländliche Arbeiter*innenschaft kann zu Recht als einer der bedeutendsten Emanzipationsversuche der Geschichte bezeichnet werden.
Von Anfang an bestanden im republikanischen Lager Konflikte zwischen den Kräften, die eine soziale Revolution wollten, und den gemäßigten Kräften in der „Volksfront“, die nur eine bürgerlich-kapitalistische Republik anstrebten. Diese Auseinandersetzungen, die im Mai 1937 mit dem Sieg der „Gemäßigten“ endeten, werden im Buch detailliert behandelt.
Autor*innen: Paul Michel
Author Evelyn Mesquida uncovers the history of 'La Nueve' - survivors of the Spanish Revolution and the civil war against Franco who, having enlisted in the Free French army, were integral to the liberation of Paris in August 1944 and went on to liberate Alsace and Lorraine, and continued to fight through Germany to the Nazi heartland in the Bavarian Alps.
Autor*innen: Evelyn Mesquida
A study of one man and a collective biography of the working class into which he was born. The story of José Peirats shows the human foundations of Spanish anarchism, the ties of friendship and community that cemented the largest anti-authoritarian movement in the world.
Autor*innen: Chris Ealham
Autor*innen: Jordi Peidro
Autor*innen: George Orwell