Was wir aus der Geschichte lernen können: Nicht die Anbetung der Asche, sondern das Weitertragen des Feuers...
Autor*innen: David Graeber; David Wengrow
Der politische Widerstand von Frauen wurde vielfach von der Forschung vernachlässigt und gesellschaftlich ignoriert. Dieses Buch fokussiert ihn. Basis bilden Interviews mit Frauen aus dem Widerstand gegen die NS-Diktatur, die bereits in den 1980er Jahren geführt wurden.
Autor*innen: Brunhild Müller-Reiss
Autor*innen: Ulrich Schneider
„Was sich Robien in seinem Artikel geleistet hat, war bisher der unbestrittene und eiserne Bestandteil jeder antisemitisch-nationalistischen Ideologie. Es sind dieselben Argumente, die man tagtäglich in der völkischen Presse findet, und die nur den einzigen Zweck verfolgen, unwissende Menschen zu fanatisieren und gegen eine gewisse Schicht der Bevölkerung aufzuhetzen.“ Rudolf Rocker
Autor*innen: Philippe Kellermann (Hg.)
In ihrer kleinen Studie zum Antisemitismus zeigt die Historikerin Hannah Ahlheim, wie schon gegen Ende der 1920er Jahre „jüdische“ Geschäfte Ziel spektakulär inszenierter Boykottmaßnahmen wurden. Die aggressiven Straßenaktionen gingen von örtlich agierenden Gruppen aus, meist ohne Mitwirkung zentraler Parteiinstanzen. Für den Zuschauer und Kaufenden war es nicht nötig, sichtbar aktiv zu werden, schon bloßes Unterlassen ermöglichte es ihm, sich als Teil der „Volksgemeinschaft“ zu fühlen.
Autor*innen: Hannah Ahlheim
Nicht erst seit dem spektakulären Diebstahl Mitte Oktober 2025, bei dem Maskierte Schmuck von unschätzbarem Wert aus dem Pariser Louvre klauten, sind Diebe in aller Munde. Bereits ab Anfang des 20. Jahrhunderts verbreiteten sich Geschichten von eleganten Draufgängern, von kaltblütigen Gangstern, die sich nahmen, was ihnen vorenthalten wurde, und von modernen Robin Hoods, die die Reichen bestahlen, um den Armen zu geben. Zu Letzteren zählte auch Alexandre Marius Jacob, der sich mit seiner Diebesbande, den »Travailleurs de la nuit«, die Umverteilung zur Aufgabe gemacht hatte – weniger durch revolutionäre, gesamtgesellschaftliche Enteignung als durch eine allnächtliche Abschöpfung von Werten. Der dabei zur Anwendung gebrachte Humor und Einfallsreichtum inspirierte angeblich sogar Maurice Leblanc zu seinem Meisterdieb Arsène Lupin. Er bewahrte Jacob jedoch nicht vor einer langjährigen Haftstrafe, während der er seine Erinnerungen niederschrieb. Mit einem Vorwort von Andreas Gehrlach und um weitere Texte ergänzt, gewähren diese Einblick in das illegale Milieu der »Belle Epoque« und offenbaren zugleich das widerständige Denken eines Aufständischen, der seinen Überzeugungen bis zuletzt treu blieb.
Autor*innen: Alexandre Marius Jacob, Andreas Gehrlach (Hg.)
Autor*innen: Wolfgang Braunschädel; Johannes Materna (Hg.)
Autor*innen: Wolfgang Braunschädel; Johannes Materna (Hg.)
Autor*innen: Wolfgang Braunschädel; Johannes Materna (Hg.)
Autor*innen: Wolfgang Braunschädel; Johannes Materna (Hg.)
Autor*innen: Wolfgang Braunschädel; Johannes Materna (Hg.)
Inhalt:
Autor*innen: Wolfgang Braunschädel; Johannes Materna (Hg.)