Politik, Demokratiekritik, Soziale Bewegungen u.ä.
Autor*innen: Paul Stephan
Autor*innen: Paul Stephan
Der Band versammelt zwei Texte über die politischen Hoffnungen und Entgleisungen, Chancen und Katastrophen des 20. Jahrhunderts, die beklemmend aktuell anmuten: Der eine ist wenige Wochen nach dem Ende des Ersten, der andere wenige Monate vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges entstanden. Bruno Franks Von der Menschliebe aus dem Dezember 1918 und Lüge als Staatsprinzip aus dem Juli 1939 appellieren an das Miteinander in der Gesellschaft und zeigen, wie dieses Miteinander durch destruktiven Eigennutz und haltlose Falschbehauptungen gespalten wurde.
Autor*innen: Bruno Frank
Autor*innen: Heleno Sana
In seinem aktuellen Werk, dem ersten seit über einem Jahrzehnt, schlägt Abdullah Öcalan einen Fahrplan für eine Transformation der Gesellschaft vor, der auf Kommunalismus, Ökologie und radikaler Demokratie basiert. Das Manifest der kommunalen Demokratie bietet dabei einen tiefen Einblick in die theoretischen Grundlagen des Paradigmenwechsels der kurdischen Freiheitsbewegung – von der Strategie des bewaffneten Kampfs um nationale Befreiung hin zur radikaldemokratischen Politik um politische Selbstbestimmung. Öcalans freiheitliche Vision der kommunalen Demokratie beschränkt sich dabei keineswegs auf Kurdistan oder den Nahen Osten, sondern gibt wichtige Impulse für die weltweite Debatte über einen radikaldemokratischen Sozialismus des 21. Jahrhunderts.
Autor*innen: Abdullah Öcalan
Autor*innen: Abdullah Öcalan
Die globale Zivilisationskrise zeigt sich heute am deutlichsten in den herrschenden Verhältnissen des Nahen Ostens. Abdullah Öcalan legt nahe, dass dort, wo vor 5.000 Jahren die Zentralzivilisation ihren Anfang nahm, auch der Schlüssel zu ihrer Überwindung zu finden sein muss. Die demokratische Zivilisation beleuchtet die geschichtlichen Ursachen der globalen Krise genauso wie die vielfältigen Traditionen von Widerstand – religiöse, kulturelle, dezentrale – und vor allem deren Potenziale, die kapitalistische Moderne zu überwinden.
Autor*innen: Abdullah Öcalan
Autor*innen: Michael Schmidt-Salomon
Masse und Macht sind Schlüsselbegriffe zum Verständnis unseres Zeitalters. Schon der junge Canetti war fasziniert und beunruhigt von den Phänomenen, die sich mit diesen Begriffen benennen lassen. Das Leben der Menschen folgt eigenartigen Gesetzen. Bereits als Kinder gehorchen wir den Befehlen unserer Erzieher. Früh sind wir angehalten, "freudig" unsere Pflicht zu tun. Aber auch die Gesellschaft im ganzen ist dem zwanghaften Mechanismus von Befehl und Gehorsam ausgesetzt. Um miteinander auszukommen, folgt die Masse bestehenden Gesetzen, doch kennt die Geschichte auch genügend Beispiele, wo die Massen blind dem Diktat eines Tyrannen oder einer Weltanschauung folgen. Aber Vorsicht! Massen entwickeln gelegentlich eine Eigendynamik - sie können aufhetzen und Minderheiten verfolgen, Könige oder Regierungen stürzen und selber die Macht für sich beanspruchen.
Autor*innen: Elias Canetti
Nicht nur die Parteien drängt es fast geschlossen in die "Mitte". Der sozial und politisch gemeinte Begriff boomt auch in der öffentlichen Diskussion über den Zustand der deutschen Gesellschaft. Selbst der nahezu verschwundene "Mittelstand" wird nach wie vor beschworen. Er sei, schreibt der Satiriker Richard Schuberth, "die Gesellschaftsschicht, der, seit es sie nicht mehr gibt, alle anzugehören glauben." Trotz der wachsenden sozialen Spaltung ist fast nirgends mehr von einer Klassengesellschaft die Rede.
Autor*innen: Ulf Kadritzke
Autor*innen: Jens Kastner; Elisabeth Tuider; Olaf Kaltmeier (Hg.)
Die mit dem »arabischen Frühling« begonnenen neuen globalen sozialen Bewegungen des Jahres 2011 haben die Auseinandersetzungen um die Ordnungsweisen des Sozialen neu entfacht. Bei den spansichen »Indignados« wie auch in den Occupy-Protesten werden Lebensweisen und bestehende politische Organisationsformen gleichermaßen in Frage gestellt.
Autor*innen: Jens Kastner; Isabell Lorey; Gerald Raunig; Tom Waibel