Bücher zu Pädagogik, Bildung, Psychologie und zur Antipsychiatriebewegung
Autor*innen: AStA der Universität München (Hg.)
Autor*innen: Markus Berger
In ihrem Teil dieses Wendebuches lädt ManuEla Ritz die Leser*innen zur Teilnahme an einem ihrer Workshops gegen Adultismus – die Diskriminierung von jungen Menschen durch Erwachsene – und für kritisches Erwachsensein ein. Hier treffen wir auf diverse fiktive Teilnehmer*innen, begleiten sie bei ihren Denk- und Lernprozessen und begegnen unter Umständen auch eigenen Denkblockaden oder Widerständen.
Simbi Schwarz hat ihren Buchteil darauf ausgelegt, die andere Seite der Medaille zu beleuchten und den Stimmen Raum und Gewicht zu geben, die oft zum Verstummen gebracht und überhört werden. Dies macht sie in Form von fiktiven Geschichten, die von unterschiedlichen und sehr individuellen Charakteren erzählt werden und manchmal realitätsnäher gar nicht sein können. Somit bereitet sie allen jüngeren Menschen, die dieses Buch lesen, einen empowernden Hintergrund und klärt diejenigen auf, die Adultismus nicht mehr ertragen müssen.
Autor*innen: ManuEla Ritz; Simbi Schwarz
Rassismus und Sexismus sind als Herrschaftsverhältnisse und Formen der Diskriminierung ebenso allgegenwärtig wie (formal) geächtet. Wie aber verhält es sich mit der kaum thematisierten Macht, der junge Menschen unterworfen sind? Kinder und Jugendliche erleben Adultismus auf vielfältige Weise: als Geringschätzung, Missachtung, Entwürdigung, Entwertung, Unterstellung, Stigmatisierung, Vereinnahmung, Überwältigung, Fremdbestimmung, Unterwerfung, Benachteiligung oder Bestrafung. Bei manchen führt Adultismus zu Unsicherheit und Selbstentwertung, bei anderen zu Frustration und Widerstand. Wiederum andere resignieren, verstummen oder geben den erlebten Schmerz an Schwächere weiter. Adultismus versteckt sich häufig sogar hinter Handlungen und Maßnahmen, die vorgeben, dem Schutz junger Menschen zu dienen. Er ist in fast allen Gesellschaften so alltäglich, dass er selten als Problem wahrgenommen wird. Auch in den Wissenschaften ist er bisher kaum untersucht worden.
Autor*innen: Manfred Liebel; Philip Meade
Autor*innen: Susanne Elsen; Klaus Weber (Hg.)
Dieses Buch ist dem von Klaus Holzkamp entwickelten Konzept der »alltäglichen Lebensführung« gewidmet. Es bietet einen Überblick über damit zusammenhängende kategoriale Aussagen und einzeltheoretische Fragestellungen. Ausgehend von grundsätzlichen Ausführungen von Klaus Holzkamp und Ute Osterkamp, beziehen sich die einzelnen Beiträge auf verschiedene Praxisbereiche. Behandelt werden u.a. Entwicklung und alltägliche Lebensführung, Lebensperspektiven, Gemeinwesenarbeit, Psychiatrie, Reintegrationsmaßnahmen, Lernen und Lehren. Die Texte zeigen beispielhaft, wie die Kritische Psychologie auf unterschiedliche Weise zur Aufschlüsselung von widersprüchlichen Verhältnissen genutzt werden kann.
Autor*innen: Kurt Bader; Klaus Weber (Hg.)
Anarchism and Education offers a philosophical account of the neglected tradition of anarchist thought on education. Although few anarchist thinkers wrote systematically on education, this analysis is based largely on a reconstruction of the educational thought of anarchist thinkers gleaned from their various ethical, philosophical and popular writings. Primarily drawing on the work of the nineteenth century anarchist theorists such as Bakunin, Kropotkin, and Proudhon, the book also covers twentieth century anarchist thinkers such as Noam Chomsky, Paul Goodman, Daniel Guerin, and Colin Ward.
Autor*innen: Judith Suissa
On October 13, 1909, Francisco Ferrer, the notorious Catalan anarchist educator and founder of the Modern School, was executed by firing squad. The Spanish government accused him of masterminding the Tragic Week rebellion, while the transnational movement that emerged in his defense argued that he was simply the founder of the groundbreaking Modern School of Barcelona. Was Ferrer a ferocious revolutionary, an ardently nonviolent pedagogue, or something else entirely? Anarchist Education and the Modern School is the first historical reader to gather together Ferrer’s writings on rationalist education, revolutionary violence, and the general strike (most translated into English for the first time) and put them into conversation with the letters, speeches, and articles of his comrades, collaborators, and critics to show that the truth about the founder of the Modern School was far more complex than most of his friends or enemies realized.
Autor*innen: Francisco Ferrer; Mark Bray and Robert H. Haworth (Editors)
Education is a challenging subject for anarchists. Many are critical about working within a state-run education system that is embedded in hierarchical, standardized, and authoritarian structures. Numerous individuals and collectives envision the creation of counterpublics or alternative educational sites as possible forms of resistance, while other anarchists see themselves as “saboteurs” within the public Arena - believing that there is a need to contest dominant forms of power and educational practices from multiple fronts. Of course, if anarchists agree that there are no blueprints for education, the question remains, in what dynamic and creative ways can we construct nonhierarchical, anti-authoritarian, mutual, and voluntary educational spaces?
Autor*innen: Robert H. Haworth (Editor)
Autor*innen: Ulrich Klemm
Autor*innen: Ulrich Klemm
Autor*innen: Thomas Schroedter