Die Gesellschaft zu verändern geht mit anderen besser als alleine. Am Anfang einer emanzipatorischen Politik steht daher nicht selten die Organisation in einer antiautoritären Gruppe.
Autor*innen: AG (post)autonome Handlungsweisen (Hg.)
Autor*innen: Alexander Neupert-Doppler
Autor*innen: Berni Kelb
Autor*innen: FAU Dresden (Hg.)
Autor*innen: Nikolaus Brauns; Murat Cakir (Hg.)
Roman Danyluk führt den Begriff der sozialen Gegengewalt in seine Erörterungen ein, um die Militanz der Ausgegrenzten und Benachteiligten charakterisieren und sie als Ausdruck der vergangenen wie gegenwärtigen Krisenhaftigkeit des Kapitalismus interpretieren zu können. Anhand markanter historischer Beispiele diskutiert er die politische und soziale Gewaltanwendung des Proletariats und der radikalen Linken. Aus der kritischen Analyse dieser gechichtlichen Erfahrungen leitet der Autor unverzichtbare Kriterien für die Anwendung kolletkiver Militanz ab, um schließlich zu egalitären Verhältnissen zu gelangen.
Autor*innen: Roman Danyluk
Autor*innen: Ak Wantok (Hg.)
Autor*innen: Isabelle Fremeaux; John Jordan
Die politischen und persönlichen Herausforderungen nehmen für engagierte Menschen stetig zu. Wie können wir – ohne auszubrennen – mit diesen Umständen klug umgehen? Was macht Aktivist*innen wie auch soziale Bewegungen widerstandsfähiger, kreativer und erfolgreicher? Wie sieht es mit der feinen Balance zwischen individueller Selbstverwirklichung und kollektiver Befreiung aus?
Autor*innen: Timo Luthmann
Geborgenheit spielt eine wichtige Rolle in emanzipatorischen sozialen Bewegungen und trägt dazu bei, dass Menschen langfristig aktiv und widerständig sein können. Gleichzeitig muss sie kritisch hinterfragt werden, weil sie in Machtverhältnisse eingebettet ist und nicht selten auf Grenzziehungen und Ausschlüssen beruht. Das Buch zeigt, wie wir das transformative Potenzial von Geborgenheit im Aktivismus stärken können, ohne bestehende Machtverhältnisse zu reproduzieren.
Autor*innen: Clara Tempel
Die aus den ›Autonomen‹ entstandene postautonome Organisation und Diskussion legt den Fokus auf Politikbereiche wie prekäre Arbeit, Recht auf Stadt oder Care-Revolution. Durch neue Aktionsformen, Strukturen und Bündnisse versuchen postautonome Gruppen, die Selbstorganisation und Militanz der Autonomen zu erweitern.
Autor*innen: Robert Foltin
Sowohl in aktivistischen Zusammenhängen als auch in Bewegungsforschung und Politikwissenschaft ist sie in aller Munde: präfigurative Politik. Es geht ihr um die Vorwegnahme befreiter sozialer Beziehungen in den Bewegungen innerhalb der – und gegen die – gegenwärtigen Herrschaftsverhältnisse. Was aber damit genau gemeint ist, welche Erwartungen damit verknüpft sind und welche Fallstricke in politischer Hinsicht drohen, ist alles andere als klar.
Autor*innen: Paul Sörensen