Der Kapitalismus verdient an der Zerstörung unserer Umwelt und unseres Lebens: neue, größere Autos, teure Wohnungen, Ausbeutung und Unterdrückung von Frauen, autoritäre Kontrolle der Migration und sogar »zivile« Putsche und Kriege – alles für das Wirtschaftswachstum! Und wir hätten nur die Wahl zwischen neoliberalen und rechtspopulistisch/rechtsextremen Parteien im Rahmen einer mehr oder weniger demokratischen Oligarchie... Ein gutes Leben für alle erfordert einen wirklichen Bruch. Der Weg zu einer revolutionären Umwälzung öffnet sich vor unseren Augen.
Autor*innen: Robert Foltin
Autor*innen: Norbert „Knofo“ Kröcher
Die Autonomen brachen mit den überkommenen Vorstellungen der bisherigen Linken und starteten etwas erfrischend Neues. Von einer starken gegenkulturellen Mentalität geprägt, erzielten die autonomen Protagonist:innen eine erstaunliche politische und soziale Breitenwirkung. Genauso wie Punk im ursprünglichen Sinne eher eine bestimmte Haltung, Herangehensweise und subversive Strategie darstellte, verhielt es sich auch mit der autonomen Revolte: Im Vordergrund stand das Machen, die Unmittelbarkeit und das In-Bewegung-sein.
Autor*innen: Roman Danyluk
Autor*innen: Andrej Holm
Autor*innen: Daniel Dubbe; Thorwald Proll
Autor*innen: Gerhard Seyfried
Autor*innen: Gabriel Kuhn (Hg.)
Dieser Band beantwortet die Frage, die die bürgerliche Presse vor allem Teilnehmern an aktuellen Protest- und Widerstandsaktionen stellt – ob in den amerikanischen Occupy-Camps oder der Blockupy-Bewegung in Deutschland, den jungen Militanten in Griechenland, Spanien und Italien. Das Manifest des Radikalen Kollektivs vereinigt einige der wichtigsten TheoretikerInnen und AktivistInnen der neuen Protestbewegung, die sich seit 2008 international artikuliert.
Autor*innen: Federico Campagna; Emanuele Campiglio
Linke Politik bewegt sich zwischen Anarchismus und Kommunismus, Reform und Revolution, Kollektiv und Individualismus, Antinationalismus und internationaler Solidarität. Kein Wunder, dass sie von Widersprüchen geprägt ist – und manche Slogans und Begriffe in linken Diskussionsräumen sofort dazu führen, dass die Emotionen hochkochen.
Wer sich links verortet, landet schnell in Debatten, die ebenso alt wie aktuell sind – und in denen oft mehr um das Richtige gestritten wird als um Verständigung. Dieses Buch bietet eine verständliche Einführung in zentrale Konfliktlinien linker Theorie und Praxis.
Autor*innen: Karl Meyerbeer
Politische Aktionen sind ein Kennzeichen sozialer Bewegungen. Diese Beurteilung ist in der Sozialen Bewegungsforschung weitgehend Konsens. Doch trotz der Fülle an Literatur zum Thema Protest und zu einzelnen Aktionsformen, stellen politische Aktionen wie beispielsweise Umzingelung, Sabotage, Kiss-in, Sternmarsch, Besetzung oder Sprühen-Gehen eine vernachlässigte und wenig trennscharfe Kategorie innerhalb der wissenschaftlich-theoretischen und empirischen Auseinandersetzungen dar. Dieser Einführungsband bietet einen kritischen Überblick zu verschiedenen Ansätzen der Beschreibung sowie Klassifizierung politischer Aktionen und leistet einen Beitrag zur Theoretisierung dieser Handlungsform.
Autor*innen: Christiane Leidinger
Am 30. Mai 1980 protestierten Zürcher Jugendliche gegen den 62 Millionen Franken teuren Umbau der Oper und forderten stattdessen bezahlbaren Wohnraum und ein autonomes Jugendzentrum. Der Opernhauskrawall war nur eine von zahlreichen Demonstrationen, Besetzungen und anderen Aktionen, mit denen die jungen Demonstranten im „heissen Sommer“ von 1980 aufbegehrten.
Autor*innen: Christoph Braendle; Reto Hänny u.a.
Zurück nach vorn ist ein experimentelles Werk, das von 2021 bis 2025 kapitelweise entstand. In ihm verteilen sich unterschiedliche Inhaltsebenen auf drei Bände: Den analytischen Perspektiven folgen theoretische Vertiefungen und scharfzüngige Erzählungen. Sie bilden zusammen ein Panorama des Sozialrepublikanismus. Diesen als konkrete Utopie für Demokratie und Sozialismus auszubuchstabieren, ist Zweck des hybriden Werks – Audio- und Online-Elemente inklusive. Der erste Band enthält die grundlegenden Thesen, wie Veränderungen möglich sein könnten, sowie eine Kritik an Revolutionsromantik und Identitätspolitik.
Autor*innen: Holger Marcks; Felix Zimmermann