Radikale Linke

Radikale Linke - vom "bewaffneten Kampf" bis zu den Autonomen, von Stadtguerilla bis Kommunikationsguerilla
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Vor der Revolution. Das absehbare Ende des Kapitalismus

Der Kapitalismus verdient an der Zerstörung unserer Umwelt und unseres Lebens: neue, größere Autos, teure ­Wohnungen, Ausbeutung und Unterdrückung von Frauen, autoritäre Kontrolle der Migration und sogar »zivile« Putsche und Kriege – alles für das Wirtschaftswachstum! Und wir hätten nur die Wahl zwischen neoliberalen und rechtspopulistisch/rechtsextremen Parteien im Rahmen einer mehr oder weniger demokratischen Oligarchie...  Ein gutes Leben für alle erfordert einen wirklichen Bruch. Der Weg zu einer revolutionären Umwälzung öffnet sich vor unseren Augen.

Autor*innen: Robert Foltin

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Warum mir die Linke… Knieschüsse oder: Die Kritik als Waffe
Norbert Kröcher, genannt Knofo, Jahrgang 1950 war Mitglied der Berliner Haschrebellen, Gründungsmitglied der Bewegung 2. Juni und in Folge dessen fünf Jahre steckbrieflich gesucht im Untergrund (u.a. in Schweden), und acht Jahre in "strenger Einzelhaft", die Hälfte davon in Isolationshaft in allen möglichen Hochsicherheitsknästen in Deutschland. Knofo hat seine Wut behalten, und die drückt er manchmal in Texten aus  nicht ohne bösen Humor und messerscharfe Ironie. Es kann jede und jeden treffen, da gibt es keine falsche Kumpanei. Ein Arschloch ist ein Arschloch.

Autor*innen: Norbert „Knofo“ Kröcher

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Wenn der Himmel brennt. Ein Jahrzehnt autonomer Bewegung in Westdeutschland und Westberlin von 1979 bis 1989

Die Autonomen brachen mit den überkommenen Vorstellungen der bisherigen Linken und starteten etwas erfrischend Neues. Von einer starken gegenkulturellen Mentalität geprägt, erzielten die autonomen Protagonist:innen eine erstaunliche politische und soziale Breitenwirkung. Genauso wie Punk im ursprünglichen Sinne eher eine bestimmte Haltung, Herangehensweise und subversive Strategie darstellte, verhielt es sich auch mit der autonomen Revolte: Im Vordergrund stand das Machen, die Unmittelbarkeit und das In-Bewegung-sein.

Autor*innen: Roman Danyluk

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Wir bleiben alle! Gentrifizierung - Städtische Konflikte um Aufwertung und Verdrängung
Gentrification, die Inwertsetzung bisher preiswerter Wohnviertel, hat sich zu einem ständigen Begleiter städtischer Veränderungen entwickelt und steht für die neoliberale Version kapitalistischer Urbanisierung. Sanierte Häuser und neue Gewerbenutzungen stehen nicht nur für einen Wandel der Stadt, sondern vor allem für steigende Wohnkosten, die Verdrängung ökonomisch Benachteiligter und die Durchsetzung neuer Sozialstrukturen in den betroffenen Quartieren. Weltweit lösen diese immobilienwirtschaftlichen Aufwertungsstrategien Proteste und Widerstand der bisherigen Bewohner_innen aus. "Wir Bleiben Alle!" Das Recht zu Bleiben, ist dabei eine zentrale Forderung vieler Stadtteilinitiativen.

Autor*innen: Andrej Holm

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Wir kamen vom anderen Stern. Über 1968, Andreas Baader und ein Kaufhaus
Thorwald Proll berichtet von der Stimmung der Zeit, den Aktionen der Kommune I, den Happenings, der "Wir wollen alles"-Emphase, dem Widerstand gegen den Vietnamkrieg, dem praktizierten "Naturrecht auf Widerstand". Seine Freundschaft zu Andreas Baader bestand in der Gründungszeit der RAF, noch herrschten nicht die bleiernen Jahre, sondern eine leicht schwebende, euphorische Stimmung des Aufruhrs...

Autor*innen: Daniel Dubbe; Thorwald Proll

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Wo soll das alles enden? 1 kleiner Leitfaden durch die Geschichte der undogmatischen Linken
Das Kultbuch der undogmatischen Linken: Seyfrieds gezeichnete Reportage der politischen Revolte der 70er Jahre. 'Wo soll das alles enden' versammelt Cartoons aus den Jahren 1972 bis 1978, die ursprünglich im legendären anarchistischen Münchner Stadtmagazin 'Blatt' erschienen sind. Gerhard Seyfrieds Zeichnungen mit Bullen und ultracoolen Anarchos spiegeln den Kampf der Spontis, Kiffer und Spaßguerilleros gegen die repressive Gesellschaft der Bundesrepublik wider.

Autor*innen: Gerhard Seyfried

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Wobblies. Politik und Geschichte der IWW
Der 28. Band der Reihe Klassiker der Sozialrevolte bietet einen Einstieg in die Ursprünge und Geschichte der Industrial Workers of the World (IWW), eine der legendärsten Kampforganisationen der Arbeiterklasse. Gegründet 1905 in den USA hatte die IWW bald Sektionen auf fünf Kontinenten. Die Wobblies, wie die Mitglieder der Organisation genannt werden, sind untrennbar mit der Geschichte des revolutionären Syndikalismus verbunden. Sie vereinen das Prinzip der Arbeiterselbstverwaltung mit direkter Aktion und dem Ziel einer klassenlosen Gesellschaft.

Autor*innen: Gabriel Kuhn (Hg.)

13,40 €
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Wofür wir kämpfen. Manifest des Radikalen Kollektivs

Dieser Band beantwortet die Frage, die die bürgerliche Presse vor allem Teilnehmern an aktuellen Protest- und Widerstandsaktionen stellt – ob in den amerikanischen Occupy-Camps oder der Blockupy-Bewegung in Deutschland, den jungen Militanten in Griechenland, Spanien und Italien. Das Manifest des Radikalen Kollektivs vereinigt einige der wichtigsten TheoretikerInnen und AktivistInnen der neuen Protestbewegung, die sich seit 2008 international artikuliert.

Autor*innen: Federico Campagna; Emanuele Campiglio

21,60 €
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Worüber wir streiten müssen. Konflikte, Spaltungen und Gemeinsamkeiten in der radikalen Linken

Linke Politik bewegt sich zwischen Anarchismus und Kommunismus, Reform und Revolution, Kollektiv und Individualismus, Antinationalismus und internationaler Solidarität. Kein Wunder, dass sie von Widersprüchen geprägt ist – und manche Slogans und Begriffe in linken Diskussionsräumen sofort dazu führen, dass die Emotionen hochkochen.

Wer sich links verortet, landet schnell in Debatten, die ebenso alt wie aktuell sind – und in denen oft mehr um das Richtige gestritten wird als um Verständigung. Dieses Buch bietet eine verständliche Einführung in zentrale Konfliktlinien linker Theorie und Praxis.

Autor*innen: Karl Meyerbeer

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Zur Theorie politischer Aktionen. Eine Einführung

Politische Aktionen sind ein Kennzeichen sozialer Bewegungen. Diese Beurteilung ist in der Sozialen Bewegungsforschung weitgehend Konsens. Doch trotz der Fülle an Literatur zum Thema Protest und zu einzelnen Aktionsformen, stellen politische Aktionen wie beispielsweise Umzingelung, Sabotage, Kiss-in, Sternmarsch, Besetzung oder Sprühen-Gehen eine vernachlässigte und wenig trennscharfe Kategorie innerhalb der wissenschaftlich-theoretischen und empirischen Auseinandersetzungen dar. Dieser Einführungsband bietet einen kritischen Überblick zu verschiedenen Ansätzen der Beschreibung sowie Klassifizierung politischer Aktionen und leistet einen Beitrag zur Theoretisierung dieser Handlungsform.

Autor*innen: Christiane Leidinger

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Zür(e)ich brennt

Am 30. Mai 1980 protestierten Zürcher Jugendliche gegen den 62 Millionen Franken teuren Umbau der Oper und forderten stattdessen bezahlbaren Wohnraum und ein autonomes Jugendzentrum. Der Opernhauskrawall war nur eine von zahlreichen Demonstrationen, Besetzungen und anderen Aktionen, mit denen die jungen Demonstranten im „heissen Sommer“ von 1980 aufbegehrten.

Autor*innen: Christoph Braendle; Reto Hänny u.a.

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Zurück nach vorn. Ein sozialrepublikanisches Panorama - Band 1: Perspektiven

Zurück nach vorn ist ein experimentelles Werk, das von 2021 bis 2025 kapitelweise entstand. In ihm verteilen sich unterschiedliche Inhaltsebenen auf drei Bände: Den analytischen Perspektiven folgen theoretische Vertiefungen und scharfzüngige Erzählungen. Sie bilden zusammen ein Panorama des Sozialrepublikanismus. Diesen als konkrete Utopie für Demokratie und Sozialismus auszubuchstabieren, ist Zweck des hybriden Werks – Audio- und Online-Elemente inklusive. Der erste Band enthält die grundlegenden Thesen, wie Veränderungen möglich sein könnten, sowie eine Kritik an Revolutionsromantik und Identitätspolitik.

Autor*innen: Holger Marcks; Felix Zimmermann

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