Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.
Caliban und die Hexe ist eine Geschichte des weiblichen wie auch des kolonialisierten Körpers während des Übergangs zum Kapitalismus. Ausgehend von den Bauernaufständen des späten Mittelalters und dem Aufstieg der mechanischen Philosophie untersucht Federici die kapitalistische Rationalisierung der gesellschaftlichen Reproduktion. Sie zeigt, wie der Kampf gegen den Widerstand von Körper und Geist eine wesentliche Bedingung für zwei grundlegende Prinzipien der gesellschaftlichen Organisation darstellt: die Entwicklung der Arbeitskraft und die Verfügung über das eigene Selbst.
Autor*innen: Silvia Frederici
Die Berliner Konditorin Kathrin Gebhardt zeigt mit diesem neu aufgelegten und stark erweiterten Klassiker wie mit den verschiedenen Bestandteilen der Cannabis-Pflanze gebacken werden kann.
Autor*innen: Kathrin Gebhardt
Cannabinoid angehauchte Kochbücher gibt es einige, mit mehr oder weniger Qualität. Bei diesem bleiben aber wirklich keine Fragen und Wünsche mehr offen, denn es ist mehr als nur eine gut illustrierte Sammlung irgendwelcher Rezepte. Es liefert dutzende von professionellen Tipps, Tricks & Techniken zum Thema THC-haltige Nahrungsaufnahme.
Autor*innen: Bobcat
Mit den von den Autorinnen und Autoren gebotenen gedanklichen Zugängen aus den unterschiedlichsten Bereichen wird das Spektrum des Antimilitarismus des frühen 20. Jahrhunderts in seiner vollen Breite dargestellt. Zu Wort kommen damit nicht nur Kulturschaffende wie Karl Kraus, Jaroslav Hašek oder Joseph Roth, sondern auch der Eisenbahninvestor Ivan Bloch, der Jurist Walther Rode oder der Finanzsoziologe Rudolf Goldscheid. Raum gegeben wird vor allem dem anarchistischen Kriegsdienstverweigerer Rudolf Großmann alias Pierre Ramus.
Autor*innen: Gerhard Senft (Hg.); Bertha von Suttner; Pierre Ramus
Bei näherer Betrachtung erweist sich der Begriff „Arbeit“ als wahres Chamäleon, seine Definition ändert sich im historischen und im regionalen Kontext. Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Mühe und Leid auf der einen Seite und kreativer Verwirklichung auf der anderen. Dieser Gegensatz, der auf das griechische „pónos“ und „érgon“ sowie das lateinische „labor“ und „opus“ zurückgeht, spiegelt sich in sämtlichen europäischen Sprachen wider. Erst die kapitalistische Rationalität hat Arbeit ihres Doppelcharakters beraubt und den Begriff auf produktive Erwerbstätigkeit verengt. Damit wurde all jenen Formen der Arbeit, die unbezahlt in der Familie, im Haus und in der Selbstversorgung erbracht werden, der Charakter von Arbeitstätigkeit abgesprochen.
Autor*innen: Andrea Komlosy. 13. bis 21. Jahrhundert
Rühle war als Kommunist Antibolschewist und ließ sich nicht durch die Etikettenschwindelei des „Sowjet“ - Regimes blenden. Das zeichnete ihn aus und machte ihn gleichzeitig zu einem Außenseiter. Auch ging es ihm nicht um eine Rechtfertigung der bürgerlichen Gesellschaft im vorfaschistischen Deutschland bzw. in den westlichen Demokratien, sondern um die Neubestimmung einer revolutionär-sozialistischen Perspektive, an der er bis zu seinem Lebensende festhielt.
Autor*innen: Otto Rühle
Lust auf Cupcakes mit „Buttercreme“, fruchtig-cremige Muffins und teuflisch gute Kuchen und „Sahnetörtchen“? Und all das ohne Milch, Ei und Butter? Willkommen bei Ms. Cupcake, Londons erster Bäckerei, in der ausschließlich 100%ig vegane Backwaren angeboten werden...
Autor*innen: Melissa Morgan
Die europäische geprägten westlichen Mächte gehen seit jeher von der globalen Geltung ihrer Grundsätze aus. Sie betrachten es als ihr Recht, in anderen Regionen der Welt zu intervenieren und den dort lebenden Menschen ein Leben nach den Maßstäben der abendländischen Kultur zu vermitteln. War es seinerzeit Christianisierung, die dem europäischen Eifer als Deckmantel diente, ist es heute der Anspruch, Demokratie und Menschenrechte zu verbreiten.
Autor*innen: Immanuel Wallerstein
Ein Buch wider die Ökonomisierung aller Lebensbereiche - in Opposition zu einem System, das die Menschen der Wirtschaft unterordnet, die Freiheit dem Wettbewerb, den Lohn der ArbeitnehmerInnen der Rendite der Aktionäre und die Interessen der Bevölkerungsmehrheit einer kleinen Elite.
Autor*innen: Christopher Stark
In den Weltmarktfabriken Chinas, dem Zentrum der globalen Industrieproduktion, arbeiten Millionen von MigrantInnen. Sie wollen der ländlichen Armut entkommen und erhoffen sich in der Stadt ein besseres Leben. Dort finden sich viele in einer prekären Situation zwischen Fließband und Wohnheim wieder - und leisten zunehmend Widerstand. Im Perlflussdelta, dem industriellen Zentrum Südchinas, dokumentierten und analysierten chinesische AktivistInnen jahrelang die Streiks. Sie interviewten WanderarbeiterInnen, die an Streiks teilgenommen oder diese angeführt hatten, um die innere Dynamik, die Organisierungsformen und die eingesetzte Kampftaktik der Streiks zu verstehen.
Autor*innen: Ren Hao
Noam Chomsky gilt als einer der bekanntesten kritischen Zeitgenossen … und als einer der meistzitierten. Dabei sah sich der US-Amerikaner zeitlebens weniger auf der Seite der Intellektuellen als auf jener der Aktivisten, die gegen die von den USA verordnete globale politische und wirtschaftliche Ordnung aufbegehrten. Der vorliegende Band kann als das politische Vermächtnis des 85-Jährigen gelesen werden.
Autor*innen: Noam Chomsky
Das Buch bietet eine gründliche Aufarbeitung der türkischen Proteste und welchen Einfluss sie auf die türkisch-deutsche Gemeinschaft in Berlin haben. Die Autorinnen setzen sich sehr kritisch mit dem Land und seiner Politik auseinander und schaffen es aber auch, den eigenen sehr humorvollen Charme dieser Bewegung, die ja auf in weite Teile der Türkei überschwappte, einzufangen und anhand von Interviews die Bedeutung für die türkische Community in Deutschland zu beschreiben.
Autor*innen: Canset Icpinar; Ebru Tasdemir