Meine umfangreiche Auswahl von Büchern und Broschüren zu den verschiedensten Themenbereichen - Gesamtübersicht.
»Erich Mühsam reloaded« ist der Versuch einer Annäherung an den Dichter, Denker und Kämpfer Erich Mühsam. Axel Klingenberg greift dessen Gedichte auf, führt sie weiter und verfremdet sie. Auf diese Weise beschäftigt er sich nicht nur mit Mühsams Werk, sondern auch mit seinem Wirken, seinem Leben und seinem Sterben.
Autor*innen: Axel Klingenberg
1968 versuchte Valerie Solanas Andy Warhol zu ermorden. Obwohl ihre Tat von Hass und Verblendung getrieben war, lag ihr Hauptmotiv darin, Aufmerksamkeit zu erlangen. Sie wollte berühmt werden, um ihrer Stimme und der aller Frauen Gehör zu verschaffen, um endlich das verachtenswerte und schändliche Patriarchat zu zerschlagen – aber auch um ihr radikales feministisches Manifest zu verbreiten: das SCUM Manifesto.
Autor*innen: Rojzman Théa, Muñoz Bernardo
Arbeit ist keine feststehende, invariable Größe, sondern historischen sowie perspektivischen Interpretationen und Deutungen unterworfen. Dieser Einführungsband von Alexandra Manske und Wolfgang Menz gibt einen Überblick über zentrale Theorien und Diagnosen von Arbeit in der modernen Gesellschaft – von der Industriegesellschaft bis in die Gegenwart, von Karl Marx bis hin zu aktuellen soziologischen Analysen.
Autor*innen: Alexandra Manske, Wolfgang Menz
Dieses Buch ist die erste deutschsprachige Einführung in Negris Werk und rekonstruiert nicht nur die jüngeren Entwicklungen seiner Philosophie, sondern auch die Genese seines Denkens in den 1960er und 1970er Jahren.
Autor*innen: Roberto Nigro
In this scintillating, comprehensive study, Ricordeau draws from two decades as an abolitionist activist and scholar of the penal justice system to describe how the criminal justice system hurts women. Considering the position of survivors of violence, criminalized women, and women with criminalized relatives, Ricordeau charts a new path to emancipation without incarceration.
Autor*innen: Gwenola Ricordeau
History and Class Consciousness was the most important of Georg Lukács’s early theoretical writings, published in Germany in 1923. The subject of high praise and passionate criticism, it had a major impact on all the Marxist debates that followed, introducing key new concepts such as ‘totality’, ‘reification’ and ‘imputed class consciousness’. This centenary edition, with a new preface by Michael Löwy, comprises a series of essays exploring, among other topics, the definition of orthodox Marxism, the question of legality and illegality, Rosa Luxemburg as a Marxist, the changing function of historic Marxism, and the substantiation and consciousness of the Proletariat.
Autor*innen: George Lukacs
Capital is currently cannibalizing every sphere of life-guzzling wealth from nature and racialized populations, sucking up our ability to care for each other, and gutting the practice of politics. In this tightly argued and urgent volume, leading Marxist feminist theorist Nancy Fraser charts the voracious appetite of capital, tracking it from crisis point to crisis point, from ecological devastation to the collapse of democracy, from racial violence to the devaluing of care work. These crisis points all come to a head in Covid-19, which Fraser argues can help us envision the resistance we need to end the feeding frenzy.
Autor*innen: Nancy Fraser
Under the Banner of King Death is a tale of mutiny, bloody battle, and social revolution, bringing to life an itinerant community of outsiders behind today’s legends. This graphic novel breaks new ground in our understanding of piracy and pirate culture, giving us real reasons to love the rebellious and stouthearted marauders of the seas.
Autor*innen: David Lester, Marcus Rediker
Autor*innen: Breanne Fahs (Editor)
Der Männerrundbrief (1993 – 2002) wurde von »radikalen« Männern initiiert. Ausgangspunkt seiner Entstehung waren einerseits eine zunehmende und vehementere Thematisierung von Sexismus, Homofeindlichkeit und patriarchalen Strukturen und konkrete Vergewaltigungsvorwürfe bzw. Outings von Vergewaltigern innerhalb der linksradikalen Szene sowie andererseits eine kleine, aber stetig wachsende Männerbewegung.
Autor*innen: Redaktion Männerrundbrief
1983 und 1994, das sind 40 Jahre + 30 Jahre EZLN. Ein Grund, um die zapatistischen Compañer@s und ihren Kampf zu würdigen und die neueste Initiative der Zapatistas vorzustellen. Beides tun wir mit diesem kleinen Buch, in dem sie selbst – mittels ihrer zwischen Oktober und Dezember 2023 öffentlich gemachten Kommuniqués – zu uns sprechen, ihre neuen Strukturen der Autonomie bekanntgeben – und einen konkreten Vorschlag machen: »Das Gemeinschaftliche und das Nicht-Eigentum«.
Der anarchistische Politikbegriff erscheint widersprüchlich: Der Ablehnung von Politik steht eine Bezugnahme auf sie gegenüber. Diese Paradoxie entspringt einer bestimmten Denkweise, die dabei hilft, Netzwerke zwischen verschiedenen Strömungen, Gruppen und Diskursen zu weben. So eröffnet sich die Möglichkeit, auf widersprüchliche gesellschaftliche Verhältnisse zu antworten, um sie zu überschreiten. Dies zeigt sich im Modus des Strebens nach Autonomie, in Kontroversen zwischen Individualismus und Kollektivismus und in theoretischen Konzepten wie der sozialen Revolution. In diesem Kontext verdeutlicht Jonathan Eibisch, dass es eine zeitgemäße politische Theorie des Anarchismus gibt – und wie sie aussehen kann.
Autor*innen: Jonathan Eibisch