Bücher zum Anarchismus, Postanarchismus und libertären Gesellschaftsentwürfen
Autor*innen: Augustin Souchy
Chomsky nimmt seinen Ausgang bei der Sprache. Diese ist für ihn ein angeborener Mechanismus, der ein keineswegs zwingendes Muster aufweist und unser Denken bestimmt. Wir alle denken gemäß diesem Muster – und daher können wir auch nur das wissen, was die menschliche Sprache zu denken erlaubt. Einige Geheimisse der Natur könnten uns deshalb für immer verborgen bleiben. Zugleich eröffnet die Sprache aber eine kreative Freiheit; uns ist ein Freiheitsinstinkt gegeben, der uns gegen Herrschaft aufbegehren und eine freie Entfaltung suchen lässt. In der libertären Tradition von Wilhelm von Humboldt, John Stuart Mill und Rudolf Rocker zeichnet uns Chomsky als anarchische Lebewesen, die nach einer Assoziation freier Menschen streben.
Autor*innen: Noam Chomsky
Die Broschüre umfasst folgende Texte:
Eine Einführung in die Grundgedanken des Anarchismus. Reprint, Revolutionsbräuhaus Wien (irgendwann in den 80er Jahren formuliert). Mit einem Vorwort von Frederik Fuß.
Autor*innen: Revolutionsbräuhof
Was wäre, wenn du die Welt selbst gestalten könntest – ohne Hierarchien, ohne Zwang, ohne Staat? Dieses Buch zeigt dir, wie es geht. In 30 prägnanten Lektionen erfährst du, was Anarchismus wirklich bedeutet und wie seine Prinzipien in der Praxis funktionieren. Von Dezentralisierung und Konsensbildung bis hin zu DIY-Kultur und solidarischer Ökonomie – jede Lektion ist ein Schritt hin zu mehr Selbstbestimmung und kollektiver Verantwortung.
Autor*innen: Anton Hoffmann
Eingeleitet und kommentiert von Philippe Kellermann. Die vorliegende Textsammlung hat ihren Ursprung in der Lektüre von Rudolf Rockers Johann Most-Biografie.
Autor*innen: Johann Most, Saverio Merlino
Autor*innen: Murray Bookchin
Autor*innen: A.G. Schwarz; Tasos Sagris; Void Network (Hg.)
CrimethInc. ist eine Allianz von Rebell*innen – ein dezentrales Netzwerk aus den USA, das sich dem Ausbruch aus den Gefängnissen unserer Zeit verpflichtet hat und danach strebt, die Welt nach den Prinzipien der Selbstbestimmung und der gegenseitigen Hilfe neu zu erfinden. Mit Writings on the Wall liegt nun eine weitere Sammlung von Texten vor, die die Schwerpunkte des Kollektivs widerspiegelt, die sich in den vergangenen Jahren etabliert haben: theoretische Essays über einen Anarchismus der Gegenwart, Berichte von bedeutsamen Protesten und Aufständen sowie Analysen der sozialen Bewegungen der letzten Jahre.
Autor*innen: CrimethInc.
Diese Seiten sind weder Memoiren noch eine sentimentale Reise, sie sind ein Nachzeichnen und ein Teilen von Ideen, ein Beitrag zu den laufenden vielgestaltigen Kämpfen und eine Ermahnung an uns in den Gefängnisstädten des Kapitals oder anderswo auf diesem verlassenen Planeten, unsere eigenen Worte zu finden, unsere Leidenschaften zu beherrschen, uns Gefährten zu suchen und zu handeln.
Autor*innen: Jean Weir
Zurück nach vorn ist ein experimentelles Werk, das von 2021 bis 2025 kapitelweise entstand. In ihm verteilen sich unterschiedliche Inhaltsebenen auf drei Bände: Den analytischen Perspektiven folgen theoretische Vertiefungen und scharfzüngige Erzählungen. Sie bilden zusammen ein Panorama des Sozialrepublikanismus. Diesen als konkrete Utopie für Demokratie und Sozialismus auszubuchstabieren, ist Zweck des hybriden Werks – Audio- und Online-Elemente inklusive. Der erste Band enthält die grundlegenden Thesen, wie Veränderungen möglich sein könnten, sowie eine Kritik an Revolutionsromantik und Identitätspolitik.
Autor*innen: Holger Marcks; Felix Zimmermann
Vom revolutionären Gedöns der alten Linken bis zum woken Kulturkampf der heutigen Neolinken: Mit dem zweiten Band des sozialrepublikanischen Panoramas begeben sich Holger Marcks und Felix Zimmermann tief in den Steinbruch linker Ideen- und Bewegungsgeschichte, zerstören Mythen und decken Irrwege auf. Durch die Brille ihrer radikalen Kritik wird ein neuer Horizont erkennbar, der sozialistische, republikanische und auch liberale Ideen verbindet.
Autor*innen: Holger Marcks; Felix Zimmermann