Hauptwerk von Rudolf Rocker in leinengebundener Hardcoverausgabe.
"Rudolf Rockers Buch Nationalismus und Kultur ist ein wichtiger Beitrag zur politischen Philosophie." Bertrand Russell
"Es freut mich aufrichtig, dieses bedeutende, tief fundierte und geistig reiche Buch zu besitzen, und ich möchte wünschen, dass es in viele Hände all über die Welt hin gelangt." Thomas Mann
"Ich finde das Buch außerordentlich originell und aufklärend. Es werden in demselben viele Tatsachen und Zusammenhänge in neuartiger Weise überzeugend beleuchtet." Albert Einstein
Vorwort des Autors zur ersten deutschen Ausgabe – 7
I Die Unzulänglichkeit aller Geschichtsauffassungen – 13
II Religion und Politik – 33
III Der Kampf zwischen Kirche und Staat – 53
IV Machtpolitik und Kultur – 69
V Die Entstehung des nationalen Staates – 81
VI Die Reformation und der neue Staat – 93
VII Politischer Absolutismus als Hindernis der wirtschaftlichen Entwicklung – 107
VIII Die Lehre vom sozialen Kontrakt – 119
IX Liberale Ideen in Europa und Amerika – 137
X Liberalismus und Demokratie – 153
XI Der Staat im Lichte der deutschen Philosophie – 177
XII Die Demokratie und der nationale Staat – 193
XIII Die Romantik und der Nationalismus – 207
XIV Sozialismus und Staat – 223
XV Der Nationalismus als politische Religion – 235
XVI Die Nation als Gemeinschaft von Sitte, Gewohnheit und gleichen Interessen – 253
XVII Die Nation als Sprachgemeinschaft – 271
XVIII Die Nation im Lichte der modernen Rassentheorien – 293
XIX Politische Einheit und kulturelle Entwicklung
XX Politische Dezentralisation in Griechenland – 347
XXI Der römische Zentralismus und sein Einfluss auf die Gestaltung Europas – 371
XXII Die nationale Einheit und der Verfall der Kultur – 403
XXIII Die Illusion nationaler Kulturbegriffe – 431
XXIV Der Nationalismus und die Entwicklung des wissenschaftlichen und philosophischen Denkens – 447
XXV Architektur und Nationalismus – 467
XXVI Kunst und Nationalismus – 491
XXVII Soziale Probleme unserer Zeit – 511
Nachwort des Autors zur zweiten amerikanischen Ausgabe – 531
Vorwort des Autors zur italienischen Übersetzung – 549
Bibliographie – 575
Auskunft über Autor und Werk – 601
Werkbibliographie Rudolf Rocker – 613
Register – 647
Originalverpackt aus der Restauflage des Verlags.
Buch, 670 Seiten (Hardcover)
Louise Michel wuchs relativ behütet im Haus ihres Großvaters väterlicherseits auf und wurde zunächst Lehrerin. 1853 ging sie nach Paris, wo sie aus Protest gegen den starken Einfluss der katholischen Kirche auf das Schulwesen 1866 eine eigene Schule gründete. Sie politisierte sich und engagierte sich für eine sozialistische Republik. Von März bis Mai 1871 war Michel eine der wichtigsten Aktivistinnen in der Pariser Kommune, die als erstes sozialistisches Gesellschaftsexperiment gelten kann. Nach der brutalen Niederschlagung der Kommune wurde Michel, der zwischenzeitlich der Beiname »Rote Wölfin« gegeben wurde, inhaftiert und nach Neu-Kaledonien deportiert. Aus den Erfahrungen mit den teilweise autoritären Tendenzen der Kommune-Regierung zog sie den Schluss, dass jede Form der Herrschaft, selbst bei besten Absichten, letztlich in Gewalt und Diktatur abgleitet und bekannte sich zum Anarchismus. Nach einer Amnestie konnte Michel 1880 nach Frankreich zurückkehren und wurde eine gefragte revolutionär-anarchistische Rednerin, bis sie wegen ihrer Aktivitäten erneut verhaftet und 3 Jahre inhaftiert wurde. Bei ihrer Beerdigung 1905 sollen ihr 100.000 Trauergäste die letzte Ehre erwiesen haben.
Umfangreiche Textsammlung zum Thema Arbeiterdemokratie oder Parteidiktatur
bzw. zur linken Opposition im Bolschewismus.