Bücher zum Anarchismus und Anarchosyndikalismus
Autor*innen: Vaclav Tomek
Als Clara Wichmann im Februar 1922 starb, war sie erst 36 Jahre alt. Doch hat diese so früh und unvermittelt aus dem Leben gerissene „Verteidigerin der Menschlichkeit“ (Bart de Ligt) ein umfassendes, vielschichtiges Werk hinterlassen. Als Wissenschaftlerin setzte sie sich theoretisch mit einer Vielzahl sozialphilosophischer Themen auseinander; politisch war sie in verschiedenen sozialen Bewegungen für Feminismus und Frauenbefreiung, Sozialismus, Anarchismus und revolutionären Syndikalismus, Tierrechte, Strafrechtsreform sowie Gewaltfreiheit und Antimilitarismus aktiv. Ihre Positionen prägten die Diskussion innerhalb der verschiedenen emanzipatorischen politischen Strömungen in den Niederlanden des 20. Jahrhunderts und beeinflussten auch die Diskussionen im deutschsprachigen Raum.
Autor*innen: Clara Wichmann
Mit über 600.000 Toten gilt der Spanische Bürgerkrieg (1936–1939) als Auftakt des Zweiten Weltkriegs. Freiwillige aus 53 Nationen kämpften an der Seite der Republikaner gegen den Faschismus und gegen Francisco Franco. Auf Grundlage bisher unveröffentlichter Archivquellen und zahlreicher Interviews dokumentiert und analysiert Schafranek die Schicksale der österreichischen Spanienkämpfer nach dem Bürgerkrieg: ihren politischen Alltag, die Arbeit in der Fremdenlegion, den Verbleib in den Gefängnissen und Lagern des Franco-Regimes, oder ihre Ermordung in den Konzentrationslagern des NS-Regimes.
Autor*innen: Hans Schafranek
Autor*innen: Wolfgang Eckhardt
Étienne de La Boéties Schrift über die freiwillige Knechtschaft ist ein Klassiker des politischen Denkens und bis heute von überraschender Aktualität. Sie fragt, weshalb Menschen ihre Freiheit preisgeben und sich einer Macht unterwerfen, die ohne ihre Zustimmung und Unterstützung nicht bestehen könnte. La Boétie analysiert die Gewöhnung an Herrschaft, die Rolle von Angst und Ablenkung sowie jene Netzwerke aus Günstlingen und Nutznießern, durch die sich Tyrannei stabilisiert. Seine Antwort ist von großer Klarheit: Freiheit beginnt mit der Verweigerung des Gehorsams.
Autor*innen: Étienne de La Boétie
Autor*innen: Gabriel Kuhn; Sebastian Kalicha (Hg.)
Autor*innen: Hans-Jürgen Degen (Hg.)
Autor*innen: Augustin Souchy
Chomsky nimmt seinen Ausgang bei der Sprache. Diese ist für ihn ein angeborener Mechanismus, der ein keineswegs zwingendes Muster aufweist und unser Denken bestimmt. Wir alle denken gemäß diesem Muster – und daher können wir auch nur das wissen, was die menschliche Sprache zu denken erlaubt. Einige Geheimisse der Natur könnten uns deshalb für immer verborgen bleiben. Zugleich eröffnet die Sprache aber eine kreative Freiheit; uns ist ein Freiheitsinstinkt gegeben, der uns gegen Herrschaft aufbegehren und eine freie Entfaltung suchen lässt. In der libertären Tradition von Wilhelm von Humboldt, John Stuart Mill und Rudolf Rocker zeichnet uns Chomsky als anarchische Lebewesen, die nach einer Assoziation freier Menschen streben.
Autor*innen: Noam Chomsky
Die Broschüre umfasst folgende Texte:
Autor*innen: Pierre-Joseph Proudhon
Autor*innen: Pierre Joseph Proudhon