Bücher über Antifa, Rechtsextremismus und Neonazismus
Autor*innen: Timo Büchner
›Reichsbürger‹ erscheinen der Öffentlichkeit zunehmend als gefährliche Spinner, die den Staat ablehnen und ihren Widerstand auch mit der Waffe geltend machen. Der Begriff selbst ist nach seiner rasanten medialen Verbreitung jedoch zum Problem geworden. Nur ein Teil des Milieus ist von der Fortexistenz irgendeines Deutschen Reiches überzeugt. Selbstverwaltende glauben aus dem Staat austreten zu können, und gründen eigene Staaten. Souveränistinnen und Souveränisten fordern eine Wiederherstellung staatlicher Souveränität und verbreiten dabei das Bild der Fremdherrschaft über die Deutschen.
Autor*innen: Jan Rathje
Autor*innen: Jörg Kronauer
Autor*innen: Jörg Kronauer; Felix Krebs
Autor*innen: Kollektiv Schulschluss
Wir leben in einer großen Erzählung der Demokratie. Aber wir leben auch in einer großen Blase des Entertainment, der Kulturindustrie und der populären Mythologie. In der ersten Erzählung geht es um Interessen, um Erklärungen, Informationen, um rationale Entscheidungen, um Gesetze, Verträge und Verhandlungen. In der zweiten Erzählung indes geht es um Bilder, Mythen, Emotionen, Identifikationen, Spiele, Fantasien. Politik spielt sich längst in beiden Erzählungen ab, Politiker verkaufen sich wie Pop-Stars, und die sozialen Wahrheiten werden nicht in Regierungserklärungen, sondern in Kriminalromanen, Hollywood-Filmen und Comedy Shows verhandelt. Bislang schien es freilich, dass die meisten Menschen sehr wohl unterscheiden können zwischen den Sphären von politischer Realität und medialer Fiktion. Aber offensichtlich fällt diese Unterscheidung immer schwerer.
Autor*innen: Georg Seeßlen
Das vorliegende Debatten-Buch zeigt antifaschistische, widerständige Praxen auf und diskutiert anhand von sechs konkreten Politikfeldern Strategien, um eine handlungsfähige Gegenöffentlichkeit gegenüber der erstarkenden extremen Rechten zu schaffen. Dabei werden rechtliche, mediale, aktionistische sowie politstrategische Möglichkeiten gemeinsam mit Akteur*innen besprochen. Im Zentrum steht die Frage, wie widerständige Strategien entwickelt und der modernisierten extremen Rechten praktisch entgegengetreten werden kann. Die Diskussionen liefern dabei weder abschließende noch allgemeingültige Strategien, die von Leser*innen und Gesprächspartner*innen lediglich angewendet werden müssten. Vielmehr spiegelt der Band in den ausgewählten Politik-Bereichen die ergebnisoffenen und teils kontroversen Debatten über ein wirksames Vorgehen gegen die modernisierte extreme Rechte wider und führt so auch zu neuen, gemeinsamen Überlegungen.
Autor*innen: Kathrin Glösel; Hanna Lichtenberger
Der vorliegende Sammelband nimmt daher eine kritische Analyse dieser Selbstinszenierungen vor, indem die hinter dem ‚identitären‘ Denken stehenden Vordenker und Ideologeme wie (Neo-)Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus analytisch durchdrungen und mit anderen Formen des Rechtsextremismus in Verbindung gesetzt werden. Ergänzend werden bislang vernachlässigte Themen wie subkulturelle Bezüge der ‚Identitären‘, propagierte Geschlechterbilder, Rhetoriken der Angst sowie ihr Verhältnis zu Islamismus und eurasischer Ideologie ins Zentrum der Analyse gerückt. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, wie sich der rechtsextreme Charakter der ‚Identitären‘ begru¨nden la¨sst und inwiefern von einer modernisierten Form des Rechtsextremismus gesprochen werden kann.
Autor*innen: Judith Götz; Joseph Maria Sedlacek; Alexander Winkler (Hg.)
Autor*innen: Michael Barthel; Benjamin Jung
Autor*innen: Dominik Clemens; Richard Gebhardt (Hg.):
Autor*innen: Daniel Sonabend