Kapitalismus

Kapitalismuskritik, soziale Ungleichheit, Prekarisierung und ökonomische Alternativen

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Kapitalismuskritik und die Frage nach der Alternative

Jede Alternative zur kapitalistischen Wirklichkeit ist nur so gut wie die ihr zugrundeliegende Erklärung der kapitalistischen Produktionsverhältnisse, zu denen sie eine Alternative sein soll. Im vorliegenden Buch geht es entsprechend nicht darum, sich unabhängig von den Gründen für die weltweite Verarmung und Verelendung weiter Teile der Bevölkerung eine bessere Welt auszumalen, sondern darum, aus der Erklärung des Kapitalismus die Grundprinzipien einer Ökonomie jenseits vom Kapitalismus abzuleiten. Kritik und Alternative werden so zusammengebracht.

Autor*innen: Hermann Lueer

13,90 €
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Kaufen für die Müllhalde. Das Prinzip der Geplanten Obsoleszenz

Ein Produkt, das nicht kaputt geht, ist der Albtraum des Kapitalismus. Es beschert dem Handel schlechte Umsätze. Konsum jedoch ist der Motor unseres Wirtschaftssystems. Und so werfen wir weg und kaufen neu, anstatt zu reparieren – zumal es heute oft billiger ist. Seit dem Glühbirnen-Kartell der 1920er-Jahre halten viele Produkte nicht so lange, wie sie eigentlich könnten: Glühdrähte brennen vorzeitig durch, Laserdrucker stellen die Arbeit auf chipgesteuerten Befehl hin ein, und alle drei Jahre muss ein neuer Computer her, da der alte mit dem neuesten Betriebssystem nicht mehr Schritt halten kann. Dahinter steckt System: »Geplante Obsoleszenz« heißt das Prinzip, das die vorsätzliche Verkürzung der Lebensdauer von Beginn an vorsieht.

Autor*innen: Jürgen Reuß; Cosima Dannoritzer

20,60 €
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Klasse gemacht! Zur Aktualität der Klassentheorien

Obgleich der Klassenbegriff gegenwärtig eine Renaissance feiert und viele Entwicklungen, wie die seit 2008 anhaltende Wirtschaftskrise oder die mit ihr einhergehenden Krisenproteste, als Anstoß dienen könnten das klassentheoretische Denken von links zu schärfen, besteht diesbezüglich im deutschsprachigen Raum ein größerer Nachholbedarf. »Klasse gemacht!« stößt in dieses Vakuum vor, indem es ein breites Spektrum klassentheoretischer Aspekte thematisiert.

Autor*innen: Slave Cubela

15,00 €
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Klasse. Ein illustriertes Handbuch

Was sagt Klasse über Gentrifizierung, prekäre Arbeitsverhältnisse, die Rolle von Eliten oder den Zugang zu Bildung aus? Welchen Einfluss hat Klasse auf Aktivismus und sozialen Wandel? Wie haben Denker*innen und Wissenschaftler*innen in der Vergangenheit auf Klasse geschaut und was hat das heute noch mit uns zu tun?

Autor*innen: Laura Harvey; Sarah Leaney; Danny Noble

18,50 €
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Klassen sehen. Soziale Konflikte und ihre Szenarien
Klasse ist nie ganz da, aber immer wirksam. Es gibt sie als stets vorausgesetzte Einteilung und im Klassenkampf. Und es gibt Klasse vermittels von ›Bewusstsein‹, sei dieses nun Stolz oder Analyse, indiskrete Scham des Proletariats oder konkrete Schamlosigkeit der Bourgeoisie.

Autor*innen: Drehli Robnik (Hg.)

13,20 €
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Klassen und Kämpfe
Die Umwälzung und Abschaffung von Herrschaftsverhältnissen ist das zentrale Anliegen einer Politik der Emanzipation. Während das konservative Denken die Spaltung der Gesellschaft in Arme und Reiche als naturgegeben bestimmt und der Liberalismus diese Spaltung aktiv betreibt, haben sozialrevolutionäre und sozialistische Bewegungen versucht, die gesellschaftlichen Verhältnisse grundlegend zu verändern. Klassenkampf hieß das Losungswort, um die treibende Kraft der Geschichte zu benennen und der Analyse des Kapitalismus eine politische Perspektive zu geben.

Autor*innen: Jour-fixe Initiative (Hg.)

16,50 €
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Klassenfahrt. 63 persönliche Geschichten zu Klassismus und feinen Unterschieden

In Klassenfahrt wird Klassismus zugänglich, offen und nahbar erzählt, womit sich der Sammelband angenehm von theoretischen Büchern zum Thema abhebt. Persönliche und tagtägliche Situationen zeigen Klassismus und wie Unterschiede uns gewaltsam formen. In Erzählungen, Comics und Interviews erzählen 50 Personen von ihren Erfahrungen mit Klassismus. In unterschiedlichen Formaten geht es um Themen wie Gesundheit, Geld, Scham, Sexualität und Zugänge. Wir erfahren was Erfrischungsgetränke, Scheibenkäse, Snackautomaten, Star Trek und ein Teller mit Klassismus zu tun haben. Die Erzählenden sprechen über Trauer, Wut und Stärke und thematisieren Widersprüche.

Autor*innen: Frede Macioszek; Julian Knop

17,30 €
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KlassenLos - Sozialer Widerstand von Hartz IV bis zu den Teuerungsprotesten

„Heißer Herbst“, soziale Wut, gar Aufruhr aufgrund von Verarmung – was für die einen ein Schreckgespenst ist, kann für jene, die eine soziale und radikale Änderung der Verhältnisse anstreben, nur wünschenswert sein. Der Sammelband liefert die Darstellung von 20 Jahren sozialen Widerstands gegen Verarmung.

Autor*innen: Anne Seeck, Peter Nowak, Gerhard Hanloser, Harald Rein (Hg.)

12,40 €
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Klassensolidarität, Autonomie, Selbstorganisation

Streikende Kurierfahrer*innen in Brasilien, organisierte Logistikarbeiter*innen in Italien, Basisgruppen in der Schweiz und Deutschland, verdeckte Proteste indonesischer Wanderarbeiter*innen in Taiwan, eine Besetzung in Griechenland, die sich gegen die Touristifizierung wehrt, brennende Baustellen und kollektive Enteignungen in den USA: Weltweit und auf unterschiedliche Art und Weise versuchen Proletarisierte dem Todeskult des Kapitals etwas entgegenzusetzen.

Autor*innen: M. Lautréamont (Hg.)

18,50 €
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Klassentheorie. Vom Making und Remaking
Jahrelang kaum beachtet, sind »Klassen« und »­Klassenpolitik« als Begriffe mit Wucht in den öffentlichen Diskurs zurückgekehrt. Dabei fällt auf: Vieles, was im Gefolge der 1968er-Bewegung wissenschaftlich wie politisch an klassenanalytischem Erkenntnisfortschritt erreicht wurde, ist heute in Vergessenheit geraten oder gänzlich verloren gegangen. Klassentheorie und -analyse wurde an den Universitäten ausgedünnt, der Wissensstand blieb zerklüftet zurück, nicht aufgearbeitet, nicht weiter­getragen. Deshalb wird die aktuelle Klassendiskussion aus ­wissenschaftlicher Perspektive oft oberflächlich, ­mitunter in geradezu vulgärer Weise geführt.

Autor*innen: Mario Candeias (Hg.)

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Klassismus. Eine Einführung
Klassismus ist ein bislang noch wenig bekannter Begriff zur Bezeichnung der individuellen, institutionellen und kulturellen Diskriminierung und Unterdrückung aufgrund des tatsächlichen, vermuteten oder zugeschriebenen sozial- oder bildungspolitischen Status. Menschen in Armutsverhältnissen wird zum Beispiel gewalttätiges Verhalten oder Alkoholismus stereotyp unterstellt und medial inszeniert, obwohl diese Phänomene klassenübergreifend gleichermaßen vorkommen. Der Begriff Klassismus beschreibt die Erfahrung persönlicher Diskriminierung von Menschen als gesellschaftliches, strukturelles Problem. Damit ergänzt und überschneidet er sich mit der Analyse von Rassismus, Sexismus und anderen Diskriminierungsformen.

Autor*innen: Andreas Kemper; Heike Weinbach

13,40 €
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Kleine Geschichte der Genossenschaften. Beispiele aus der Kooperativbewegung
Anhänger wie Kritiker der kapitalistischen Gesellschaft können dem Genossenschaftsmodell etwas abgewinnen. Ist es für die einen "... die ideale Verbindung von Verantwortung und Wirtschaftlichkeit ..." (UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon), besteht für andere das Verdienst der Genossenschaftsbewegung darin, aufzuzeigen, dass Wirtschaft auch ohne den Kapitalisten als Funktionär, dafür basisdemokratisch und solidarisch funktioniert. Kooperative Wirtschaftsformen machen eine Gesellschaft ohne Ausbeutung überhaupt erst denkbar.

Autor*innen: Findus; Caterina Metje

9,20 €
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