Gesellschaftskritik

Kritik der gesellschaftlichen Zustände

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G Strich. Kleine Geschichte des Kapitalismus
Georg Fülberth geht der Frage nach, was das überhaupt ist, wovon alle reden: Kapitalismus. Nach ihrer Klärung folgt eine Darstellung von Entstehung und Entwicklung dieser Gesellschaftsordnung vom Handelskapitalismus bis zum Neoliberalismus der Gegenwart. Sie schließt die Gegenbewegungen ein und mündet in eine neue Frage, nämlich die nach der Dauer und dem möglichen Ende der kapitalistischen Produktions- und Lebensweise.

Autor*innen: Georg Fülberth

20,50 €
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Gegen das Arbeitsgesetz und seine Welt

Im Mittelpunkt steht das von einer „linken“ französischen Regierung eingebrachte Arbeitsgesetz, das dazu angetan ist, Frankreichs Arbeiter/innen und die Jugend (weiter) zu unterwerfen. Sie sollen sich zukünftig auf einem Arbeitsmarkt verdingen, der nach dem Vorbild der deutschen Agenda 2010 funktionieren soll. Der Aufstand dagegen erfasste Gymnasiast/innen und Studierende ebenso wie einen Teil der Gewerkschaften, die sich mit Straßenprotesten und Arbeitsniederlegungen zur Wehr gesetzt haben. Das Buch thematisiert auch kritisch, dass und warum Betroffene (z. B. die Jugend der Banlieue) sich kaum beteiligen konnten oder wollten. Es thematisiert auch die Schwierigkeiten, unterschiedliche politische Kulturen, wie etwa der etablierter Gewerkschaften und der neuer sozialer Bewegungen, unter einen Hut zu bringen.

Autor*innen: David Gallo Lassere

10,30 €
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Geistreiches Berlin und Potsdam. Ein philogeschichtlicher Städteführer

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Spreemetropole dann zielstrebig zu einer europäischen Hauptstadt der Intelligenz. Saul Ascher schrieb schon 1980 über Berlin zu Beginn des 19. Jahrhunderts: »Berlin war immer der Ort, wo die gekränkte Geistesfreiheit einen Zufluchtsort fand.« Das Buch enthält u.a. Beiträge zu Marx und Bakunin in Berlin.

Autor*innen: Maurice Schuhmann

20,40 €
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Gekränkte Freiheit. Aspekte des libertären Autoritarismus

Der libertäre Autoritäre hat Einzug gehalten in den politischen Diskurs. Er sehnt sich nicht nach einer verklärten Vergangenheit oder der starken Hand des Staates, sondern streitet lautstark für individuelle Freiheiten. Etwa frei zu sein von Rücksichtnahme, von gesellschaftlichen Zwängen – und frei von gesellschaftlicher Solidarität. Der libertäre Autoritarismus, so Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey, ist eine Folge der Freiheitsversprechen der Spätmoderne: Mündig soll er sein, der Einzelne, dazu noch authentisch und hochgradig eigenverantwortlich. Gleichzeitig erlebt er sich als zunehmend macht- und einflusslos gegenüber einer komplexer werdenden Welt. Das wird als Kränkung erfahren und äußert sich in Ressentiment und Demokratiefeindlichkeit.

Autor*innen: Carolin Amlinger; Oliver Nachtwey

17,50 €
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Geld - der vertrackte Kern des Kapitalismus. Versuch über die politische Ökonomie des Finanzsektors
Lucas Zeise nimmt die Weltwirtschaftskrise ab 2007 zum Anlass, um Stellung und Funktion des Finanzsektors im Kapitalismus zu analysieren. Er schildert, wie und warum dessen Bedeutung im Neoliberalismus größer denn je geworden ist. Er diskutiert dabei die verschiedenen Theorien über das Geld, das - nicht nur im Volksmund - die zentrale Institution und Kategorie im Treiben des Kapitalismus ist. Er geht der Frage nach, welche Rolle staatliche Institutionen für die Existenz von Banken und Finanzmärkten spielen; warum die Finanzinstitutionen einen so nachhaltigen Einfluss auf die Politik haben; wie es den Akteuren am Kapitalmarkt gelingt, immer größere Anteile des Gesamtprofits für sich abzuzweigen.

Autor*innen: Lucas Zeise

15,40 €
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Gemeinschaft leben lernen. Bildung als Praxis der Hoffnung

Die hierin versammelten Texte sind voller Leidenschaft, visionärer Kraft und werden begleitet von Erzählungen aus hooks’ eigener Schul- und Lehrzeit. Wie das Sprechen über Rassismus, Gender und Klasse, wie Critical Whiteness und Demokratieerziehung über den Unterricht hinaus in alltägliche Lernsituationen einfließen können, zeigt hooks anhand zahlreicher praxisnaher Beispiele. Dabei geht sie ungezwungen auch ›heikle‹ Themen an: Spiritualität im Unterricht, Burnout im Erziehungswesen, erotische Beziehungen zwischen Lehrkräften und Studierenden …

Autor*innen: bell hooks

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Gender und Häuserkampf. Genderspezifische Aspekte und anti-patriarchale Kämpfe in den Häuserbewegungen in der BRD und Westberlin
Nachgezeichnet und dargestellt werden die Debatten, Auseinandersetzungen, Konflikte und Diskurse um Gender, Sexismus/Homophobie und die anti-patriarchalen Kämpfe sowie der eigenständigen Organisierung von FrauenLesben-QueerTrans/Tunten in den Häuser/Wagenplatzbewegungen in der BRD und Westberlin von 1969 bis 2010.

Autor*innen: Amantine

14,40 €
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Genossenschaften. Geschichte, Aktualität und Renaissance

Genossenschaften waren in der Geschichte und sind auch heute noch ein wichtiger Faktor in der bundesdeutschen Wirtschaft. Dennoch ist die Kenntnis über Genossenschaften noch immer gering. Auch ideologische und theoretische Reflexionen, wissenschaftliche Erklärungen und nicht zuletzt Erwartungen an genossenschaftliches Verhalten sind vielfältig. Viele Menschen in Deutschland stellen sich unter dem Begriff «Genossenschaften» lediglich Genossenschaftsbanken, bestenfalls Wohnungsbaugenossenschaften vor. Das zeigt sich auch in den vorliegenden Veröffentlichungen. Das ist schade, denn als Genossenschaft kann man Vieles gründen...

Autor*innen: Gisela Notz

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Gentrifidingsbums oder Eine Stadt für alle
"Eine unübersichtliche Multitude, die neue Strategien erprobt und neue politische Spielräume jenseits von kulissenhafter Anwohnerbeteiligung und linksradikalem Puritanismus eröffnet: Bewegungen für das Recht auf Stadt müssen Tools erfinden, um Schneisen in die unternehmerische Stadt zu schlagen. Auch dieses Buch will ein solches Werkzeug sein." (Christoph Twickel)

Autor*innen: Christoph Twickel

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Gentrifizierung lässt sich nicht aufhalten und andere Lügen

Gentrifizierung – was genau ist das eigentlich? Irgendwas mit Verdrängung in der Stadt? Und können wir etwas dagegen tun? Essayistisch und kurzweilig geschrieben vermittelt Leslie Kern einen umfassenden Überblick zu den Debatten über Gentrifizierung seit den 1950er-Jahren: was umfasst sie, wer profitiert von ihr und wer wird durch sie verdrängt? Wir begleiten die Autorin auf ihren Reisen nach Toronto, New York, London und Paris, wo sie den Mythen und Lügen der neuen Krise der Städte auf den Grund geht und dabei deutlich macht, dass die gewaltvolle Verdrängung eng mit Klassismus, Rassismus und Sexismus verbunden und eine Fortsetzung des kolonialen Projekts ist.

Autor*innen: Leslie Kern

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Geschäfte mit dem nichts. Risiko Scheinmedizin
In Europa galt bis zur Aufklärung als sicher, dass „geistige“ Kräfte für das Leben und für die Gesundheit entscheidend seien. Mit dem wachsenden Wissen über körperliche Prozesse wurde solchen Konzepten eigentlich die Grundlage entzogen. Doch die falschen Vorstellungen von Gesundsein und Krankwerden verschwanden nicht mit ihrer Widerlegung, sondern lebten in der Medizin, insbesondere aber in der Alternativmedizin, fort.

Autor*innen: Theodor Much; Edmund Berndt

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Gesicherte Existenz für Alle. Josef Popper-Lynkeus 1838-1921
Not und Armut nicht bloß zu lindern, sondern überhaupt zu verhindern, ist das zentrale Anliegen des österreichischen Sozialreformers und Ethikers Josef Popper-Lynkeus (1838-1921). In seinen Schriften über Staatswesen, Recht, Ethik, Religion und Sozialpolitik tritt er für die persönliche und politische Freiheit des Individuums ein, verurteilt Krieg und Wehrpflicht, kritisiert Intoleranz, sexuelle Heuchelei und jeden religiösen Glauben. Herausragend unter vielen anderen Reformideen jener Zeit ist sein mathematisch als durchführbar behauptetes Modell einer Allgemeinen Nährpflicht, durch welches eine bedingungslose materielle Grundsicherung Aller möglich sein könnte.

Autor*innen: Friedrich F. Brezina

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