Gesellschaftskritik

Kritik der gesellschaftlichen Zustände

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Mystischer Anarchismus

Critchleys Essay stellt die Frage nach dem Einfluss der Geschichte des mystischen Anarchismus auf das zeitgenössische ethische und politische Denken. Er geht den vielschichtigen wechselseitigen Bezugnahmen von Religion und Politik nach und beleuchtet die These vom säkularisierten theologischen Hintergrund aktueller politischer Begriffe auf neue Weise. Nach einer Relektüre von Carl Schmitts Theorie der Souveränität und John Grays Kritik des liberalen Humanismus werden die anarchistischen Praktiken mittelalterlicher Mystikerinnen wie Marguerite Porete und der häretischen »Brüder und Schwestern des freien Geistes« aktuelleren Formen des Anarchismus, wie etwa dem Situationismus Raoul Vaneigems gegenübergestellt.

Autor*innen: Simon Critchley

11,40 €
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Mythos "Mitte". Oder: Die Entsorgung der Klassenfrage

Nicht nur die Parteien drängt es fast geschlossen in die "Mitte". Der sozial und politisch gemeinte Begriff boomt auch in der öffentlichen Diskussion über den Zustand der deutschen Gesellschaft. Selbst der nahezu verschwundene "Mittelstand" wird nach wie vor beschworen. Er sei, schreibt der Satiriker Richard Schuberth, "die Gesellschaftsschicht, der, seit es sie nicht mehr gibt, alle anzugehören glauben." Trotz der wachsenden sozialen Spaltung ist fast nirgends mehr von einer Klassengesellschaft die Rede.

Autor*innen: Ulf Kadritzke

8,20 €
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Mythos ATTAC. Hintergründe, Hoffnungen, Handlungsmöglichkeiten
Das Buch übt scharfe Kritik und zeigt zugleich perspektivische Entwürfe hin zu einer handlungsfähigen, vielfältigen und horizontal vernetzten, offenen Basisbewegung. Es entstand unter Mitwirkung von Personen aus Basisgruppen, die zu den Themen von Attac arbeiten oder bei Attac selbst aktiv sind.

Autor*innen: Jörg Bergstedt

15,00 €
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Mythos Identität. Fiktion mit Folgen
Allenthalben ist zu hören, Nationen seien reine Mythen, Konstrukte, denen in Wirklichkeit keine reale Existenz zukomme. Der Begriff "Nation" reklamiere völlig zu Unrecht eine gemeinsame Herkunft oder gar Abstammung, die Homogenität einer Volks- und Schicksalsgemeinschaft, eine gemeinsame Sprache und Kultur und ähnliche Eigenschaften. Das ist ja auch nicht falsch. Allerdings übersieht solche Kritik, dass Mythen reale und ganz konkrete Folgen haben: Die Festigung der Einflusssphären und Sicherung von Besitzständen führt zu Kriegen, die Hypostasierung der gemeinsamen Abstammung nährt Rassismus und Antisemitismus.

Autor*innen: Siegfried Jäger; Alfred Schobert (Hg.)

18,50 €
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Nach Auschwitz. Essays & Kommentare
Enthält: Die vollendete Sinnlosigkeit; Antisemitismus und faschistische Internationale; Das Bild der Hölle; Ein Briefwechsel mit Gershom Scholem; Was heisst persönliche Verantwortung unter einer Diktatur?; Der Auschwitz-Prozess; Artikel aus dem "Aufbau".

Autor*innen: Hannah Arendt

13,40 €
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Nation - Ausgrenzung - Krise. Kritische Perspektiven auf Europa
Ausgrenzendes Denken und nationalistisches Denken stehen in einem engen wechselseitigen Zusammenhang mit Kapitalismus und Neoliberalismus. Die mittlerweile schon Jahre andauernde Finanz- und Wirtschaftskrise macht dies einmal mehr und in aller Brutalität deutlich: Als "Schuldige" an der Krise werden immer die "Anderen" identifiziert - sie werden als "faul", als "unfähig" oder als "Last" beschimpft. Seien es soziale Gruppen innerhalb der europäischen Staaten (wie etwa Migrant_innen, Transferleistungsempfänger*innen oder Niedriglöhner*innen) oder seien es gleich ganze Länder (wie etwa die südeuropäischen) - die nationalistische und ausgrenzende Unterscheidung zwischen einem guten "Wir" und einem schlechten "Sie" ist längst zu einem festen Bestandteil der Diskussionen in Medien und Politik geworden.

Autor*innen: Sebastian Friedrich; Patrick Schreiner (Hg.)

18,50 €
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Nationalismus

Die Oberfläche dieses Planeten ist in Nationen aufgeteilt. Diese Tatsache gilt als Selbstverständlichkeit. Aber warum ist das eigentlich so? Jede dieser Nationen wird von einer Regierung verwaltet, welche mit einem Gewaltmonopol ausgestattet, der nationalen Gesellschaft unhintergehbare Voraussetzungen der Existenz diktiert. Die Parteinahme der Bevölkerung für die ´eigene´ Nation, der Nationalismus, gilt ebenfalls als selbstverständlich...

Autor*innen: Frank Nadermann

20,50 €
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Nationalismus und Kultur

Hauptwerk von Rudolf Rocker in leinengebundener Hardcoverausgabe.

"Rudolf Rockers Buch Nationalismus und Kultur ist ein wichtiger Beitrag zur politischen Philosophie." Bertrand Russell

"Ich finde das Buch außerordentlich originell und aufklärend. Es werden in demselben viele Tatsachen und Zusammenhänge in neuartiger Weise überzeugend beleuchtet." Albert Einstein

Autor*innen: Rudolf Rocker

38,00 €
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Neoliberalismus zur Einführung

Zu Beginn der Finanzkrise 2008 prognostizierte Jürgen Habermas das Ende des Neoliberalismus. Einige Jahre und mehrere Krisen später kann davon kaum mehr die Rede sein. Doch worum handelt es sich, wenn von Neoliberalismus die Rede ist? Wenige Begriffe sind derart schillernd wie umstritten. Die vorliegende Einführung nimmt ihren Ausgang bei einer Analyse der wichtigsten Vertreter neoliberalen Denkens von Walter Eucken über Friedrich August von Hayek bis zu Milton Friedman und James Buchanan, analysiert im Weiteren Neoliberalisierungsprozesse in den USA, Großbritannien und Deutschland während der 1980er und 1990er Jahre und thematisiert schließlich die Frage neoliberalen Regierens aus der Perspektive von Governance-Theorien sowie der von Michel Foucault inspirierten Gouvernementalitätstheorie.

Autor*innen: Thomas Biebricher

16,40 €
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Neoliberalismus, Autonomie, Widerstand. Soziale Bewegungen in Lateinamerika
Nach einer Phase relativer Stille führen Soziale Bewegungen in Lateinamerika seit einiger Zeit wieder laut vernehmliche Kämpfe um Repräsentation. Trotz ihrer je nach Staat äußerst unterschiedlichen Rahmenbedingungen ist bei allen die Forderung nach Autonomie zentral. Die Beiträge des Bandes analysieren die neuen Protestformen als Folge der neoliberalen Globalisierung und skizzieren die aktuellen Diskussionen in Lateinamerika und den USA. Dabei plädieren sie für die Einbeziehung zentraler Erkenntnisse der Cultural Studies in die Soziale Bewegungsforschung.

Autor*innen: Jens Kastner; Elisabeth Tuider; Olaf Kaltmeier (Hg.)

25,60 €
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Neoliberalyse. Über die Ökonomisierung unseres Alltags

Ein Buch wider die Ökonomisierung aller Lebensbereiche - in Opposition zu einem System, das die Menschen der Wirtschaft unterordnet, die Freiheit dem Wettbewerb, den Lohn der ArbeitnehmerInnen der Rendite der Aktionäre und die Interessen der Bevölkerungsmehrheit einer kleinen Elite.

Autor*innen: Christopher Stark

19,90 €
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Neue Klassenpolitik. Linke Strategien gegen Rechtsruck und Neoliberalismus
Seit den Erfolgen der AfD wird über die Ursachen des Rechtsrucks diskutiert und die soziale Frage wiederentdeckt. Während sich die Rechte als Alternative präsentiert, machen die etablierten Parteien so weiter wie bisher. Die Linke aber scheint blockiert und hat sich in einer Diskussion festgebissen, die kulturelle und soziale Kämpfe künstlich trennt. Dabei sind sie gemeinsam die Grundlage für linke Politik – für eine Neue Klassenpolitik nämlich, die die Interessen der Lohnabhängigen und sozial Abgehängten ernst nimmt und zugleich Antirassismus, Feminismus und die Anerkennungskämpfe von Minderheiten nicht für zweitrangig erklärt.

Autor*innen: Sebastian Friedrich; Redaktion analyse & kritik (Hg.)

14,40 €
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