Kritik der gesellschaftlichen Zustände
Autor*innen: Winfried Wolf
Als Argentiniens Wirtschaft 2001 zusammenbrach, kam es zwar nur beinahe zur Revolution, aber Tausende Werktätige lernten, Betriebe unter eigener Kontrolle weiterzuführen. Heute gibt es mehrere hundert solcher Betriebe in Argentinien, zum Teil von der Regierung kooptiert, zum anderen Teil aber weiterhin im Aufstand – wie die Keramikfabrik FaSinPat (Zanon), in der nach wie vor alle den gleichen Lohn bekommen und alle die gleiche Stimme in der Vollversammlung haben, der höchsten Autorität im Werk.
Autor*innen: Lavaca (Hg.)
Autor*innen: Francis Seeck; Brigitte Theißl (Hg.)
Autor*innen: Andreas Exner; Brigitte Kratzwald
Autor*innen: Tilo Köck (Hg.)
Autor*innen: Kollektiv Orangotango
D. Hunter ist in der verarmten britischen Unterklasse aufgewachsen. Die ersten 25 Jahre seines Lebens überlebte er als minderjähriger Sexarbeiter, mithilfe von Diebstählen und Drogenhandel. Auf der Straße, im Knast und durch seine eigene Familie erfuhr er Missbrauch und Gewalt ebenso wie überlebenswichtige Formen der Solidarität. In seinen späteren Jahren – als Teil der radikalen Linken in Nottingham und von den harschen Bedingungen seines Aufwachsens befreit – bemerkt er, dass Solidarität in diesen zwei Welten nicht das gleiche bedeutet.
Autor*innen: D. Hunter
Autor*innen: Lisa Mittendrein
Autor*innen: Antje Dieterich
Autor*innen: Rolf Engelke; Thomas Klein (Herausgeber; Michael Wilk (Hg.)
Nach zwei Dekaden der ökonomischen und sozialen Transformation regt sich in Ex-Jugoslawien Widerstand gegen die verheerenden Auswirkungen neoliberaler Politik, die korrupten Eliten und den Neokolonialismus der Europäischen Union. Spätestens mit der Wirtschaftskrise 2008 und der daraufhin verstärkten Privatisierungs- und Austeritätspolitik wurde die hegemoniale Erzählung freier Märkte immer brüchiger. Zwar sind die Erfahrungen neoliberaler Strukturanpassungspolitik in dieser Region keineswegs neu, doch bilden sich erstmals seit dem Zusammenbruch Jugoslawiens breitere Bewegungen, die für soziale Gerechtigkeit kämpfen und den Kapitalismus in Frage stellen.
Autor*innen: Michael G. Kraft (Hg.)
„Die Verelendung, die der Bewegung ihre Stoßkraft verleiht, gibt Marx recht, aber die Bewegung selbst wendet sich gegen ihn. Ja, nicht nur gegen ihn; denn es unterliegt keinem Zweifel, dass das Schlagwort ,Gegen den Marxismus!' sich nicht gegen eine besondere sozialistische Theorie richtet, von deren Inhalt die meisten antimarxistischen Wähler sowieso keine Ahnung haben, sondern bloß das Wortsymbol ist für einen weit verbreiteten und tief verwurzelten Hass gegen den Sozialismus und die Arbeiterbewegung überhaupt. Dieser Hass ist neben dem Nationalismus das ausschlaggebende einheitliche Merkmal des Nationalfascismus aller Länder.“
Autor*innen: Hendrik de Man