Gesellschaftskritik

Kritik der gesellschaftlichen Zustände

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Wofür wir kämpfen. Manifest des Radikalen Kollektivs

Dieser Band beantwortet die Frage, die die bürgerliche Presse vor allem Teilnehmern an aktuellen Protest- und Widerstandsaktionen stellt – ob in den amerikanischen Occupy-Camps oder der Blockupy-Bewegung in Deutschland, den jungen Militanten in Griechenland, Spanien und Italien. Das Manifest des Radikalen Kollektivs vereinigt einige der wichtigsten TheoretikerInnen und AktivistInnen der neuen Protestbewegung, die sich seit 2008 international artikuliert.

Autor*innen: Federico Campagna; Emanuele Campiglio

21,60 €
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Work. Kapitalismus - Wirtschaft - Widerstand

Warum müssen wir, trotz all des technischem Fortschritts, mehr arbeiten als je zuvor? Wie kommt es, dass je härter wir arbeiten, wir letztendlich im Vergleich zu unseren Bossen umso ärmer werden? Warum konzentrieren sich die Leute einzig darauf, ihre Jobs zu retten, wenn die Wirtschaft zusammenbricht – obwohl eigentlich von vornherein keine_r die Arbeit mag? Kann der Kapitalismus ein weiteres Jahrhundert der Krisen überstehen?

Autor*innen: Crimethinc.

20,40 €
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Würde, bedingungslos. Wie die Debatte um ein bedingungsloses Grundeinkommen fruchtbar gemacht werden kann

Seit Jahren beflügelt das Konzept eines bedingungslosen Grundeinkommens BGE die Fantasie vieler Menschen. Dank eines BGE soll niemand mehr zu prekärer Arbeit gezwungen sein. Mehr soziale Sicherheit, weniger Zwang, mehr Freiheit: Es sind legitime Wünsche und Ansprüche, die mit dem BGE verbunden werden. Allerdings zieht das BGE gerade auch aus gesellschaftspolitisch fortschrittlichen Kreisen viel Kritik auf sich: Es lade dazu ein, die heutigen Sozialversicherungen abzubauen, es entpuppe sich als Herdprämie und zementiere die Diskriminierung der Frauen, und das BGE laufe Gefahr, eine Art Ablassprämie für die Überflüssigen zu werden. Es geht also darum, die Vision eines unverknechteten Lebens vor möglichen Verstümmelungen zu retten.

Autor*innen: Ruth Gurny; Beat Ringger

18,50 €
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Zahltag. Zwang und Widerstand: Erwerbslose in Hartz IV
Die Proteste gegen Hartz IV haben die Verhinderung der Gesetze nicht erreicht, waren aber keineswegs erfolglos. Seitdem steht das Thema Repression und Erniedrigung von Erwerblosen vermehrt auf der Tagesordnung. Der Schwerpunkt des Buches liegt auf dem fortdauernden Widerstand der Betroffenen. Die Palette reicht von den vermehrten Klagen vor den Sozialgerichten bis zu Widerstandsformen - wie den Aktion Zahltag - und die solidarische Begleitung von Erwerbslosen.

Autor*innen: Peter Nowak (Hg.)

8,10 €
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Ziviler Ungehorsam
Die Gründungsurkunde für den zivilen Ungehorsam: Thoreaus kurzer Essay zählt zu den wichtigsten politischen Schriften aller Zeiten und prägte u.a. Mahatma Gandhi und Martin Luther King.

Autor*innen: Henry David Thoreau

5,20 €
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Ziviler Ungehorsam. Texte von Thoreau bis Extinction Rebellion

Gerechtigkeit sollte die Grundlage allen politischen Handelns sein. Doch was, wenn staatliche Maßnahmen und Gesetze dieser Norm widersprechen? Können dann auch in Demokratien Akte des zivilen Ungehorsams gerechtfertigt sein? Und wenn ja, unter welchen Bedingungen? Dieser Band versammelt erstmals die zentralen Positionen einer Debatte, die von Thoreau über Gandhi und Martin Luther King, John Rawls, Hannah Arendt und Jürgen Habermas bis zur Occupy-Bewegung führt. Auch kritische Stimmen kommen zu Wort, denen ziviler Ungehorsam mal zu viel, mal zu wenig Widerstand bedeutet.

Autor*innen: Andreas Braune (Hg.)

15,30 €
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Zur Analyse der Tyrannis (1937)

„Die aggressive Angst bekennt sich nicht zu sich selbst, sie tritt nicht als Angst zutage, sondern als ‚affektive Aggression‘. […] Um diese Angst loszuwerden, muss man alles beseitigen, was Angst machen kann. Doch dem Ängstler kann alles Angst machen. So ergibt sich die Konsequenz, dass das unbewusste Ziel des aggressiven Ängstlers die Allmacht, die Gottähnlichkeit ist. Alles, was den Wert seines Wesens in Frage stellt, alles, was das Gefühl des eigenen Wertes in ihm erschüttern könnte, würde er vernichten oder sich in einer endgültigen Weise untertan machen wollen.
Nur der Tod, doch nicht einmal dieser, zieht seinem Machtwillen eine Grenze. […] Wer seines Wertes gewiss ist, kennt die aggressive Angst nicht. Wer sich mit seiner Unvollkommenheit abgefunden hat, kennt sie ebenso wenig. Wer wirklich mitmenschlich ist, ist frei von ihr. Wer sich damit abgefunden hat, als einer von
vielen zu leben, wird unter dieser Angst nicht leiden. Und wer die Menschen liebt, wird vor ihr bewahrt bleiben.“ (Manès Sperber)

Autor*innen: Manes Sperber

8,00 €
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Zur Imperialen Lebensweise

Die Imperiale Lebensweise beruht auf kapitalistischen, wachstumsgetriebenen Macht- und Herrschaftsverhältnissen. Sie zeitigt verheerende soziale und ökologische Folgen. Es gibt allerdings Gründe, warum diese Lebensweise dennoch hegemonial geworden ist. Diese liegen einerseits in ihrer institutionellen Verankerung, andererseits ist sie für die Mittelschichten – nicht nur im globalen Norden – zur Gewohnheit geworden. Eine Abkehr von diesen Gewohnheiten ist trotz der zunehmenden Krisenhaftigkeit nur schwer vorstellbar. Wie kann diese Lebensweise verändert werden? Wie können Alternativen aussehen?

Autor*innen: Josef Mühlbauer, Leo Xavier Gabriel (Hg.)

16,00 €
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Zur Theorie politischer Aktionen. Eine Einführung

Politische Aktionen sind ein Kennzeichen sozialer Bewegungen. Diese Beurteilung ist in der Sozialen Bewegungsforschung weitgehend Konsens. Doch trotz der Fülle an Literatur zum Thema Protest und zu einzelnen Aktionsformen, stellen politische Aktionen wie beispielsweise Umzingelung, Sabotage, Kiss-in, Sternmarsch, Besetzung oder Sprühen-Gehen eine vernachlässigte und wenig trennscharfe Kategorie innerhalb der wissenschaftlich-theoretischen und empirischen Auseinandersetzungen dar. Dieser Einführungsband bietet einen kritischen Überblick zu verschiedenen Ansätzen der Beschreibung sowie Klassifizierung politischer Aktionen und leistet einen Beitrag zur Theoretisierung dieser Handlungsform.

Autor*innen: Christiane Leidinger

13,20 €
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Zurück nach vorn. Ein sozialrepublikanisches Panorama - Band 1: Perspektiven

Zurück nach vorn ist ein experimentelles Werk, das von 2021 bis 2025 kapitelweise entstand. In ihm verteilen sich unterschiedliche Inhaltsebenen auf drei Bände: Den analytischen Perspektiven folgen theoretische Vertiefungen und scharfzüngige Erzählungen. Sie bilden zusammen ein Panorama des Sozialrepublikanismus. Diesen als konkrete Utopie für Demokratie und Sozialismus auszubuchstabieren, ist Zweck des hybriden Werks – Audio- und Online-Elemente inklusive. Der erste Band enthält die grundlegenden Thesen, wie Veränderungen möglich sein könnten, sowie eine Kritik an Revolutionsromantik und Identitätspolitik.

Autor*innen: Holger Marcks; Felix Zimmermann

10,30 €
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Zurück nach vorn. Ein sozialrepublikanisches Panorama - Band 2: Vertiefungen

Vom revolutionären Gedöns der alten Linken bis zum woken Kulturkampf der heutigen Neolinken: Mit dem zweiten Band des sozialrepublikanischen Panoramas begeben sich Holger Marcks und Felix Zimmermann tief in den Steinbruch linker Ideen- und Bewegungsgeschichte, zerstören Mythen und decken Irrwege auf. Durch die Brille ihrer radikalen Kritik wird ein neuer Horizont erkennbar, der sozialistische, republikanische und auch liberale Ideen verbindet.

Autor*innen: Holger Marcks; Felix Zimmermann

20,60 €
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Zurück nach vorn. Ein sozialrepublikanisches Panorama - Band 3: Erzählungen

Die Demokratie ist lahm geworden. Und das progressive Lager hat keine Antwort darauf. Vielmehr vergrätzt der links-grüne Paternalismus vor allem die unteren Klassen. Als Alternative winkt der rechts-blaue Autoritarismus. Die Krise der Republik ist auch eine Krise der Linken. Beides benötigt ein Update. Und dafür braucht es neue Erzählungen. Diese liefert der dritte Band des Panoramas: ein Kanon des Sozialrepublikanismus, der sich narrativen Traditionen der Linken verweigert.

Autor*innen: Holger Marcks; Felix Zimmermann

18,50 €
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