KlassikerInnen des Anarchismus
Erstmals wird in Band 16 der Gustav Landauer-Werkausgabe seine Lebens- und Werkbiographie als Chronik von Tag für Tag fortgeschrieben. Sie zeigt einen engagierten, unbeugsamen, konsequenten Menschen, dem es als Literaturkritiker, Übersetzer, Roman- und Novellenautor, Vortragsredner und Essayist, Dramaturg und Buchhändler, als libertärer Sozialist und jüdischer Kulturphilosoph, um persönliche Freiheit, Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit für alle Menschen zu tun war. Für diese entschlossene Haltung nahm er auch hohe persönliche Opfer in Kauf: gesellschaftliche Diskriminierung als Anarchist und Jude, bewusster Verzicht auf eine bürgerliche Karriere, wiederholte staatliche Verfolgung und Repression (Prozesse und Gefängnisaufenthalte), Ausgrenzung und Stigmatisierung durch den politischen Gegner, folgenreiche Zerwürfnisse innerhalb der anarchistischen Bewegung, nicht selten ein Leben am Rande des materiellen Existenzminimums und zuletzt sein allzu früher Tod, die bestialische Ermordung im Zuge der Niederschlagung der Revolution in Bayern, ohne dass die Täter für die unmittelbare Mordaktion jemals zur Rechenschaft gezogen wurden.
Autor*innen: Gustav Landauer
Der Lithograph und Buchhändler aus Fürth kam von der SPD zur Anarchistischen Föderation und in die anarcho-syndikalistische Bewegung. Dort übte er - der den anarchistischen Philosophen Gustav Landauer sehr schätzte - bedeutende Funktionen sowie geistigen Einfluss aus. Dieser Buchband präsentiert nebst einleitender Worte zu Fritz Oerter und seinem Wirken erstmals eine größere Auswahl seiner Texte gegen Krieg und Reaktion.
Autor*innen: Fritz Oerter
Challenging the religious, philosophical and political constraints on personal freedom, Stirner criticizes all doctrines and beliefs that place the interests of God, the state, humanity or society over those of the individual. Anticipating the later work of nihilists, existentialists, and anarchists, The Ego and His Own upholds personal autonomy against all that might oppose it.
Autor*innen: Max Stirner
Autor*innen: Wolfgang Haug
Die erste deutschsprachige Sammlung von Texten des mexikanischen Sozialrevolutionärs in Buchform. U.a. mit folgenden Texte Magons: Grundlagen für die Vereinigung der PLM (1905), Proklamation an die Nation (1906), Zwei Revolutionäre (1910), Die Illegalen (1910), Manifest an die Arbeiter der Welt (1911), Manifest vom 23. September 1911, Die Ernte einbringen (1911), Volksjustiz (1912), Pedros Traum (1912), Wozu dient die Obrigkeit (1914)...
Autor*innen: Ricardo Flores Magón
Ein Vortrag von Rudolf Rocker aus dem Jahr 1922
Autor*innen: Rudolf Rocker
Feminismus bedeutet mehr als Gleichberechtigung: Er strebt eine freiheitliche Gesellschaft an, in der niemand unterdrückt wird. Davon waren diese drei Revolutionärinnen überzeugt: Victoria Woodhull (1838–1927), erste US-Präsidentschaftskandidatin, Lucy Parsons (1851–1942), militante Aktivistin und Gewerkschafterin, und Emma Goldman (1869–1940), anarchistische Vordenkerin und Jüdin. Diese Frauen kämpften jenseits der bürgerlichen weißen Frauenbewegung kompromisslos für Freiheit, Liebe und Gleichheit.
Autor*innen: Antje Schrupp
„Es ist Zeit, den Anarchismus aus seiner dogmatischen Erstarrung zu befreien, dem Proletariat unsere Ziele in einfachen, verständlichen Formen zu erklären, die Erfahrungen der letzten Jahre in guten Parolen auszudrücken. Gelingt uns das, dann wird der Anarchismus auch diejenige Rolle in der proletarischen Bewegung spielen, die ihm zukommt.“ Gerhard Wartenberg (1928)
Autor*innen: Gerhard Wartenberg
Autor*innen: Wolfgang Eckhardt
Autor*innen: Hans-Jürgen Degen (Hg.)
Autor*innen: Pierre-Joseph Proudhon
Autor*innen: Pierre Joseph Proudhon