Spanische Revolution

1936 kam es in Spanien nicht nur zum BürgerInnenkrieg, sondern auch zu einer Sozialen Revolution. Landwirtschaft und Industrie (z.B. die Verkehrsbetriebe der Millionenstadt Barcelona) wurden in vielen Gegenden "anarchistisch" kollektiviert, die Macht der Kirche zerschlagen.

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Gegen die Arbeit. Über die Arbeiterkämpfe in Barcelona und Paris 1936-38
Die spanische Revolution 1936 und die Fabrikbesetzungen im Frankreich der Volksfront-Regierung bilden noch immer wichtige Bezugspunkte von Bewegungen, die Kapitalismus und jede Herrschaft aufheben wollen. Aber stimmen unsere Wahrnehmungen und "Lehren", die aus den vielfältigen individuellen und kollektiven Formen des damaligen Arbeiterwiderstands gezogen wurden?

Autor*innen: Michael Seidmann

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Giandante X. Sich vereinigen heißt siegen - Grafiken aus dem Spanischen Krieg

Der Maler Giandante X (bürgerlich Dante Pescò, 1899–1984) war ein italienischer Künstler und politisch engagierter Aktivist aus Mailand und zählte zur Avantgarde der Zwischenkriegszeit und orientierte sich anfänglich am Futurismus, bevor er sich später verstärkt dem sozialkritischen Realismus zuwandte. Giandante X bekundete eine ausgeprägte Überzeugung hinsichtlich des Antifaschismus und nahm am Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Republikaner teil. Aufgrund seiner politischen Haltung war er über einen längeren Zeitraum hinweg in finanzieller Not und wurde vom faschistischen Regime verfolgt.

Autor*innen: Werner Abel

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Goldy Parin-Matthey. Spanienkämpferin, Anarchistin, Psychoanalytikerin

1911 in Graz geboren, früh in antifaschistischen (Künstler-)Kreisen aktiv, war sie emotionaler Mittelpunkt ihrer »Brüdergemeinde«, einer linken Horde, selbstverantwortlich und nie hierarchisch. Diese fand für sie ihre Fortsetzung im Spanischen Bürgerkrieg und bei den jugoslawischen Partisanen. Aber auch in den späteren Forschungsreisen mit Paul Parin sowie Fritz und Ruth Morgenthaler nach Westafrika und in ihrer späteren Tätigkeit als Psychoanalytikerin spiegelte sich ihre Haltung wider.

Autor*innen: Goldy Parin-Matthèy

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Große schöne unvergessliche Tage. Stimmen aus der Spanischen Revolution 1936-39

„Wenn in Spanien auch nur ‚Weimar‘ gegen Franco kämpfte, dann würde letzterer siegen, ja dann hätte er längst gesiegt. Aber das ist ja eben nicht der Fall. Hier hat sich das Proletariat erhoben, hier kämpft die soziale Revolution um ihren Sieg, diese aber hat ganz andere Kräfte ausgelöst als in irgendeinem Lande die Demokratie hätte auslösen können. Das ist das entscheidende.“ (Helmut Rüdiger, 22. September 1936)

Autor*innen: Helge Döhring (Hg.)

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Im Nebel der Niederlage. Vertreibung und Flucht (1939-1942 - Biographie Band 3)
Was in diesem März 1939 geschah, war ein greifbarer Beweis der ideologischen Konflikte im Spanischen Bürgerkrieg: Anarchismus gegen Marxismus. Doch in diesem ganzen Konflikt gab es eine halbe Million Exilanten, die keine andere Matratze als die Erde und kein anderes Dach als die Sterne über der französischen Küste hatten. Die große Masse der Exilanten schmachtete ihrem Schicksal überlassen in den Lagern.

Autor*innen: Abel Paz

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Kollektiv oder Kooperativ? Genossenschaften und Kollektive in Katalonien 1840-1939
Von 1936-39 trafen in Katalonien während der Spanischen Revolution zwei Gemeinschaftskonzepte aufeinander: Die schon bestehenden Kooperativen der Genossenschaftsbewegung wurden mit dem anarchistischen Kollektivismus konfrontiert. Die Studie von Stefan Loibl umfasst den Zeitraum von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Spanischen Bürgerkriegs und gibt einen Einstieg in die Problematik, deren Analyse auch für die Diskussion über alternative Ökonomie und Selbstverwaltung von Interesse ist.

Autor*innen: Stefan Loibl

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Konflikte innerhalb der antifaschistischen Allianz im Spanischen Bürgerkrieg am Beispiel der Front in Aragonien

Das Hauptanliegen dieses Aufsatzes zur historischen Konfliktforschung ist die Darstellung des Konflikts innerhalb der antifaschistischen Allianz im republikanischen Aragonien während des Spanischen Klassenkrieges 1936-1939 und der sozialen Revolution. Die Untersuchung veranschaulicht u.a. die Bekämpfung und Unterdrückung der anarcho-syndikalistischen Kollektive durch Stalinisten und bürgerliche Antifaschisten sowie deren Gegenwehr.

 

Autor*innen: Tim Wätzold

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Neu
Krieg und Revolution. Eine kurze Geschichte des spanischen Bürgerkriegs

Der Putsch der Generale hatte genau das ausgelöst, was er eigentlich verhindern wollte: die soziale Revolution. Der im Sommer 1936 hauptsächlich von anarchistischen Kräften betriebene Versuch einer grundsätzlichen Umwälzung der kapitalistischen Wirtschaft mit dem Ziel der Selbstverwaltung von Wirtschaft und Gesellschaft durch die städtische und ländliche Arbeiter*innenschaft kann zu Recht als einer der bedeutendsten Emanzipationsversuche der Geschichte bezeichnet werden.

Von Anfang an bestanden im republikanischen Lager Konflikte zwischen den Kräften, die eine soziale Revolution wollten, und den gemäßigten Kräften in der „Volksfront“, die nur eine bürgerlich-kapitalistische Republik anstrebten. Diese Auseinandersetzungen, die im Mai 1937 mit dem Sieg der „Gemäßigten“ endeten, werden im Buch detailliert behandelt.

Autor*innen: Paul Michel

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La Nueve 24 August 1944. The Spanish Republicans Who Liberated Paris

Author Evelyn Mesquida uncovers the history of 'La Nueve' - survivors of the Spanish Revolution and the civil war against Franco who, having enlisted in the Free French army, were integral to the liberation of Paris in August 1944 and went on to liberate Alsace and Lorraine, and continued to fight through Germany to the Nazi heartland in the Bavarian Alps.

Autor*innen: Evelyn Mesquida

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Living anarchism. Jose Peirats and the Spanish Anarcho-Syndicalist Movement

A  study of one man and a collective biography of the working class into which he was born. The story of José Peirats shows the human foundations of Spanish anarchism, the ties of friendship and community that cemented the largest anti-authoritarian movement in the world.

Autor*innen: Chris Ealham

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Mauthausen
Etwa siebentausend republikanische Spanier wurden nach Mauthausen deportiert. Paco Aura hält sich treu an sein Versprechen, welches er sich gemeinsam mit den anderen Überlebenden gegeben hat: Niemals würden sie es zulassen, dass ihre Erlebnisse in Vergessenheit geraten. Selbst in hohem Alter organisierte er noch Konferenzen und Vorträge. Aus seinen Erinnerungen heraus spricht er über die Verfolgungen der spanischen Republikaner nach der Niederlage gegen Franco. Er erzählt vom Überqueren der Grenze, von den Flüchtlingslagern, von der Maginot-Linie und von der Flucht in die Schweiz. Aber nichts, noch nicht einmal die harten Erfahrungen auf dem Schlachtfeld, konnte ihn auf das vorbereiten, was noch kommen würde: Mauthausen.

Autor*innen: Jordi Peidro

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Mein Katalonien. Bericht über den spanischen Bürgerkrieg
Ende 1936 kam Orwell als Zeitungsreporter nach Barcelona, um über den Bürgerkrieg zu berichten. Er schloß sich der Miliz der P.O.U.M. an, der Arbeiterpartei der marxistischen Einigung, und kämpfte den Winter über an der Front in Aragonien. Als er wenig später mit ansehen musste, wie die Kommunisten bei der Ausschaltung der ihnen nicht genehmen Gruppen Methoden der faschistischen Geheimpolizei anwandten, wurde er zu einem der erbittertsten Feinde des sowjetischen Totalitarismus.

Autor*innen: George Orwell

15,50 €
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