Bücher zum Anarchismus und Anarchosyndikalismus
Die Welle der 'Neuen Klassenpolitik' ebbt mittlerweile wieder ab. Und ihre klassenkämpferischen Aktiven treiben zunehmend hinüber in die Linkspartei, NGO- und Organizingjobs, den akademischen Elfenbeinturm, die sozialarbeiterische Passion. Doch einige Basisorganisierungen bleiben stabil: beispielsweise das Syndikat der Freien Arbeiter*innen-Union in unserer Stadt. Es hat mittlerweile über 400 Mitglieder, kann auf erfolgreiche Betriebskampagnen, viele gewonnene Individualkonflikte und starke Außenwirkung zurückblicken. Doch solche Basisorganisierungen, deren Organisationsmacht in den letzten Jahren zugenommen hat, stehen heute vor neuen und tiefgreifenden Problemstellungen.
Autor*innen: Franz Heuholz u.a.
Autor*innen: Gustav Landauer
Autor*innen: Gustav Landauer
A study of one man and a collective biography of the working class into which he was born. The story of José Peirats shows the human foundations of Spanish anarchism, the ties of friendship and community that cemented the largest anti-authoritarian movement in the world.
Autor*innen: Chris Ealham
Autor*innen: Florence Herve (Hg.)
Louise Michel (1830–1905), die Ikone der Pariser Kommune 1871, war für die einen eine blutrünstige Wölfin, für die anderen die große Bürgerin, die rote Jungfrau, die gute Louise. Ihr Mut im Kampf, ihre Unerschrockenheit vor Gericht sind legendär. Verurteilt zur Deportation nach Neukaledonien, suchte Louise Michel Kontakt mit der indigenen Bevölkerung. Sie erlernte die Sprache der Kanak und vermittelte in zwei Schriften deren Mythen und Kultur. Bis zu ihrem Tod blieb die Insel für sie Sehnsuchtsort. Obwohl Louise Michel keine Gelegenheit ausgelassen hat, im Kampf zu sterben, erreichte sie ein hohes Alter.
Autor*innen: Eva Geber
Autor*innen: Louise Michel; Eva Geber (Hg.)
Autor*innen: Arno Maierbrugger; Peter Stipkovics
Autor*innen: Reinhard Müller
Das „rote Mannheim“ galt schon lange als „radikale Hochburg“ der Arbeiterbewegung. Aber warum ist das eigentlich so? Die FAU (Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union) Mannheim hat verschiedene HistorikerInnen und AktivistInnen gefragt und ihre Beispiele hier versammelt. Dabei kommen allgemeine Themen wie ein Überblick über die Entwicklung des Anarchismus in Mannheim sowie bekannte Ereignisse wie die Räterevolution 1918/1919 genau so zur Sprache wie vergessene Ereignisse: Denn wer weiß heute noch, dass es 1948 – nicht nur in Mannheim, sondern in der gesamten Bizone - einen politischen Generalstreik gegeben hat? Und wer weiß, dass die spontanen Streiks der GastarbeiterInnen 1973 im Rhein-Neckar-Gebiet nicht nur einer der Initialzünder waren, sondern Mannheim auch eine Hochburg dieser „wilden“ Streiks war?
Autor*innen: FAU Mannheim (Hg.)
Marx‘ Schüler, die weder die Bilanz noch die Grenzen seiner Theorie und auch nicht deren Normen und Anwendungsmöglichkeiten bestimmen konnten, haben ihm einen schlechten Dienst erwiesen: er hat durch sie die Gestalt eines mythologischen Giganten angenommen, Symbol des Allwissens und der Allmacht des homo faber, Schmied seines Schicksals. In den nachfolgenden Überlegungen versuchen wir zu zeigen, daß Marx unter dem Begriff Kommunismus eine Theorie der Anarchie entwickelt hat; besser noch, daß er in Wirklichkeit der erste war, der die rationalen Grundlagen der anarchistischen Utopie geliefert und einen Entwurf ihrer Verwirklichung aufgestellt hat.
Autor*innen: Maximilien Rubel
Aber, ohne Erbsen zählen zu wollen, geht es im Konflikt Marx gegen Stirner in erster Linie um Bürgertum gegen Punk, Massenauflauf gegen Individualismus, Mitläuferrevoluzzer gegen Empörerinnen bis hin zum langweiligen Staatssozialismus gegen Pogotänzerinnen. Marx hatte seine Chance - und er hat sie vertan. Stirner hatte keine Chance, aber er hat sie genutzt.
Autor*innen: Jochen Knoblauch