Anarchismus

Bücher zum Anarchismus und Anarchosyndikalismus

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Ketty Guttmann oder: Eine Todfeindin der Autoritäten

Hamburg nach dem Ersten Weltkrieg: Die Not ist groß, die alte Ordnung zusammengebrochen, groß ist die Hoffnung auf revolutionäre Veränderungen. Für den Kommunismus und die Weltrevolution agitiert enthusiastisch Ketty Guttmann (1883–1967). Aber der Arbeiterbewegung war sie zu feministisch, der bürgerlichen Frauenbewegung zu radikal. In der Arbeiterbewegung musste sie die Entstehung einer neuen Klasse von Funktionären erleben, deren Strategien zu den sozialen Bewegungen und ihrem Gerechtigkeitsgefühl in scharfem Gegensatz standen. Unter der Losung »Los von Moskau« wandte sich Ketty Guttmann 1924 von der KPD ab und schloss sich rätekommunistisch-anarchistischen Gruppen an. Für die offizielle Arbeiterbewegung und ihre Geschichtsschreibung war sie damit zur Unperson geworden; wo existiert auch nur ein Foto von ihr?

Der Band zeichnet Ketty Guttmanns wichtigste Lebensstationen nach, gibt Einblicke in ihren Kampf gegen bürgerliche Sexualmoral und für die Rechte von Prostituierten und beleuchtet ihren Weg zur scharfen Kritikerin des Parteikommunismus der Zwischenkriegszeit. Es ist der Beginn einer Spurensuche, die auch manch Irritierendes aufklären kann.

Autor*innen: Raimund Dehmlow; Thomas Iffert (Hrsg.)

14,40 €
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Klassen. Kämpfe. Bewußtsein. Anmerkungen zur materialistischen Grundlage der menschlichen Emanzipation
Dieser Text unternimmt den Versuch, von einer anarchosyndikalistischen und libertärkommunistischen Warte aus die konkreten materiellen Bedingungen zu bestimmen, unter denen der Kampf für die Emanzipation der Menschheit notwendigerweise zu führen ist. Dabei durchstreift er die Geschichte und Tradition des antiautoritären Linksradikalismus und versucht von den Ideen und Konzepten des Anarchismus wie des Marxismus diejenigen herauszuarbeiten, die noch heute für eine proletarische Emanzipationsbewegung von Bedeutung sind.

Autor*innen: Roman Danyluk

3,00 €
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Klassensolidarität, Autonomie, Selbstorganisation

Streikende Kurierfahrer*innen in Brasilien, organisierte Logistikarbeiter*innen in Italien, Basisgruppen in der Schweiz und Deutschland, verdeckte Proteste indonesischer Wanderarbeiter*innen in Taiwan, eine Besetzung in Griechenland, die sich gegen die Touristifizierung wehrt, brennende Baustellen und kollektive Enteignungen in den USA: Weltweit und auf unterschiedliche Art und Weise versuchen Proletarisierte dem Todeskult des Kapitals etwas entgegenzusetzen.

Autor*innen: M. Lautréamont (Hg.)

18,50 €
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Kleine Geschichte des Anarchismus. Ein schwarz-roter Leitfaden - Comic
Findus, der "Haus-Cartoonist" der Zeitung graswurzelrevolution, hat einen Comic zur Geschichte, Theorie und Praxis des Anarchismus gezeichnet. Unterhaltsam und amüsant präsentiert der schwarz-rote Leitfaden anarchistische Strömungen, soziale Bewegungen, in denen AnarchistInnen eine bedeutende Rolle gespielt haben, und libertäre Kultur. Ein idealer Einstieg in die Grundzüge anarchistischer Ideen.

Autor*innen: Findus

9,20 €
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Kleine Schriften

Entsprechend gebührt dem Radikalaufklärer zu Recht der Ruf, der erste lesbare deutsche Philosoph zu sein: Im Zuge der Politisierung des philosophischen Denkens wird die Sprache vom Elfenbeinturm heruntergerissen, um von unten gegen diesen selbst zu polemisieren. An die Stelle der selbstbezüglichen und vermeintlich neutralen Philosophie tritt ein engagiertes Denken, das keine Scheu hat, sich selbst zu positionieren und sich dafür journalistischer Mittel bedient.

Autor*innen: Max Stirner

10,20 €
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Kollektiv oder Kooperativ? Genossenschaften und Kollektive in Katalonien 1840-1939
Von 1936-39 trafen in Katalonien während der Spanischen Revolution zwei Gemeinschaftskonzepte aufeinander: Die schon bestehenden Kooperativen der Genossenschaftsbewegung wurden mit dem anarchistischen Kollektivismus konfrontiert. Die Studie von Stefan Loibl umfasst den Zeitraum von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Spanischen Bürgerkriegs und gibt einen Einstieg in die Problematik, deren Analyse auch für die Diskussion über alternative Ökonomie und Selbstverwaltung von Interesse ist.

Autor*innen: Stefan Loibl

9,00 €
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Konflikte innerhalb der antifaschistischen Allianz im Spanischen Bürgerkrieg am Beispiel der Front in Aragonien

Das Hauptanliegen dieses Aufsatzes zur historischen Konfliktforschung ist die Darstellung des Konflikts innerhalb der antifaschistischen Allianz im republikanischen Aragonien während des Spanischen Klassenkrieges 1936-1939 und der sozialen Revolution. Die Untersuchung veranschaulicht u.a. die Bekämpfung und Unterdrückung der anarcho-syndikalistischen Kollektive durch Stalinisten und bürgerliche Antifaschisten sowie deren Gegenwehr.

 

Autor*innen: Tim Wätzold

4,00 €
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Konflikte und Niederlagen des Syndikalismus in Deutschland

Der Syndikalismus in Deutschland hatte unterschiedliche Gegner, die sich teilweise die Klinke in die Hände gaben. Neben den jeweiligen Staatsgewalten, den Kirchen und dem Kapital traten vor allem die sozialdemokratischen Zentralgewerkschaften sehr effektiv auf den Plan. Sie stoppten in Eintracht mit Staat und Kapital die Entfaltung syndikalistischer Organisationen. Hinzu kamen kommunistische Anfeindungen und organisationsinterne Streitigkeiten. Dadurch hatten die Nazis leichtes Spiel, die kärglichen Reste der syndikalistischen Arbeiterbewegung zu zerschlagen. Der „Terror der Zentralgewerkschaften“ setzte dem freiheitlichen Sozialismus in Deutschland am meisten zu und schuf erst die Grundvoraussetzungen, die Arbeiterschaft dem Faschismus hilflos auszuliefern.

Autor*innen: Helge Döhring

18,50 €
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Konsens oder Mehrheitsprinzip?
Mit den Texten "Über demokratische Entscheidungsverfahren als politischer Modus der Anarchie" und "Strukturen der Tyranneilosigkeit gegen die Tyrannei der Strukturlosigkeit. Machtanwendung bei der Findung und Durchsetzung von Entscheidungen." (Diskussion um Joe Freemans Text)

Autor*innen: Peter Seyferth

3,50 €
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Kropotkins Philosophie des kommunistischen Anarchismus

Peter A. Kropotkin war der führende Theoretiker und Aktivist des kommunistischen Anarchismus. Kropotkins politische Entwürfe besitzen eine ungebrochene Aktualität. Dezentrale autonome wirtschaftliche Einheiten, gegenseitige Hilfe, autonomes Denken und Handeln, Gleichberechtigung auf allen Ebenen, Bedürfnisproduktion statt Kapitalismus haben einen allgemeingültigen Charakter, der auch auf die Gegenwart anwendbar ist.

Autor*innen: Michael Lausberg

13,20 €
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La Nueve 24 August 1944. The Spanish Republicans Who Liberated Paris

Author Evelyn Mesquida uncovers the history of 'La Nueve' - survivors of the Spanish Revolution and the civil war against Franco who, having enlisted in the Free French army, were integral to the liberation of Paris in August 1944 and went on to liberate Alsace and Lorraine, and continued to fight through Germany to the Nazi heartland in the Bavarian Alps.

Autor*innen: Evelyn Mesquida

19,00 €
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Landauers Philosophie des libertären Sozialismus

Gustav Landauer (1870–1919) ist wohl einer der wichtigsten Repräsentanten des freiheitlichen Sozialismus in Deutschland. Er sah im Staat und seinen Organisationen grundsätzlich ein herrschaftlich-zentralistisches Ordnungsprinzip, das zu einer Entmündigung des Individuums und zu einem Verzicht an Selbstverantwortung führe. Für Landauer war die Abschaffung des Staates eine notwendige Voraussetzung für Freiheit und völlige Gleichberechtigung aller Menschen. Landauer vertrat einen genossenschaftlichen Sozialismus auf Basis freier Vereinbarung in kleinen dezentralen Einheiten.

Autor*innen: Michael Lausberg

10,10 €
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