Bücher zum Anarchismus und Anarchosyndikalismus
Autor*innen: Fritz Herrmann
Autor*innen: Heinrich Drewes
Autor*innen: Abel Paz
Der 2. Band von Rudolf Rockers Autobiographie der hier erstmals komplett in deutsch (komplette Veröffentlichungen gibt es nur in spanisch und jiddisch aus den 1950er und 1960er Jahren) vorliegt, umfasst die Jahre von 1895 bis 1918, die Rocker hauptsächlich in England verbrachte. Großen Raum nimmt sein Wirken innerhalb der jüdischen anarchistischen Bewegung ein. Rocker beschränkt sich in seinen Memoiren nicht nur auf die Schilderung seines eigenen Handelns, sondern lässt auch anderen Akteuren Raum und gibt damit einen interessanten Einblick in die Geschichte der freiheitlichen Arbeiterbewegung im genannten Zeitraum. Der Band endet mit seiner Repatriierung nach Holland im Frühjahr 1918 nach mehrjähriger Internierung als feindlicher Ausländer.
Autor*innen: Rudolf Rocker
Die Proteste, die in den letzten fünf Jahren Indonesien erschütterten und ihre Ursache in den verschiedensten Faktoren haben (Änderungen des Wahlrechts, Korruption, wirtschaftliche Missstände und Unzufriedenheit mit der Regierung und der Brutalität der Polizei) flammten im August 2025 neu auf, als es zu einer massiven Steuererhöhung kam, während sich die politischen Eliten ihre Gelder erhöhten. Als am 28. August der Kurierfahrer Affan Kurniawan von der Polizei ermordet wurde, weitete sich der Protest zu Aufständen von Lieferant*innen, Anarchist*innen und Jugendlichen aus. Demonstrant*innen plünderten mehrere Polizeistationen, brannten die Häuser von Politikern nieder und steckten Regierungsgebäude in Brand.
Autor*innen: Gustav Landauer
Autor*innen: Bernd Drücke (Hg.)
"Je mehr Gewalt, desto weniger Revolution" - mit diesem Satz brachte Bart de Ligt eine zentrale Maxime des gewaltfreien Anarchismus und anarchistischen Pazifismus auf den Punkt. Die Aussage war nicht nur als theoretisch-praktische Erkenntnis zu verstehen, sondern auch als eine, die sich auf konkrete historische Erfahrungen bezieht. De Ligts Feststellung ist von weitreichender Bedeutung - für anarchistische, gewaltfreie und sozialrevolutionäre Theorie und Praxis; für Geschichte und Gegenwart; für AnarchistInnen unterschiedlicher Couleur; für gewaltfreie AktivistInnen und PazifistInnen sowie für alle Menschen, die nach einem emanzipatorischen Wandel streben.
Autor*innen: Arbeitsgruppe Anarchismus und Gewaltfreiheit (Hg.)
Autor*innen: Arbeitsgruppe Anarchismus und Gewaltfreiheit (Hg.)
Autor*innen: Gabriel Kuhn
Der Kommentar des Unsichtbaren Komitees zu den aktuellen Protestbewegungen in Frankreich. »Jetzt« ist ein Interventionstext. Er hat sich aufgedrängt, da die wesentlichen Vorhersagen des Unsichtbaren Komitees nun eingetreten sind – deutlicher Abscheu vor der Polizei, Ernüchterung angesichts ermüdender Parlamentsdebatten, Blockade als zentrales Mittel, Wiederkehr der Idee der Commune, Widerstand, der von Radikalen auf das Bürgertum überspringt, die Weigerung, sich regieren zu lassen.
Autor*innen: Unsichtbares Komitee
Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung Heft 1-2, März 2005 (41. Jg.). Schwerpunkt zu Johann Most - ein unterschätzter Sozialdemokrat?
Autor*innen: IWK (Hg.)