Rassismusforschung, antirassistische Praxis, Migrationsregime, Antiziganismus
Die weiße Arbeiterklasse, rechte Gefahren und linker Widerstand. Erfahrungen aus den USA. „Es gibt sehr wenige analytische und noch weniger praktische Ansätze, die einerseits ehrlich sind, was die Rolle und das Bewusstsein der weißen Arbeiterklasse anlangt, und andererseits an dem Ziel festhalten, weiße Arbeiter*innen in revolutionäre Bewegungen zu inkludieren.“
Autor*innen: David Gilbert
Down by Law ist ein außergewöhnliches Graphic-Novel-Projekt von Ethnograf:innen, Künstler:innen und Aktivist:innen. Mit analytischer Schärfe und erzählerischer Kraft berichtet es in acht Geschichten von Menschen, deren Leben durch die Realität der Kriminalisierung in Europa geprägt ist. Ob Abtreibungsverbote, die Behinderung ziviler Seenotrettung, die Verfolgung von Sexarbeit oder die Ausgrenzung von Drogenkonsument:innen: Sichtbar wird ein Europa, das seine Grenzen nicht nur an Territorien zieht, sondern mitten durch Körper, Biografien und soziale Räume. Doch dieses Buch erzählt nicht nur von Gewalt. Es erzählt von Solidarität, Würde und der politischen Kraft des Überlebens.
Autor*innen: CrimScapes Research Group
Autor*innen: Wassyla Tamzali
was bedeutet es, als Schwarze person zu studieren und karriere zu machen in einem durch und durch weißen hochschulsystem? wie kann ich mich einschreiben in diese strukturen und wie kann ich sie verändern?
Autor*innen: Emely Ngubia Kuria
Autor*innen: Tupoka Ogette
Frantz Fanon hat in seinem kurzen Leben (1925–1961) als Psychiater, Schriftsteller und Journalist, als Freiheitskämpfer und als Vordenker der Dekolonialisierung nahezu Unermessliches geleistet. Er starb, als die meisten afrikanischen Länder gerade erst ihre Unabhängigkeit erreicht hatten; seine Warnungen an kolonisierte Länder auf dem Weg zur Unabhängigkeit haben sich als prophetisch erwiesen. Fanons Analysen werfen noch immer ein erhellendes Licht auf die postkolonialen Konflikte von heute.
Autor*innen: Alice Cherki
Die Literaturwissenschaftlerin Silvia Bovenschen hat einmal bemerkt, dass vermutlich jede Bewegung irgendwann ihre eigene Karikatur hervorbringt. Der Genderfeminismus, der Antirassismus und der Queerfeminismus sind ebendies: Karikaturen geschlechter-, migrations- und sexualpolitischer Emanzipationsregungen. Der Sammelband nimmt diesen pessimistischen Befund zum Ausgangspunkt, um über den Verrat an der Mündigkeit nachzudenken, der sich in den letzten zehn Jahren besonders in den vorgenannten Bereichen kenntlich gemacht hat. Am Beispiel von Antisemitismus, Migration, Rassismus und Religionskritik zeigen rund dreißig Beiträge, wie fatal die Konsequenzen einer Haltung sind, die nur noch in Kollektiven zu denken vermag, die dann entweder als Gruppenidentität eingefordert oder aber ressentimentbeladen bekämpft wird; der als politische Organisationsformen nur noch „Koalitionen“ und „Verbündete“ einfallen und die zudem längst vergessen hat, dass Kritik ein Mittel dazu ist, um schlechte Verhältnisse nicht hinzunehmen.
Autor*innen: Vojin Saša Vukadinovi? (Hg.)
Dieses Buch zeichnet die Geschichte der Sklaverei in den USA nach, vom Sklavenhandel über die Sklavenjäger bis zur »Underground Railroad«. Zu dieser Geschichte gehört die von Harriet Tubman, die eine amerikanische Nationalheldin ist – jedenfalls für schwarze Amerikaner und für weiße, die es wirklich ernst damit meinen, dass alle Menschen dieselbe Würde haben. Sie selbst wollte nichts als frei sein, und floh unter Lebensgefahr aus der Sklaverei in den Südstaaten der USA. Danach half sie als Teil der »Underground Railroad«, eines geheimen Netzwerks der Sklavereigegner, viele andere Sklaven zu befreien. Im Amerikanischen Bürgerkrieg kämpfte sie an der Seite der Nordstaaten, deren Sieg zur Sklavenbefreiung führte.
Autor*innen: Fleur Daugeuy; Olivier Charpentier
Autor*innen: Friedrich Rudi; Karl Kopp; Tobias Pflüger (Hg.)
Autor*innen: Frantz Fanon
Autor*innen: AG gegen Rassismus in den Lebenswissenschaften (Hg.)
Autor*innen: Helen Schwenken