Antirassismus

Rassismusforschung, antirassistische Praxis, Migrationsregime, Antiziganismus

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Migration und Regulierung

Migration ist als Thema in den Massenmedien angekommen. Unter der Devise der "Hybridität" werden kulturelle Praktiken von MigrantInnen als widerständig gefeiert. In ihrem Einstiege-Band durchleuchtet Ceren Türkmen in einer hegemoniekritischen Analyse diese Perspektive kritisch und fragt dabei nach hegemonialen Vereinnahmungen migrantischer Praktiken vor dem Hintergrund einer "Kulturpolitik der Differenz" in postfordistisch-kapitalistischen Gesellschaften.

Autor*innen: Ceren Türkmen

15,40 €
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Migrationen. Globale Entwicklungen seit 1850
Die Zeitspanne, die dieser Band umfasst -seit 1850 - deckt eine Periode ab, in der Migration eine neuartige und wesentlich wirtschaftlich bedingte Dynamik erlangt, die sich deutlich von früheren Mustern unterscheidet, zu denen aber gegenwärtige Migrationsdynamiken in direkter Kontinuität stehen.

Autor*innen: Albert Kraler; Karl Husa; Veronika Bilger; Irene Stacher (Hg.)

17,80 €
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Nicht die Ersten. Bewegungsgeschichten von Queers of Colour in Deutschland

Der Band versteht sich als aktivistische Intervention in eine cis heteronormative Geschichte antirassistischer Kämpfe einerseits und eine weiße Erzählung queerer Geschichte andererseits. Damit stellt der Band zugleich ein Bewegungsarchiv und ein Beitrag zu einer »Queer of Color«-Kritikperspektive im deutschsprachigen Kontext dar. Er fragt danach, wo, wann und wie Geschichte(n) erinnert werden, und verweist darauf, dass gesellschaftliche Kämpfe in ihren konkreten wie theoretischen Bezügen in einem geschichtlichen Kontext stehen. Heutige Kämpfe fußen auf vergangenen Auseinandersetzungen, haben immer eine Geschichte, mag diese noch so fragmentarisch oder brüchig erscheinen.

Autor*innen: Tarek Shukrallah (Hg.)

18,50 €
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Race in Translation. Kulturkämpfe rings um den postkolonialen Atlantik

Race in Translation: Kulturkämpfe rings um den postkolonialen Atlantik ist gleichzeitig ein Bericht von den unterschiedlichen Fronten in den Debatten zu ›Rassen‹ und Kolonialismus, eine Kartierung der betreffenden Literatur mehrerer Sprachen und eine Stellungnahme zur Politik des grenzüberschreitenden Ideenflusses.

Autor*innen: Robert Stam; Ella Shohat

24,70 €
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Rasse, Klasse, Nation. Ambivalente Identitäten

Was ist die Spezifik des gegenwärtigen Rassismus? Wie lässt sie sich mit dem Kapitalismus und den Widersprüchen des Nationalstaats verknüpfen? Wann artikulieren sich Konflikte zwischen den Klassen rassistisch? Und sind hier noch andere als ökonomische Strukturen im Spiel? Diesen Fragen gehen Étienne Balibar und Immanuel Wallerstein in diesem Grundlagenwerk der Rassismustheorie nach.

Autor*innen: Étienne Balibar; Immanuel Wallerstein (Hg.)

20,60 €
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Rassimus. Beiträge zu einem vielgesichtigen Phänomen
Das Wort Rassismus dient als politischer Kampfbegriff seit seiner Prägung in den 1930er Jahren - in vielerlei Kontexten auf verschiedene Weisen. "Rassismus" ist jedoch zur selben Zeit ein analytischer Begriff, der bestimmte Formen der sozialen, wirtschaftlichen, politischen, kulturellen Ungleichheit bezeichnet und der die zu ihrer Stützung herangezogenen Rechtfertigungsstrategien erkennbar macht.

Autor*innen: Bea Gomes; Walter Schicho; Arno Sonderegger (Hg.)

16,80 €
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Rassismus in den USA. Historie und Analyse einer Rassenkonstruktion
Rassismus in den USA ist ein grundlegendes Werk über die Geschichte der Schwarzen, der Millionen, die aus Afrika geraubt wurden, bis zu den religiösen und politische Organisationen und kulturellen Artikulationen der US-Schwarzen des vergangenen Jahrhunderts. Oliver Demny schrieb eine Geschichtsschreibung "von unten", verknüpft mit einer Alltags- und Sexualitätsgeschichte, die Brüche aufzeigt und die Wurzeln heutiger Auseinandersetzungen in den USA zwischen den "Rassen" beleuchtet.

Autor*innen: Oliver Demny

21,60 €
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Rassismus in der Leistungsgesellschaft. Analysen und kritische Perspektiven zu den rassistischen Normalisierungsprozessen der "Sarrazindebatte"
Das mediale Ereignis der "Sarrazindebatte" führte zu einer breiten gesellschaftlichen Verschiebung nach rechts, enttabuisierte rassistisches Denken und verband in besonderer Weise Rassismus mit Elite- und Nützlichkeitsdenken. Dieses komplexe Ereignis wird in 15 Beiträgen mit unterschiedlichen theoretischen Perspektiven kritisch analysiert. Der Sammelband gibt Anstöße für den Alltag, die politische Praxis und die kritische wissenschaftliche Auseinandersetzung.

Autor*innen: Sebastian Friedrich (Hg.)

20,40 €
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Rassismus, Sexismus und Klassenkampf

In 13 chronologisch geordneten Essays zeichnet die radikale politische Aktivistin Angela Davis die Entwicklung der amerikanischen Frauenbefreiungsbewegung von den 1960er Jahren bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Buches (1981) nach und verknüpft sie mit der Geschichte Schwarzer Frauen in den USA – von der Sklaverei bis zu den Ungerechtigkeiten der Gegenwart. Denn mit dem Ende der Sklaverei in der Folge des amerikanischen Bürgerkrieges war der Rassismus noch nicht überwunden. Die Schwarzen wurden zwar zu Bürger*innen, aber zu Bürger*innen zweiter Klasse.

Autor*innen: Angela Davis

16,50 €
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Rassismus. Die Schwierigkeit, nicht rassistisch zu sein - texte kritische psychologie 7

In »Rassismus. Die Schwierigkeit, nicht rassistisch zu sein« treffen klassische Texte aus der Kritischen Psychologie unter der Leitfrage nach der Funktionalität von Rassismus neu aufeinander. Annita Kalpaka und Nora Räthzel verfassten 1986 den ersten Text zu Alltagsrassismus und institutionellem Rassismus in der Bundesrepublik, der weitere Verbreitung fand. Sie stellen darin die noch immer brisante Frage nach der Funktionalität von Rassismus für die Handlungsfähigkeit der Subjekte in restriktiven gesellschaftlichen Verhältnissen. Ihnen ging es um alltäglichen Rassismus, die übliche Diskriminierung von Eingewanderten und um Kritik an einer Politik, die sich weigerte, Eingewanderte »als integralen Bestandteil der deutschen Gesellschaft zu betrachten«. Heute, 30 Jahre später, haben die Autorinnen ihren Text kommentiert und auf aktuelle Fragestellungen hin zugespitzt.

Autor*innen: Annita Kalpaka; Nora Räthzel; Klaus Weber (Hg.)

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Rufe aus der Vergangenheit. Von Frauen geführte Versklavtenaufstände

Rufe aus der Vergangenheit erzählt die Geschichte von Dr. Rebecca Hall, einer Historikerin und Enkelin von Versklavten. Die herkömmliche Geschichtsschreibung vermittelte ihr, dass versklavte Frauen bei Aufständen keine wesentliche Rolle spielten. Rebecca beschließt, genauer hinzuschauen. Ihre Reise führt sie von alten Gerichtsunterlagen über die Aufzeichnungen von Kapitänen hin zu Briefen und sogar forensischen Beweisen, die von einem Friedhof für Versklavte in Manhattan stammen. Überall entdeckt sie Kriegerinnen.

Autor*innen: Rebecca Hall; Hugo Martinez

18,50 €
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Sie suchten das Leben. Suizide als Folge deutscher Flüchtlingspolitik
Sie suchten das Leben - Seit der Grundgesetzänderung im Jahre 1993 starben mehr als 3.000 Flüchtlinge in Deutschland und bei dem Versuch, die deutschen Grenzen zu überwinden. Einige von ihnen begingen Suizid aus Angst vor einer bevorstehenden Abschiebung. Der vorliegende Band versammelt die Geschichten von zehn Flüchtlingen, die aus unterschiedlicher Motivation nach Deutschland kamen, aber alle in Folge bundesdeutscher Abschiebepolitik ihrem Leben ein Ende setzten.

Autor*innen: Heike Herzog; Eva Wälde

15,50 €
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