Gesellschaftskritik

Kritik der gesellschaftlichen Zustände

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Überdruss im Überfluss. Vom Ende der Konsumgesellschaft
Unser gesamtes Wirtschaftssystem fußt darauf, dass wir als Konsument_innen kaufen und verbrauchen, koste es, was es wolle. Unterstützt von Marketing, Reklame und medialer Berieselung wird ein Kreislauf in Gang gehalten, der inzwischen längst an seine Grenzen gekommen ist und droht, unsere Lebensgrundlagen zu vernichten. Ressourcenverschwendung, Umweltzerstörung und Müllberge sind nur einige der Probleme, die mit dem Konsumismus einhergehen.

Autor*innen: Peter Marwitz

8,10 €
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Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses

Marter, Bestrafung, Disziplin, Gefängnis – das sind die vier großen Themen in Michel Foucaults erfolgreichem und fesselndem Buch über die Geburt des Gefängnisses, mit dem er eine schonungslose Inventur der Entwicklung der Gefängnis- und Bestrafungsstrukturen seit Mitte des 19. Jahrhunderts vornimmt und die modernen Gesellschaften als »Disziplinargesellschaften« ausmacht.

Autor*innen: Michael Foucault

17,50 €
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Umkämpftes Wohnen. Neue Solidarität in den Städten

In Zeiten gesteigerter Verwertungsinteressen und angespannter Wohnungsmärkte wird für immer breitere Bevölkerungsteile schmerzhaft erfahrbar, die persönliche Wohnungsfrage individuell nicht mehr lösen zu können. Dabei entstehen im Wohnumfeld und städtischen Raum statt Ressentiments Suchbewegungen nach praktischer Solidarität. Konkrete Mieter*innenkämpfe entwickeln sich zu neuer Stadtteilarbeit.

Autor*innen: Peter Nowak; Matthias Coers

10,30 €
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Unbedingte Solidarität
Dieses Buch plädiert dafür, Solidarität nicht nur als bloße Parteinahme für die Gleichen und Ähnlichen zu fassen. Entscheidend ist vielmehr die Frage, wie Solidarität auch mit denjenigen möglich ist, mit denen wir nicht gemeinsame Erfahrungen, das Geschlecht und die Herkunft teilen. Unbedingt ist diese Solidarität, weil sie weder die geteilte Zugehörigkeit zu einer Gruppe zu ihrer Bedingung macht, noch ein bloßes Tauschgeschäft mit Kosten-Nutzen-Abwägung ist. Darüber hinaus ist Solidarität auch im Sinne einer Dringlichkeit unbedingt: Wir brauchen mehr solidarische Beziehungen im Kampf für eine gerechte Gesellschaft!

Autor*innen: Lea Susemichel, Jens Kastner (Hg.)

20,40 €
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Unbehagen in der Postmoderne
Anything goes? Haben die alten Ideale der Moderne - Schönheit, Reinheit und Ordnung - ausgedient? Keineswegs, so Bauman, nur glauben wir heute, sie direkt "aus dem Erz des menschlich-allzumenschlichen Strebens nach Lust schmelzen" zu können, und zwar jeder und jede für sich im eigenen Auftrag. Erwuchs das moderne Unbehagen aus der Sicherheit, die zu wenig Freiheit ließ, so entsteht das postmoderne Unbehagen aus der Freiheit, die zu wenig Sicherheit gewährleistet. Produzierte das Übermaß an Ordnung langweilige und eintönige Tage, beschert uns das postmoderne Übermaß an Freiheit schlaflose Nächte - dem Unbehagen läßt sich nicht entgehen.

Autor*innen: Zygmunt Bauman

30,90 €
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Ungleichheit in der Klassengesellschaft
Sozioökonomische Ungleichheit, von den meisten Deutschen hauptsächlich in Staaten wie den USA, Brasilien oder Süd­afrika verortet, ist auch hierzulande stark ausgeprägt und nimmt weiter zu. Sie beschränkt sich nicht auf die asymmetrische Verteilung von Einkommen und Vermögen, sondern erstreckt sich auf fast alle Lebensbereiche. Christoph Butterwegge beschäftigt sich mit ihren aktuellen Erscheinungsformen, wobei neben Bildung und Wohnen die Gesundheit im Vordergrund steht.

Autor*innen: Christoph Butterwegge

15,40 €
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Unherrschaft und Gegenherrschaft

Herrschaftsmisstrauen ist in Zeiten von Corona suspekt geworden. Wo Schamaninnen neben Reichsbürgern demonstrieren, wird Querdenken zum Albtraum. Dabei gerät schnell das politische Potenzial von Misstrauen aus den Augen. Als internalisierte Gegenherrschaft trägt es wesentlich zur demokratischen Kontrolle bei. Und als Praxis der Unherrschaft wirkt es der Verhärtung von Herrschaft entgegen. Während Gegenherrschaft zum Repertoire des Liberalismus gehört, ist Unherrschaft eine unideologische Form des Anarchismus. Auf der Grundlage von Fallmaterial aus dem Kaukasus werden Wege skizziert, Misstrauen in politisches Engagement zu überführen. Florian Mühlfried erweitert in diesem engagierten Essay Denkhorizonte und lädt ein, politische Formen jenseits der aktuellen Ordnungen neu zu denken.

Autor*innen: Florian Mühlfried

15,50 €
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Unsere Medien? Demokratie und Medienkonzerne in den USA
McChesney und Nichols liefern zahlreiche Anzeichen dafür, dass wir "die frühen Phasen einer ernstzunehmenden Bürgerbewegung" erleben, die eine Demokratisierung der Medien zum zentralen Fokus ihrer Diskussionen, Aktivitäten und einer Rekonstruktion machen wird.

Autor*innen: Robert McChensey; John Nichols

11,10 €
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Unsichtbare Schmerzen. Was die Wissenschaft über die Arbeit lernen kann von jenen, die sie verrichten

In den nächsten Jahrzehnten begegnete Messing vielen weiteren Fällen von Beschäftigten auf der ganzen Welt – Fabrikarbeitern, Reinigungskräften, Kassenpersonal, Bankkassiererinnen, Kellnerinnen, Krankenschwestern, Lehrern – die Leiden und Schmerzen hatten, ohne jegliche Hilfe von genau den Wissenschaftlern und Arbeitsmedizinerinnen zu erhalten, deren Arbeit ihnen das Leben erleichtern sollte. Messing argumentiert, dass die wissenschaftliche Praxis die Erkenntnis darüber erschwert, was die Belegschaften wirklich krank macht, und sie erzählt die Geschichte, wie sie aufhörte Reagenzgläser zu betrachten, um lieber direkt auf die ArbeiterInnen zu hören.

Autor*innen: Karen Messing

20,00 €
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Unterwerfung als Freiheit. Leben im Neoliberalismus

An diversen Beispielen zeigt der Autor, wie und weshalb der Neoliberalismus das ganze Sein und Denken der Individuen vereinnahmt. Und nicht zuletzt legt er dar, welche Folgen all das für den Einzelnen wie für die Gesellschaft hat. Dabei wird deutlich: Neoliberalismus ist mehr als Marktradikalismus und Dominanz von Kapitalinteressen. Neoliberalismus ist eine Ideologie, die Freiheit verspricht, aber Elend und Unterwerfung bedeutet.

Autor*innen: Patrick Schreiner

12,30 €
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Utopie konkret - und was daraus geworden ist
Die zahlreichen Utopien, die neue Gesellschaften beschrieben, beschränkten sich nicht auf die Darstellung der grundlegenden politischen und wirtschaftlichen Ordnung, sondern entwickelten oft auch sehr konkrete Vorstellungen, wie das alltägliche Leben „morgen“ organisiert sein sollte: Wie sehen die zukünftigen Wohnverhältnisse aus? Wie und was wird gekocht und gegessen? Wie gestalten sich die erotischen Beziehungen?

Autor*innen: Rudolf Stumberger

16,50 €
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Verbündet euch! Für eine bunte, solidarische und freie Gesellschaft
Dieses Buch macht seinen Titel zum Programm: In rund dreißig Texten verbu¨nden sich erstmalig Politiker*innen von SPD, Gru¨nen und Linkspartei sowie Vertreter*innen aus Journalismus, Wissenschaft, Kultur, Gewerkschaften, Vereinen und sozialen Bewegungen, um einen Neuanfang zu machen: Fu¨r eine progressive Politik, die nicht in erster Linie fu¨r ein kapitalistisches System, sondern fu¨r Diversität, Ökologie, Teilhabe und eine starke Demokratie eintritt. Damit Gerechtigkeit und Solidarität keine Utopien bleiben.

Autor*innen: Denkfabrik (Hg.)

20,60 €
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