Internationalismus, Zapatismus / EZLN, Rojava, (Kritik an) Befreiungsbewegungen...
Autor*innen: Josef Hierlmeier
Der Internationalismus ist ein Kernbestandteil emanzipatorischer Theorie und Praxis. Zugleich war er stets umstritten und durchlebte verschiedene Konjunkturen, die durch sehr unterschiedliche Mobilisierungs- und Organisationsformen gekennzeichnet waren. Spätestens seit Gründung der Internationalen Arbeiter Assoziation (IAA) 1864, kurz der Ersten Internationale, war der Internationalismus politischer und organisatorischer Anspruch und zugleich theoretische Herausforderung der emanzipatorischen Linken. Der Internationalismus war und ist eine linke Perspektive, die antikapitalistische und antifaschistische, antikoloniale, antirassistische und antipatriarchale Ansprüche zu vereinen sucht. Aber der Internationalismus hat kein einheitliches Konzept, er existiert stets im Plural: autoritäre und parteiorientierte, antiautoritäre und auf Assoziationen ausgerichtete Strategien, befreiungsnationalistische und transnationalistische Ansätze existieren nebeneinander und bekämpften sich zuweilen.
Autor*innen: Jens Kastner
Autor*innen: Subcomandante Marcos; Laura Castellanos
Autor*innen: Schmolze; Rauchfuss (Hg.)
Autor*innen: Luz Kerkeling; Findus
Hernández Navarro zeichnet die Entstehung und Entwicklung zivilgesellschaftlicher Selbstverteidigung in Mexiko nach. Er analysiert diese Prozesse vor dem Hintergrund staatlicher Repression gegenüber sozialen und indigenen Bewegungen, einer Militarisierung der Politik und dem Einfluss von Gruppen der organisierten Kriminalität.
Autor*innen: Luis Hernández Navarro
Autor*innen: Huffschmid; Rauchecker (Hg.)
Als letzte Bastion kämpfen im Norden Syriens kurdische KämpferInnen gegen die jihadistische Bedrohung durch den selbsternannten »Islamischen Staat«. Nach jahrzehntelanger Unterdrückung durch das Baath-Regime gelang es den syrischen KurdInnen im Windschatten des Aufstands gegen das Regime 2012, den Großteil ihrer Siedlungsgebiete zu übernehmen. Mit der Entwicklung des Aufstands zum Bürgerkrieg und dem wachsenden Einfluss jihadistischer Gruppen ist jedoch die Sicherheitslage in Rojava (»West-Kurdistan«), wie Syrisch-Kurdistan von den KurdInnen selbst genannt wird, zunehmend prekär geworden. Für die syrischen KurdInnen ist die Verteidigung ihrer Städte und Dörfer ein Überlebenskampf geworden.
Autor*innen: Thomas Schmidinger
Für linke Bewegungen in der ganzen Welt verkörpert Rojava die reale Möglichkeit einer besseren Gesellschaft: Im Juli 2012 begann dort die Revolution. In den drei kurdisch geprägten Kantonen Afrîn, Kobanê und Cizîrê wurde eine autonome Selbstverwaltung aufgebaut, die auf den Werten Basisdemokratie, Geschlechtergerechtigkeit und Ökologie beruht. Mittlerweile kontrolliert die »Autonome Verwaltung Nord- und Ostsyriens« etwa ein Drittel des syrischen Staatsgebiets. Unter ihrem Dach vereint sie unterschiedliche Ethnien, Religionen und Sprachen.
Autor*innen: Christopher Wimmer
Escribí Las venas para difundir ideas ajenas y experiencias propias que quizás ayuden un poquito, en su realista medida, a despejar los interrogantes que nos persiguen desde siempre: es América Latina una región del mundo condenada a la humillación y a la pobreza? Condenada por quién? Culpa de Dios, culpa de la naturaleza? No será la desgracia un producto de la historia, hecha por los hombres y que por los hombres puede, por lo tanto, ser deshecha? Este libro fue escrito con la intención de divulgar ciertos hechos que la historia oficial, historia contada por los vencedores, esconde o miente. Sé que pudo resultar sacrílego que este manual de divulgación hable de economía política en el estilo de una novela de amor o de piratas. Creo que no hay vanidad en la alegría de comprobar, al cabo del tiempo, que Las venas no ha sido un libro mudo. Eduardo Galeano
Autor*innen: Edurdo Galeano
Autor*innen: Ruben Trejo
In seinem aktuellen Werk, dem ersten seit über einem Jahrzehnt, schlägt Abdullah Öcalan einen Fahrplan für eine Transformation der Gesellschaft vor, der auf Kommunalismus, Ökologie und radikaler Demokratie basiert. Das Manifest der kommunalen Demokratie bietet dabei einen tiefen Einblick in die theoretischen Grundlagen des Paradigmenwechsels der kurdischen Freiheitsbewegung – von der Strategie des bewaffneten Kampfs um nationale Befreiung hin zur radikaldemokratischen Politik um politische Selbstbestimmung. Öcalans freiheitliche Vision der kommunalen Demokratie beschränkt sich dabei keineswegs auf Kurdistan oder den Nahen Osten, sondern gibt wichtige Impulse für die weltweite Debatte über einen radikaldemokratischen Sozialismus des 21. Jahrhunderts.
Autor*innen: Abdullah Öcalan