Internationalismus

Internationalismus, Zapatismus / EZLN, Rojava, (Kritik an) Befreiungsbewegungen...

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Manifest der demokratischen Zivilisation - Band 3 (Soziologie der Freiheit)
In etwas mehr als drei Jahren (2007–2010) hat Abdullah Öcalan mit dem Manifest der demokratischen Zivilisation ein fünfbändiges Opus Magnum verfasst, in dem er seine Erfahrungen und Erkenntnisse aus 35 Jahren radikaler Theorie und revolutionärer Praxis zusammenfügt. Nachdem er in den ersten beiden Bänden die Geschichte der Zivilisation von ihren Anfängen bis zur kapitalistischen Moderne neu interpretiert hat, legt Öcalan mit dem dritten Band eine Methode für die Lösung der drängendsten Probleme des 21. Jahrhunderts vor: die Soziologie der Freiheit.

Autor*innen: Abdullah Öcalan

20,40 €
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Manifest der demokratischen Zivilisation - Band 4 (Demokratische Zivilisation)

Die globale Zivilisationskrise zeigt sich heute am deutlichsten in den herrschenden Verhältnissen des Nahen Ostens. Abdullah Öcalan legt nahe, dass dort, wo vor 5.000 Jahren die Zentralzivilisation ihren Anfang nahm, auch der Schlüssel zu ihrer Überwindung zu finden sein muss. Die demokratische Zivilisation beleuchtet die geschichtlichen Ursachen der globalen Krise genauso wie die vielfältigen Traditionen von Widerstand – religiöse, kulturelle, dezentrale – und vor allem deren Potenziale, die kapitalistische Moderne zu überwinden.

Autor*innen: Abdullah Öcalan

22,70 €
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Nachbeben. Chile zwischen Pinochet und Zukunft
Chile - auch Jahre nach dem Ende der Pinochet-Diktatur sind die Spuren in der Gesellschaft noch offensichtlich. In mehr als 50 Interviews ging Boris Schöppner der Frage nach, was aus den Menschen wurde, die sich aktiv gegen die blutige Unterdrückung gestellt haben. Wie leben sie heute? Was wurde aus ihren Träumen, ihren Ideen und Idealen? Unterwegs in der Kupferstadt Calama, den Arbeitervierteln von Santiago oder dem Campus von Concepción, sprach er mit Gewerkschaftlern, Frauenrechtlerinnen, Aktivisten und Aktivistinnen aus den Poblaciones, Musikern, Schriftstellern und ehemaligen Gefangenen.

Autor*innen: Boris Schöppner

15,50 €
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Neoliberalismus, Autonomie, Widerstand. Soziale Bewegungen in Lateinamerika
Nach einer Phase relativer Stille führen Soziale Bewegungen in Lateinamerika seit einiger Zeit wieder laut vernehmliche Kämpfe um Repräsentation. Trotz ihrer je nach Staat äußerst unterschiedlichen Rahmenbedingungen ist bei allen die Forderung nach Autonomie zentral. Die Beiträge des Bandes analysieren die neuen Protestformen als Folge der neoliberalen Globalisierung und skizzieren die aktuellen Diskussionen in Lateinamerika und den USA. Dabei plädieren sie für die Einbeziehung zentraler Erkenntnisse der Cultural Studies in die Soziale Bewegungsforschung.

Autor*innen: Jens Kastner; Elisabeth Tuider; Olaf Kaltmeier (Hg.)

25,60 €
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Ökologie in der kurdischen Freiheitsbewegung

Der kurdischen Bewegung ist gelungen, wonach viele sich sehnen: der globalen Ausbeutungsmaschinerie ein System der Selbstbestimmung entgegenzustellen und – inmitten ständiger Repressionen – Schneisen der Verwüstung in Korridore des ökologischen Auflebens zu verwandeln. Dieser Band zeigt nun erstmals, wie die Bewegung diese beiden Stränge von Anfang an miteinander verknüpfte. Er beleuchtet die Philosophie der Sozialökologie, greift das mythologische Erbe des kurdischen Alevismus auf und lotet ökopolitische Strategien aus. In der Auseinandersetzung mit organisatorischen Strukturen, wie dem Mesopotamia Ecology Movement oder dem ökologischen Frauendorf Jinwar, berührt er nicht zuletzt die Frage nach dem Zustand der kommunistischen Idee: Was bedeutet es heute, gemeinsam frei zu sein?

Autor*innen: Stephen E. Hunt

24,00 €
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Portugal - Die unmögliche Revolution?

Als am 25. April 1974 in Portugal ein Militärputsch gegen die Diktatur des Estado Novo losschlägt, befindet sich der junge Linke Phil Mailer als Englischlehrer im Land. Wie der Großteil der Bevölkerung wird auch er von den Ereignissen überrascht – eher zufällig erlebt er mit, was als Nelkenrevolution in die Geschichte eingehen würde. Die linksgerichteten Militärs des Movimento das Forças Armadas beendeten mit ihrem Putsch nahezu gewaltfrei fast 50 Jahre faschistischer Herrschaft – unterstützt von der breiten Bevölkerung, die die Gewehrläufe der Soldaten mit den namensgebenden Nelken schmückte. In den darauffolgenden 18 Monaten setzte sich eine unglaubliche Energie in dem bis dahin von Zensur und Geheimpolizei unterdrückten Land frei: Riesige Massendemonstrationen, hunderte Streiks, Besetzungen und Kollektivierungen von Fabriken, Betrieben und Wohnraum sowie die Gründung dutzender Arbeiterkomitees, Gruppen und Parteien.

Autor*innen: Phil Mailer

22,70 €
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Reise nach Rojava

Im Sommer 2012 beginnt die Revolution von Rojava. Ein Teil der kurdischen Bevölkerung setzt in Nordsyrien, mitten im blutigen Bürger*innenkrieg, lang gehegte Ziele der Frauenbefreiung, Demokratie und Pluralität um. Nur kurze Zeit später wird die selbstverwaltete Region vom ›Islamischen Staat‹ (IS) angegriffen, der durch seine abscheulichen Verbrechen globales Entsetzen erregt. Das Durchbrechen der Belagerung der Stadt Kobanê wird zum Symbol. Es ist der Wendepunkt im Krieg gegen den IS. In langen und verlustreichen Kämpfen befreien kurdische Einheiten Dorf um Dorf, und als es ihnen im Jahr 2019 gelingt, dem IS auch das letzte Stück Land in Syrien abzunehmen, geht ein Aufatmen durch die Welt.

Autor*innen: Janet Biehl

20,40 €
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Revolte in Chile. Ein Wendepunkt im Musterland des Neoliberalismus

Chile galt lange als das Vorzeigeland Lateinamerikas mit hohen Wirtschaftswachstumszahlen und politischer Stabilität. Aber das neoliberale Wirtschaftsmodell, das Ex-Diktator Pinochet dem Land hinterlassen hat, führte zu einer fast vollständigen Privatisierung der Sozialleistungen und der Konzentration des Vermögens in den Hän­den einiger weniger. In der Nacht des 18. Oktober 2019 entlud sich der jahrzehntelang angestaute Unmut der Bevölkerung in Chile. Was aufgrund der Fahrpreiserhöhung der Metro in Santiago um 30 Pesos begann, wurde zu einem nationalen Aufstand.

Autor*innen: Sophia Boddenberg

14,40 €
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Sehnsucht nach Freiheit. Aufstieg der Demokratiebewegung im Iran
Die mehrmonatige Protestbewegung nach der manipulierten Präsidentenwahl im Juni 2009 verursachte ein sozialpolitisches Erdbeben, das die iranische Gesellschaft nachhaltig veränderte. Nach der Präsidentenwahl stand der Iran für einige Wochen erneut im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit. Diesmal ging es aber weder um das Atomprogramm des iranischen Regimes noch um die Infragestellung des Holocaust durch Ahmadinedschad. Diesmal wurde der Iran mit Abertausenden tapferen Frauen und Männern assoziiert, die unter Einsatz ihres Lebens für Freiheit und Demokratie demonstrierten. Die Proteste waren aber nur ein Höhepunkt einer traditionsreichen Demokratiebewegung, die nach wie vor überall im Lande präsent ist.

Autor*innen: Peymann Javaher-Haghighi

14,40 €
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Shingal. Flucht vor dem Genozid

In dieser Graphic Novel verfolgen wir den Kampf der beiden Brüder Mazlum und Asmail um die Rettung ihrer Familie, während sie mit tausenden anderen Jesiden auf den Berg Shingal fliehen, um dem IS zu entkommen. Die Soldaten, die sie beschützen sollten, haben das Gebiet bereits verlassen, ihre Nachbarn haben sich gegen sie gewandt. Der Berg mit seinen steilen Hängen ist vielleicht ihre einzige Rettung. Schließlich harren mehr als 50.000 Menschen in der Sommerhitze aus, ohne Wasser oder auch nur Schatten.

Autor*innen: Tore Rørbæk; Mikkel Sommer

18,00 €
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Siebter Oktober Dreiundzwanzig. Antizionismus und Identitätspolitik

Der Überfall der islamistischen Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023, bei dem rund 1200 Menschen ermordet und etwa 5000 weitere schwer verletzt wurden, war das brutalste anti­semitische Pogrom seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Auf den Straßen der westlichen Welt wurde das Massaker, das der Zivilbevölkerung gegolten hatte, bisweilen unverhohlen bejubelt. Damit markiert dieses Datum auch eine Zäsur für die Debatten um Antizionismus und Identitätspolitik, denn das „progressive“ Milieu, das unentwegt einen antirassistischen Anspruch einfordert, beschweigt nicht nur die Motive hinter dem Massenmord, sondern akzeptiert die unmittelbare Aufforderung zur Zerstörung des jüdischen Staates.

Autor*innen: Vojin Saša Vukadinovi? (Hg.)

20,60 €
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Solidarität mit Wallmapu. Der transnationale Widerstand der Mapuche

Im Widerstand gegen antirassistische Stereotype über indigene Gesellschaften und insbesondere gegen die Kolonisierung des Wallmapu – ihres historischen Territoriums im Süden des heutigen Chiles und Argentiniens – wehren sich die Mapuche schon lange erfolgreich gegen die Vereinnahmung von außen. Sie weben Allianzen mit zahlreichen nicht-indigenen Organisationen und Einzelpersonen und führen ihren Kampf um Autonomie auch auf internationaler Bühne. Sebastian Garbe nimmt dieses weitgespannte Netzwerk zum Anlass, um die Möglichkeiten und Grenzen von Solidarität auszuloten – nicht nur im aktuellen Kampf um die Dekolonisierung des Wallmapu.

Autor*innen: Sebastian Garbe

18,50 €
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