Kunst, Kultur und Kulturkritik
Autor*innen: Allan Antliff
Anarchistische Bohémiens wie Jules Vallès, Stéphane Mallarmé, Félix Fénéon bereiteten im Paris des 19. Jahrhunderts mit ihrem Kampf gegen die bürgerliche Gesellschaft den Boden für Dada. Dieser entstand schließlich 1916 in Zürich, in Auflehnung und Wut gegen das blutrünstige Europa des Ersten Weltkriegs.
Die Revolte dieser ersten Generation von AvantgardistInnen, größtenteils Kriegsflüchtlinge, war zuerst gegen die eigene, korrumpierbare Sprache und gegen die Institution Kunst gerichtet. Doch nicht nur die DadaistInnen wollten nichts mehr mit einer gesellschaftlichen Ordnung zu tun haben, die Weltkriege provoziert.
Autor*innen: Alexander Emanuely
Nur einige Jahre nach der Revolution in Russland, nach Dada und den ersten surrealistischen Manifestationen sollten sich in Italien 1922 die FaschistInnen mit aller Gewalt an die Macht putschen. Der Faschismus fand überall in Europa massenhaft AnhängerInnen. Die SurrealistInnen um André Breton gehörten zu den ersten, die Widerstand gegen die neue Bedrohung aller Freiheiten leisteten. Das zentrale Moment in der Geschichte der Avantgarde ist, wie ihr von Arthur Rimbaud bis Claude Cahun genährter Geist Menschen dazu gebracht hat, Faschismus und Nazismus zu bekämpfen. Fast alle SurrealistInnen von Paris, über Barcelona und Kopenhagen bis Prag waren im Widerstand. New York City und Mexiko City wurden bedeutende Zentren des Avantgarde-Exils.
Autor*innen: Alexander Emanuely
No single living artist has created as many myths, rumours and legends as Banksy. Many of the tales in this book are from Bristol, some are from further afield. What they share is that they are all told with the wide eyed wonder which Banksy inspires. Collated between 2009 and 2011 some of these stories are quite old and have been told so many times they have become the stuff of legend, others are more questionable and best described as myths. Some are laugh out loud bollocks and others are simply gossip. You be the judge!
Autor*innen: Marc Leverton
Die Zeichnungen und Textauszüge aus den CARNETS NOIRCIS lassen uns in eine 150 Jahre zurückliegende Epoche eintauchen – die Zeit von Rudolf Rocker, von seiner Jugend in Deutschland bis zu seinem Exil in den Vereinigten Staaten: Zensur, Verlust der Staatsangehörigkeit, erzwungene Migration, Inhaftierung, staatliche Gewalt, aber auch eine überaus produktive Herausgabe von Zeitungen und Zeitschriften sowie die Organisation der Arbeiter, um Zugang zu Kultur und Politik zu erlangen.
Autor*innen: Tilo Steireif
Autor*innen: Critical Crafting Circle (Hg.)
Autor*innen: Kalle Lasn
Eine musikhistorische Studie um Michail Bakunin, welche einen anderen Aspekt der Persönlichkeit dieses prominenten Anarchisten hervorbringt: das besondere Verhältnis zur musikalischen Kunstform; die Verehrung Beethovens; die Bewunderung der Musik von Mozart und Gluck; die Neunte, das Requiem und die Iphigénie en Tauride; die Freundschaft mit Komponisten wie Reichel und Langer; die revolutionären Begegnungen mit Musikern wie Wagner und Röckel im Umfeld des 1849er Dresdner Maiaufstands; die musikphilosophischen Ansätze und Betrachtungen...
Autor*innen: Jannis Mallouchos
Die Politik der Kunst und ihre Paradoxien
Autor*innen: Jacques Ranciere
Autor*innen: Chris Moser
Autor*innen: Jens Kastner
In »Diktatorpuppe zerstört, Schaden gering.« wird in rund 90 Text- und Bildbeiträgen nach künstlerischen und kulturellen Strategien geforscht, die den postnazistischen Einklang zu stören vermögen. Kunst wird auf das analytische und praktische Potential hin abgeklopft, das sie geschichtspolitisch entfalten kann. Dabei gehen die Herausgeberinnen keineswegs davon aus, dass Kunst unumgänglich ist, um kritisch in den Postnazismus zu intervenieren. Jedes Mittel ist recht, so lange es nachhaltig wirkt - behaupten sie - und sehen nach, was die Kunst beizutragen hat.
Autor*innen: Lisa Bolyos; Katharina Morawek (Hg.)