Radikale Linke

Bücher zu Geschichte und Aktualität der radikalen Linken

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So siehst du gar nicht aus. Exil in Kuba und Uruguay

…[So siehst du gar nicht aus!] ist ein historisch wichtiges Buch. Die Memoiren erfüllen die Funktion, uns Seiten der Geschichte zu zeigen, die absichtlich ausgelöscht wurden. Noch wichtiger erscheint mir jedoch das erschütternde und letztlich heilsame Ereignis, das eintritt, wenn die Bemühungen der Autorin, Überlebende zusammenzubringen, Früchte tragen. Wenn viele Frauen und einige Männer ihr langes Schweigen brechen und einen Großteil der Last abwerfen, die sie – vielleicht unbewusst – für so lange Zeit belastet hat.

Autor*innen: Margrit Schiller

18,60 €
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Soziale Bewegungen. Ursprünge und aktuelle Formen

Während autoritäre Bewegungen immer stärker werden, richtet Annette Ohme-Reinicke den Blick bewusst in die entgegengesetzte Richtung. Sie begibt sich auf die Suche nach Anfängen und verschiedenen Formen sozialer Bewegungen, die erstmals auftraten, als das Adjektiv «sozial» zu einem Kampfbegriff wurde und die kapitalistische Landnahme begann. Im weitgespannten Bogen, von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart, entsteht das Bild sozialer Bewegungen als Erfahrungszusammenhang, deren Akteure darum kämpfen, in Freiheit und Gleichheit das Leben zu ändern und die Welt zu verändern.

Autor*innen: Annette Ohme-Reinicke

20,50 €
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Neu
Spekulatius statt Spekulation! 50 Jahre Besetzung Amerlinghaus

Vor 50 Jahren wurde es besetzt, dann von der Gemeinde Wien renoviert und subventioniert übergeben – das Amerlinghaus. Unzählige Initiativen sind daraus hervorgegangen. Als das erste in Wien durch Besetzung erkämpfte Kultur- und Kommunikationszentrum in den 2010er Jahren zerschlagen werden sollte, zeigte das Amerlinghaus sein kämpferisches Gesicht – mit Demos im Bobo-Bezirk, Punk-Konzerten im Shopping-Paradies und Vernetzungen mit aktuellen Hausbesetzer:innengruppen.

Autor*innen: Infobüro Amerlinghaus (Hg.)

25,00 €
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Spontis. Eine Geschichte antiautoritärer Linker im roten Jahrzehnt

Die Spontis sind den meisten heute allerhöchstens wegen ihrer Sprüche oder einiger weniger prominenter Aktivisten wie Joschka Fischer und Daniel Cohn-Bendit bekannt. Dabei wird vergessen, welche Bedeutung sie in den Jahren nach dem Zerfall der 68er-Revolte für das folgende „rote Jahrzehnt“ hatten und wie prägend sie für das linke Milieu bis heute sind. Während sich Tausende Aktivist*innen Vorbildern wie Mao, Stalin oder der DDR zuwandten, hielten diejenigen, die später Spontis genannt werden sollten, an den Versprechen der antiautoritären Revolte fest und wurden so zu wichtigen Wegbereiter*innen für die undogmatische Linke der kommenden Jahrzehnte.

Autor*innen: Sebastian Kasper

14,40 €
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Sprachen der Ermächtigung. Warum militanter Protest die Demokratie stärkt
In beeindruckender Ausführlichkeit widmet sich Stephen D’Arcy der Frage, ob und wann militante Aktionsformen gerechtfertigt sind. Was ist Militanz überhaupt? Gibt es verschiedenen Formen von Militanz, und was sind ihre jeweiligen Vorzüge und Nachteile? Welche dieser Formen sind wann und unter welchen Voraussetzungen angemessen und vertretbar?

Autor*innen: Stephen D´Arcy

16,50 €
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Streitschrift für eine politisch unkorrekte Links-Linke
Diese Schrift rüttelt nicht nur an vermeintlich linken Gewissheiten, sie bricht ganz offen mit ihnen. Aus der Analyse des desolaten Zustands der Linken zieht Atta Boy die Konsequenz, dass eine radikale Linke, die glaubhaft sein will, dem liberaldemokratischen Machtblock den Kampf ansagen muss. Gegen den Tugendterror der Rechten hilft die naserümpfende Empörung der Liberalen nicht, was es braucht ist eine Politisch Unkorrekte Links-Linke.

Autor*innen: Atta Boy

3,00 €
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Testcard 12: Linke Mythen
Che Guevara als T-Shirt-Motiv, die RAF als Filmhelden - linke Geschichte ist Teil der Popkultur geworden und damit meist ihrer Inhalte beraubt. testcard #12 spürt dem Bedeutungswandel nach, den die Linke in einer Zeit erfahren hat, in der kaum noch jemand an die Praxis linker Politik glaubt.

Autor*innen: Roger Behrens; Martin Büsser; Tine Plesch; Johannes Ullmaier (Hg.)

15,00 €
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The Weather Underground. Stadtguerilla in den USA (Buch+DVD - Bibliothek des Widerstands Band 6)
"Du brauchst keinen Wettermann, um zu wissen, wie der Wind bläst" - aus dieser Bob Dylan-Textzeile leitet sich der Name der US-amerikanischen Stadtguerilla Weather Underground ab. Die Gruppe ging 1969/70 aus dem amerikanischen Studierendenbund Students for a Democratic Society (SDS) hervor und verstand sich als verlängerter Arm der Befreiungsbewegungen in der sogenannten Dritten Welt.

Autor*innen: Laika

27,70 €
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They Can't Represent Us! Reinventing Democracy from Greece to Occupy

Mass protest movements in disparate places such as Greece, Argentina, and the United States ultimately share an agenda - to raise the question of what democracy should mean. These horizontalist movements, including Occupy, exercise and claim participatory democracy as the ground of revolutionary social change today.

Autor*innen: Dario Azzellini; Marina Sitrin (Editor)

14,00 €
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Tiefrot und radikal bunt. Für eine neue linke Erzählung
Aus der bedrängenden Gegenwart schlagen vor allem die Rechten Kapital – dabei sind es linke Themen, die zentral für eine bessere Gesellschaft sind, und sie werden längst angepackt. Julia Fritzsche trägt sie zusammen: Elemente zu einer verführerischen, begeisternden linken Erzählung, die einerseits die soziale Frage völlig neu und den Kapitalismus wieder in Frage stellt, andererseits keinen Rückschritt in Sachen Diversity macht.

Autor*innen: Julia Fritzsche

18,50 €
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Tötet den Bullen in eurem Kopf! Zur US-amerikanischen Linken, White Supremacy und Black Autonomy
Trotz der Wahl Barack Obamas zum Präsidenten der USA hat für viele radikale afroamerikanische AktivistInnen die Notwendigkeit eines revolutionären Schwarzen Befreiungskampfs nichts an Aktualität eingebüßt. Ein wichtiger Bezugspunkt für viele der in diesem Kampf engagierten Gruppen - etwa Anarchist People of Color - ist die von 1994 bis 1997 herausgegebene Zeitschrift "Black Autonomy". Die Herausgeber, Greg Jackson und Lorenzo Komboa Ervin, verpflichteten sich einerseits einem internationalen Klassenkampf und versuchten mit ihrem Konzept einer "Black Autonomy" einen "Black Nationalism" zu überwinden.

Autor*innen: Greg Jackson

8,10 €
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Ulrike Meinhof

Als renommierte Kolumnistin war Ulrike Meinhof Teil des Establishments. Sie war 35, als sie sich entschied, das bürgerliche Leben hinter sich zu lassen, um im Untergrund die RAF mit aufzubauen. Ihr Weg vom Wort zur Tat und damit von der erfolgreichen politischen Journalistin zur "Staatsfeindin Nr. 1" ist Teil der Geschichte der BRD - und der radikalen Linken.

Autor*innen: Sara Hakemi; Thomas Hecken

9,20 €
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