Antifa und Antira

Bücher zu den Themenbereichen Antifaschismus, Antirassismus und Antisemitismus

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Rechtsextreme Frauen - Analysen und Handlungsempfehlungen für Soziale Arbeit und Pädagogik

Rechtsextreme Frauen werden mit ihren Einstellungen und ihrem Handeln oft übersehen und unterschätzt – auch in der Sozialen Arbeit und Pädagogik. Dies hat Folgen für das demokratische Miteinander, insbesondere aber für Menschen, die von rechter Gewalt betroffen sind. Doch wie kommt es zu diesem Wahrnehmungs- und Interventionsdefizit? Welche Ursachen lassen sich in Geschichte und Gegenwart in der Sozialen Arbeit und Pädagogik erkennen? Wie verlaufen Situationen in verschiedenen Handlungsfeldern und welche Alternativen lassen sich herausarbeiten? Diese und weitere Fragen werden im Buch beantwortet. Die Autor_innen plädieren für eine professionsethische Haltung von (sozial)pädagogischen Fachkräften.

Autor*innen: Esther Lehnert; Heike Radvan

15,40 €
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Rechtsextremismus. Band 3. Geschlechterreflektierte Perspektiven
Band 3 der von der Wiener Forschungsgruppe ­Ideologien und Politiken der Ungleichheit herausgegebenen Rechts­extremismus-Reihe befasst sich mit Verhandlungen von Geschlecht im Rechtsextremismus. Der Band versucht sowohl einen Überblick über den ­gegenwärtigen Forschungsstand zu geben als auch auf bislang kaum be­arbeitete Themenaspekte und Akteur*innen ­einzugehen. Dazu gehören etwa Phänomene wie die aktive ­Partizipation von Trans*-Personen innerhalb des rechts­extremen Spek­trums oder auch die grundlegende Inter- und Trans*-Feindlichkeit der Szene.

Autor*innen: FIPU (Hg.)

19,00 €
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Rechtsextremismus. Erscheinungsformen und Erklärungsansätze (2. Auflage)

Rechtsextremismus ist ein allgegenwärtiges Thema in Wissenschaft und Öffentlichkeit. Was genau kennzeichnet aber Rechtsextremismus? Wie tritt er in Erscheinung? Welche Erklärungen gibt es für die Entstehung von Rechtsextremismus? Wie kann er erfolgreich bekämpft werden? Der Band liefert einen Überblick über den Forschungsstand zu diesen Fragen und stellt die zentralen Kontroversen im Bereich der sozialwissenschaftlichen Rechtsextremismusforschung vor. Dabei werden Weltanschauung und Geschichte des Rechtsextremismus, Charakteristika von Erscheinungsformen wie Parteien, Bewegungen, Medien, Musik und Internet vorgestellt und Erklärungsansätze im Spannungsfeld von Extremismustheorie und „Extremismus der Mitte“, Autoritarismus, Sozialisation und Geschlecht bis hin zum Jugendprotesttheorem, sozialer Bewegungs- oder sozialer Desintegrationsthese diskutiert. In der Neuauflage werden die jüngsten Entwicklungen einbezogen, vor allem im Bereich der Parteien und der „Neuen Rechten“. Außerdem wurde ein komplett neues Kapitel zur Gesamteinschätzung des gegenwärtigen Rechtextremismus integriert.

Autor*innen: Samuel Salzborn

20,50 €
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Rechtspopulismus kann tödlich sein! Entwicklung und Folgen des Rechtsrucks in Skandinavien
Den skandinavischen Ländern eilt der Ruf toleranter und gut funktionierender Gesellschaften voraus. Ein immenser Rechtsruck, der sich im Schatten dieser Perspektive vollzogen hat, wird hierbei meist ausgeklammert. Mit Ausnahme von Schweden haben rassistische und ausgrenzende Rhetoriken eine vollständige Normalisierung in den politischen Debatten erfahren. Die Autor_innen geben einen umfassenden Einblick in die Geschichte, Entwicklung und Ideologie des Rechtspopulismus in Skandinavien.

Autor*innen: Tobias Alm; Cordelia Heß (Hg.)

10,10 €
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Rechtspopulismus und Dschihad

Die Taliban regieren wieder in Afghanistan. Während Politik und Militär im Westen das als Niederlage aufarbeiten, bejubeln einige im ultrarechten Lager die neuen Sieger als ländliche Kämpfer, überzeugungsfest und glaubensstark, die den westlichen Liberalismus in die Knie zwingen. Ist diese Zustimmung fu¨r Dschihadisten in der extremen Rechten ein isoliertes Phänomen? Oder kommt da etwas zusammen, was längst zusammengehört?

Marc Thörner, seit langem im Auftrag von ARD und Deutschlandfunk im Nahen und Mittleren Osten unterwegs, nimmt uns mit von Potsdam u¨ber Paris und Beirut nach Damaskus – eine packende Reise auch durch die Vorstellungswelten und Ideologien. Dabei entdeckt er zwischen der Neuen Rechten und dem Dschihadismus nicht nur verblu¨ffende Bezu¨ge, sondern auch gemeinsame Vordenker: Ernst Jünger, Martin Heidegger, Alexis Carrel, Carl Schmitt.

Autor*innen: Marc Thörner

16,50 €
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Rechtsrock. Business, Ideologie & militante Netzwerke
Rechtsrock spielt in der Neonazi-Szene eine zentrale Rolle: Die Musik erzeugt Gemeinschaft und Identität, propagiert Hass und Rechtsterror, finanziert gewaltbereite Kameradschaften und Netzwerke. Extrem rechte Konzerte und Liederabende dienen als Plattform zur Vernetzung der Szene; sie reichen von Musikveranstaltungen, die im kleinen Kreis im Rahmen offizieller Parteiversammlungen stattfinden, bis hin zu politischen Großkundgebungen, an denen teils mehrere Tausend Neonazis teilnehmen.

Autor*innen: Timo Büchner

8,10 €
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Reichsbürger, Selbstverwalter und Souveränisten. Vom Wahn des bedrohten Deutschen

›Reichsbürger‹ erscheinen der Öffentlichkeit zunehmend als gefährliche Spinner, die den Staat ablehnen und ihren Widerstand auch mit der Waffe geltend machen. Der Begriff selbst ist nach seiner rasanten medialen Verbreitung jedoch zum Problem geworden. Nur ein Teil des Milieus ist von der Fortexistenz irgendeines Deutschen Reiches überzeugt. Selbstverwaltende glauben aus dem Staat austreten zu können, und gründen eigene Staaten. Souveränistinnen und Souveränisten fordern eine Wiederherstellung staatlicher Souveränität und verbreiten dabei das Bild der Fremdherrschaft über die Deutschen.

Autor*innen: Jan Rathje

8,10 €
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Rufe aus der Vergangenheit. Von Frauen geführte Versklavtenaufstände

Rufe aus der Vergangenheit erzählt die Geschichte von Dr. Rebecca Hall, einer Historikerin und Enkelin von Versklavten. Die herkömmliche Geschichtsschreibung vermittelte ihr, dass versklavte Frauen bei Aufständen keine wesentliche Rolle spielten. Rebecca beschließt, genauer hinzuschauen. Ihre Reise führt sie von alten Gerichtsunterlagen über die Aufzeichnungen von Kapitänen hin zu Briefen und sogar forensischen Beweisen, die von einem Friedhof für Versklavte in Manhattan stammen. Überall entdeckt sie Kriegerinnen.

Autor*innen: Rebecca Hall; Hugo Martinez

18,50 €
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Schlesien bleibt unser! Die Vertriebenenverbände und die extreme Rechte
Die Vertriebenenverbände machen bis heute mit rechtslastigen Auftritten Schlagzeilen. Gegründet wurden sie in den frühen Jahren der Bundesrepublik unter Mitwirkung vormaliger Nazis. Lange verlangten sie, Deutschland müsse seine früheren Ostgebiete wiederbekommen; heute beschränken sie sich zumeist auf die Forderung nach Entschädigung für ehemals deutsches Eigentum. Mit der "Stiftung Flucht, Vertreibung, Integration" hat die Bundesrepublik die Politik der Vertriebenenverbände in staatliche Strukturen transformiert. Dabei lassen sich immer wieder Kontakte von Teilen der Vertriebenenverbände zur extremen Rechten nachweisen.

Autor*innen: Jörg Kronauer

8,10 €
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Sie suchten das Leben. Suizide als Folge deutscher Flüchtlingspolitik
Sie suchten das Leben - Seit der Grundgesetzänderung im Jahre 1993 starben mehr als 3.000 Flüchtlinge in Deutschland und bei dem Versuch, die deutschen Grenzen zu überwinden. Einige von ihnen begingen Suizid aus Angst vor einer bevorstehenden Abschiebung. Der vorliegende Band versammelt die Geschichten von zehn Flüchtlingen, die aus unterschiedlicher Motivation nach Deutschland kamen, aber alle in Folge bundesdeutscher Abschiebepolitik ihrem Leben ein Ende setzten.

Autor*innen: Heike Herzog; Eva Wälde

15,50 €
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Siebter Oktober Dreiundzwanzig. Antizionismus und Identitätspolitik

Der Überfall der islamistischen Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023, bei dem rund 1200 Menschen ermordet und etwa 5000 weitere schwer verletzt wurden, war das brutalste anti­semitische Pogrom seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Auf den Straßen der westlichen Welt wurde das Massaker, das der Zivilbevölkerung gegolten hatte, bisweilen unverhohlen bejubelt. Damit markiert dieses Datum auch eine Zäsur für die Debatten um Antizionismus und Identitätspolitik, denn das „progressive“ Milieu, das unentwegt einen antirassistischen Anspruch einfordert, beschweigt nicht nur die Motive hinter dem Massenmord, sondern akzeptiert die unmittelbare Aufforderung zur Zerstörung des jüdischen Staates.

Autor*innen: Vojin Saša Vukadinovi? (Hg.)

20,60 €
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Siedlerkolonialismus. Ideologie, Gewalt und Gerechtigkeit

Adam Kirsch beschreibt die wundersame Karriere eines Begriffs, der sich seinen Weg aus den Settler Colonial Studies, einem Sprössling der Postcolonial Studies, in die politische Publizistik gebahnt hat. Geprägt wurde er in Australien und Nordamerika: »Siedler« seien dort auch Nachfahren von Immigranten in der x-ten Generation. Diese radikal progressiv daherkommende Idee hat mit fortschrittlichem Denken allerdings wenig, dafür umso mehr mit deutscher Romantik und englischem Puritanismus zu tun, wie Kirsch zeigt. Die Absicht, historisches Unrecht wiedergutzumachen, mündet in den Vorsatz, neues Unrecht in der Gegenwart zu legitimieren.

Autor*innen: Adam Kirsch

24,70 €
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