Antifa und Antira

Bücher zu den Themenbereichen Antifaschismus, Antirassismus und Antisemitismus

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Antisemitismus im Dritten Reich. Von der Ausgrenzung zum Völkermord - Eine Einführung
Der Antisemitismus in Deutschland war keine Erfindung der Nazis. Er hatte seine Vorläufer, wurde von diesen aber ins Extrem gesteigert. Ulrich Schneider skizziert, wie diese Entwicklung stufenweise in brutale Praxis umgesetzt wurde. Der gesellschaftlichen Ausgrenzung und Isolierung schon zu Beginn des Dritten Reichs, der Entrechtung durch die »Nürnberger Rassegesetze« von 1935 und der damit verbundenen »Arisierung« der Wirtschaft und »Säuberung« des Kulturlebens folgten die Novemberpogrome von 1938 sowie der forcierte Raub jüdischen Eigentums und mit dem Krieg die Ghettoisierung und Deportation in den Osten. Dieser Prozess kulminierte schließlich in der »Endlösung der Judenfrage« durch die Massenvernichtung, organisiert durch die Wannsee-Konferenz von 1942.

Autor*innen: Ulrich Schneider

13,30 €
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Antisemitismus im freien Arbeiter? Eine Debatte im deutschsprachigen Anarchismus aus dem Jahr 1925

„Was sich Robien in seinem Artikel geleistet hat, war bisher der unbestrittene und eiserne Bestandteil jeder antisemitisch-nationalistischen Ideologie. Es sind dieselben Argumente, die man tagtäglich in der völkischen Presse findet, und die nur den einzigen Zweck verfolgen, unwissende Menschen zu fanatisieren und gegen eine gewisse Schicht der Bevölkerung aufzuhetzen.“ Rudolf Rocker

Autor*innen: Philippe Kellermann (Hg.)

3,50 €
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Antisemitismus und postkoloniale Theorie. Der »progressive« Angriff auf Israel, Judentum und Holocausterinnerung

Postkoloniale Theorien prägen derzeit den globalen Kultur- und Wissenschaftsbetrieb. Was als Versuch begann, den spezifischen Erfahrungen in kolonial geprägten Gesellschaften Rechnung zu tragen, ist zur großen Erzählung einer Kritik des »westlichen Verständnisses« von Vernunft und legitimer politischer Ordnung mutiert. Trotz aller Beschwörung von Komplexität wird dabei das Motiv der »Kolonialität« zum Hauptkriterium von Geschichtsbetrachtung, philosophischer Reflexion und Sozialkritik erklärt. Das Bild, das prominente Vertreter dieses Ansatzes von Antisemitismus und Holocaust einerseits, Judentum und Zionismus andererseits zeichnen, weist systematische Verzerrungen auf: Unterschiedliche Formen und Radikalitätsgrade der begrifflichen Einebnung oder Verharmlosung von Antisemitismus, der Relativierung der Shoah sowie der Dämonisierung Israels.

Autor*innen: Ingo Elbe

28,80 €
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Antisemitismus zum Weihnachtsfest. Boykotte gegen jüdische Geschäfte 1928-1934

In ihrer kleinen Studie zum Antisemitismus zeigt die Historikerin Hannah Ahlheim, wie schon gegen Ende der 1920er Jahre „jüdische“ Geschäfte Ziel spektakulär inszenierter Boykottmaßnahmen wurden. Die aggressiven Straßenaktionen gingen von örtlich agierenden Gruppen aus, meist ohne Mitwirkung zentraler Parteiinstanzen. Für den Zuschauer und Kaufenden war es nicht nötig, sichtbar aktiv zu werden, schon bloßes Unterlassen ermöglichte es ihm, sich als Teil der „Volksgemeinschaft“ zu fühlen.

Autor*innen: Hannah Ahlheim

9,90 €
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Antiziganismus. Rassismus gegen Roma und Sinti im vereinigten Deutschland
Änneke Winckel gelingt ein eindrücklicher Nachweis darüber, wie präsent die Bilder von den "Zigeunern" in Deutschland sind und wie tödlich deren Folgen auch heute noch sein können. Erstmals wird mit diesem Buch auf der Grundlage einer umfangreichen Auswertung von Tageszeitungen und Zeitschriften eine systematische Untersuchung des Antiziganismus in Deutschland seit 1989 vorgelegt.

Autor*innen: Änneke Winckel

14,40 €
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Antiziganistische Zustände 2. Kritische Positionen gegen gewaltvolle Verhältnisse
In den letzten Jahren haben sich Medien, Wissenschaft und Politik vermehrt mit dem Thema Antiziganismus beschäftigt. Die Auseinandersetzung bleibt jedoch häufig oberflächlich und ist nicht selten durch stereotype Wahrnehmungen geprägt. Gerade Letzteres führt immer wieder dazu, dass die Verantwortung für die in vielen Fällen äußerst schwierige Lage der von Antiziganismus betroffenen Menschen bei diesen selbst gesucht wird, statt bei der Mehrheitsgesellschaft, von der Diskriminierung und Verfolgung ausgehen.

Autor*innen: Alexandra Bartels; Markus End; Tobias von Borcke; Anna Friedrich (Hg.)

20,40 €
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Arditi del popolo. Der erste bewaffnete Widerstand gegen den Faschismus in Italien 1921-1922
„Wehret den Anfängen“ – dieser antifaschistische Slogan mag heute etwas hilflos und verstaubt klingen. Wenig bekannt ist, dass es in Italien eine Organisation gab, die genau dies für kurze Zeit erfolgreich versuchte, lange vor der bekannteren Resistenza. Noch vor dem Marsch auf Rom erlebten die italienischen Faschisten eine erste militärische Niederlage: Die Arditi del popolo verteidigten im Jahr 1922 Parma in Barrikadenkämpfen gegen eine faschistische Übermacht, an denen sich breite Teile der Bevölkerung mit einfachsten Mitteln beteiligten. Hätten die Arditi del popolo, diese weithin unbekannte erste bewaffnete antifaschistische Organisation, den Aufstieg des Faschismus verhindern können?

Autor*innen: Andrea Staid

16,50 €
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Arier, Patriarchen, Übermenschen. Die extreme Rechte in den USA

Das vorliegende Buch fasst die Ursprünge, Überzeugungen und Aktivitäten der extremen Rechten in den USA zusammen und analysiert ihr Verhältnis zu anderen politischen Kräften sowie ihren gesellschaftlichen Einfluss. Es betrachtet dabei rechte Kontinuitäten (etwa antisemitische Verschwörungstheorien) genauso wie jüngere Entwicklungen (etwa weißen Separatismus oder Strategien führerlosen Widerstandes).

Autor*innen: Matthew N. Lyons

8,10 €
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Aufbruch in Jackson. Schwarze Selbstverwaltung und solidarische Ökonomie

Seit den 1970er-Jahren nehmen Schwarze Befreiungsbewegungen im mehrheitlich Schwarzen Mississippi den Wandel selbst in die Hand. Der tiefe Süden soll zum Zentrum ihrer Unabhängigkeit werden – »Free the Land!«. In den 2010er-Jahren gelingt mit der Wahl von Chokwe Lumumba zum Bürgermeister in der Hauptstadt Jackson ein wichtiger Schritt in Richtung einer Umsetzung der Vision bestehend aus Versammlungsdemokratie, solidarischer Ökonomie und einem Ende der rassistischen Ungleichheit. Lumumba stirbt 2014 überraschend, aber sein Sohn Antar und die Cooperation Jackson schreiten weiter fragend voran.

Autor*innen: Kali Akuno, Cooperation Jackson, Ajamu Nangwaya (Hg.)

22,70 €
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Birobidshan. Stalins vergessenes Zion

Unter Stalins Regime war die Idee eines jüdischen nationalen Staates auf sowjetischem Territorium entstanden, und 1934 wurde fernab von Moskau nahe der chinesischen Grenze das »Jüdische Autonome Gebiet« ausgerufen, besser bekannt unter dem Namen seiner Hauptstadt Birobidshan. Dort sollte sich der »heiße Wunsch des jüdischen Volkes nach einer Heimat« erfüllen: Jiddisch war neben Russisch zweite Amtssprache, es gab jiddische Tageszeitungen und Verlage und ein jiddisches Theater. Das so ehrgeizige wie absurde Vorhaben ist im Laufe der Jahrzehnte mehrfach gescheitert. Doch die Geschichte dieser jüdischen Enklave sollte nicht vergessen bleiben. Der Band schildert ihren wechselvollen Verlauf und enthält eine Fülle bisher unveröffentlichten Materials aus russischen Archiven.

Autor*innen: Robert Weinberg

30,90 €
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Bis alle frei sind. Antifa-Debatten 2015–2025

2015 kamen Debatten in antifaschistischen Zusammenhängen auf, wie und mit wem der drohende Faschismus aufzuhalten sei. In zahlreichen Zeitschriften und Blogs finden sich seitdem Veröffentlichungen zum Stand antifaschistischer Bewegung, zu Repression gegen Antifas, zu Entwicklungen der extremen Rechten und zur autoritären Zuspitzung staatlicher Politik. Für dieses Buch wurden einige Texte ausgewählt und zusammengestellt. Zusätzlich finden sich historische und internationale Perspektiven zum Thema. So soll der Stand aktueller Antifa-Debatten dokumentiert und damit eine Grundlage geschaffen werden, diese in die Praxis zu übersetzen und weiterzuentwickeln.

28,80 €
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Braunzone Bundeswehr. ›Rechtsum‹ in der Männertruppe
Einzelfälle, gar Missverständnisse werden braune Vorkommnisse in der Bundeswehr von offizieller Seite gern genannt. Doch bei genauerem Hinsehen entdeckt man ein System dahinter, wobei einzelne Skandale nur die Spitze des Eisberges sind. Offenbar gibt es eine neonazistische Subkultur in der Truppe. Ist die Bundeswehr also die größte Wehrsportgruppe Deutschlands oder doch nur ein Heer von Einzeltätern?

Autor*innen: Lucius Teidelbaum

8,10 €
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