Libertäre Geschichte

Zur Geschichte der anarchistischen Bewegung

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Mannheims "andere" Arbeiterbewegung. Beispiele eines lokalen Arbeiterradikalismus

Das „rote Mannheim“ galt schon lange als „radikale Hochburg“ der Arbeiterbewegung. Aber warum ist das eigentlich so? Die FAU (Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union) Mannheim hat verschiedene HistorikerInnen und AktivistInnen gefragt und ihre Beispiele hier versammelt. Dabei kommen allgemeine Themen wie ein Überblick über die Entwicklung des Anarchismus in Mannheim sowie bekannte Ereignisse wie die Räterevolution 1918/1919 genau so zur Sprache wie vergessene Ereignisse: Denn wer weiß heute noch, dass es 1948 – nicht nur in Mannheim, sondern in der gesamten Bizone - einen politischen Generalstreik gegeben hat? Und wer weiß, dass die spontanen Streiks der GastarbeiterInnen 1973 im Rhein-Neckar-Gebiet nicht nur einer der Initialzünder waren, sondern Mannheim auch eine Hochburg dieser „wilden“ Streiks war?

Autor*innen: FAU Mannheim (Hg.)

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Marius Jacob. Die Arbeiter der Nacht

Aus Armut heuerte Alexandre Marius Jacob (1879–1954) schon als Kind als Schiffsjunge an und sah dadurch die ganze Welt. Während der harten Arbeit auf See entwickelte er eine starke anarchistische Überzeugung und zurück in Frankreich engagierte er sich in der Arbeiterbewegung. Doch Zeitungen, Propaganda und Druckereien benötigten viel Geld, so entstand die Idee des «wissenschaftlichen Einbruchs». Mit Recherche, Statistik und modernsten Einbruchstechniken machte sich die von der Presse als «Arbeiter der Nacht» bezeichnete Bande auf, um die Bourgeoisie um ihre Reichtümer zu erleichtern...

Autor*innen: Léonard Chemineau, Matz

25,00 €
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Meine Oma, General Franco und ich. Autobiographie

Sommer 1964: Die Beatles führen die europäischen Hitparaden an, Nelson Mandela wird zu lebenslanger Haft verurteilt, Lyndon B. Johnson unterzeichnet die Aufhebung der Rassentrennung – und in Madrid wird ein langhaariger achtzehnjähriger Schotte namens Stuart Christie aufgegriffen, den Rucksack voller Sprengstoff für ein Attentat auf General Franco...

»Granny made me an anarchist«, heißt diese Geschichte im Original, in der Christie so spannend wie humorvoll berichtet, wie er zu Großbritanniens berühmtestem Anarchisten wurde. Dem Glasgower Proletariat entstammend, kam er durch diese Großmutter schon früh mit anarchistischer Moral in Berührung.

Autor*innen: Stuart Christie

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Memoiren eines Revolutionärs, Band 1
In seiner Autobiographie erzählt Kropotkin in spannender und zugleich literarisch anspruchsvoller Weise von dem jungen Fürstensohn, der die absolute Autorität seines Vaters gegenüber der Familie und den Leibeignen kaum ertragen kann, von dem Offizier im Kosakenregiment, der seine antimilitaristischen Anschauungen begründet und sich für ein Leben als Wissenschaftler entscheidet...

Autor*innen: Peter Kropotkin

14,40 €
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Memoiren eines Revolutionärs, Band 2
..doch hier erfährt er erneut die Priviligierung seiner Klasse und beginnt mit dem subversiven Tschaikowsky-Kreis in der Volksbildung zu arbeiten. Der Zar lässt Universitäten schließen und diejenigen verfolgen, die Arbeiter und Bauern in Volksschulen unterrichten. Kropotkin wird verraten, verhaftet und eingekerkert. Nach seiner gelungenen Flucht ins Ausland nimmt er Kontakt mit der Internationalen Arbeiter Assoziation auf und wird als Anarchist publizistisch und agitatorisch tätig.

Autor*innen: Peter Kropotkin

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Militant! Stefan Gheorghiu und die revolutionäre Arbeiterbewegung Rumäniens

Im Ausland nahezu unbekannt und von den Sozialdemokraten und Parteikommunisten Rumäniens entstellt und vereinnahmt, ist es ein Anspruch der vorliegenden Ausarbeitung, ein unverfälschtes Bild des rastlosen Agitators und Arbeiters zu zeichnen, den der repressive Staat ermorden wollte. Gleichzeitig informiert es kenntnisreich über die Entwicklung und militanten Kämpfe der Arbeiterbewegung Rumäniens bis zum 1. Weltkrieg. Ein Fokus wird auf die syndikalistische und anarcho-syndikalistische Strömung gelegt. Auch in ausgewählten Erstübersetzungen werden die Kämpfe und politischen Positionen der Zeit lebendig.

Autor*innen: Martin Veith

20,50 €
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Monte Verita. 1900 - Der Traum vom alternativen Leben beginnt
Das 20. Jahrhundert ist noch kein Jahr alt, da macht sich eine Gruppe junger Aussteiger nach Ascona an den Lago Maggiore auf und gründet eine Kommune auf dem Monte Verità – dem Berg der Wahrheit. Sie träumen den Traum vom wahren Leben, ernähren sich vegan, tanzen, propagieren die freie Liebe und verehren das Licht des Südens. Schon bald verbreitet sich ihr Ruf in der ganzen Welt und immer mehr Literaten, Künstler, arme und reiche Bohemiens folgen ihnen ins Tessin: Erich Mühsam, Hermann Hesse, Käthe Kruse, Marianne von Werefkin und viele andere.

Autor*innen: Stefan Bollmann

15,50 €
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Mujeres Libres. Libertäre Kämpferinnen
Die Gruppe Mujeres Libres (Freie Frauen) unterstützte im Spanischen Bürgerkrieg (18.7.1936 – 1.4.1939) sowohl die republikanische Seite an der Front und im Hinterland als auch die soziale Revolution. In der revolutionären Situation in den republikanischen Gebieten schlossen sich seit Juli 1936 über 20.000 Frauen, zumeist Arbeiterinnen, in mehr als 160 Ortsgruppen der Mujeres Libres zusammen. Neben der Herausgabe einer Zeitschrift arbeiteten sie in Bildungs- und Ausbildungskursen für Analphabetinnen und ungelernte Frauen und schufen Zentren zur Abschaffung der Prostitution.

Autor*innen: Vera Bianchi (Hg.)

17,50 €
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Ne znam. Zeitschrift für Anarchismusforschung 1/2015

Aufsätze:

  • Über den Zustand anarchistischer ­ Theorie und Praxis in der Gegenwart. Ein Streitgespräch zwischen Oskar Lubin und Gabriel Kuhn
  • Peter Bescherer: Anarcho-Populismus gestern und heute – Lässt sich vom anarchistischen Umgang mit dem Lumpenproletariat lernen?
  • Jens Kastner: Symbolische Macht und Instrumente der Freiheit. Über Pierre Bourdieus Über den Staat
  • Gerhard Hanloser: Zur Kritik einer neueren anarchistischen Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Zionismus und Israel
  • Florian Eitel: Das verbindende (anarchistische) Lied: Die verworrenen Wege des “Le Drapeau Rouge“ (1877)
  • John Clark: Elisée Reclus – Die Menschheit, die Natur und das anarchistische Ideal

Autor*innen: Philipp Kellermann (Hg.)

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Ne znam. Zeitschrift für Anarchismusforschung 12/2022

Aufsätze

  • Richard Cleminson: Das ‚Paradox‘ von Anarchismus und Eugenik
  • Mitchell Abidor: Simon Radowitzky (1889-1956)
  • Felipe Orobón Martínez: Der Spanische Bürgerkrieg, der Franquismus und die Folgen. Biographische Erzählungen
  • Emilian Schottenau: The Anarchist Turn? Zur Epistemologie anarchistischer Symbiosen

Autor*innen: Philipp Kellermann (Hg.)

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Ne znam. Zeitschrift für Anarchismusforschung 14/2023

Aufsätze

  • Bert Altena: Arthur Lehning (1899-2000)
  • Max Nettlau: Geschichte der Anarchie. Band 7
    1.) Die anarchistische Bewegung in den Vereinigten Staaten von 1886 bis 1892. Der Chicagoer Prozess. Parsons, Lum, C. L. James, Labadie und andere; Hugh O. Pentecost; Johann Most
    2.) Alexander Berkman und Emma Goldman; Peukert; Merlino; Most; Solidarity, Firebrand, Discontent und andere Propagandazentren des individualistischen Anarchismus. Die sexquestion

Historisches Dokument

  • Theodor Plievier: 7000 warten! (1925). Eingeleitet und kommentiert von Wolfgang Haug

Autor*innen: Philippe Kellermann (Hg.)

14,40 €
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Ne znam. Zeitschrift für Anarchismusforschung 15/2025

Max Nettlau: Geschichte der Anarchie. Band 7

  • III. Johann Most in den Neunzigern; Kropotkins amerikanische Reisen, 1897 und 1901; Voltairine de Cleyre bis 1902; Leon Czolgosz (1901).
  • IV. Von 1902 bis 1920. Die anarchistische Propaganda. Die International Workers of the World. Der Krieg und die russische Revolution, Verfolgung und Deportationen. Die Ferrer Association, die Modern School und Stelton. Die erneuerte Bewegung seit 1919.
     
  • Olaf Briese: Anarchoide und anarchistische Antipolitik. Die Trier’sche Zeitung vor und nach der Revolution 1848
  • Jürgen Mümken: Schwedische Syndikalist*innen im Spanischen Bürgerkrieg. Für die Soziale Revolution und gegen den Franco-FaschismusAnonymus: Soziale Revolution. Weg und Aufgaben der Sozialen Revolution (1921). Eingeleitet und kommentiert von Hartmut Rübner
  • Rezension: Olaf Briese (Hg.): Anarchistisches Lesebuch. Zeugnisse aus dem Revolutionsumfeld 1848/49 (Jan Rolletschek)

Autor*innen: Philippe Kellermann (Hg.)

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