Zur Geschichte der anarchistischen Bewegung
Autor*innen: Josef Peukert
Autor*innen: Alexandre Skirda
Anarchist:innen und Anarcho-Syndikalist:innen kämpften in der Bukowina für eine herrschaftsfreie Gesellschaft. Über ihr Leben und Wirken ist bis heute wenig bekannt. Einblicke bieten die in diesem Buch veröffentlichten Beiträge. So folgen wir dem Lebensweg, des nahe der Stadt Czernowitz aufgewachsenen Anarchosyndikalisten Mechel Stanger (1909-1984). In seiner Autobiographie beschreibt er die Arbeits- und Lebensrealität seiner Jugend und seinen Weg zum Anarchismus. Er führt uns durch die westeuropäische anarcho-syndikalistische Bewegung und wir begegnen russischen und ukrainischen anarcho-syndikalistischen und anarchistischen Revolutionären. 1937 kämpft er in der sozialen Revolution in Spanien. In derselben Gruppe wirkte David Stetner. Sein Weg führte ihn aus der Bukowina schließlich nach Frankreich. Im vorliegenden Buch findet sich eine kurze und informative autobiographische Skizze.
Autor*innen: Martin Veith (Hg.)
Mallorca, Juli 1936. Der Traum einer befreiten und demokratisierten Gesellschaft wird von einer radikalen faschistischen Minderheit brutal zerschmettert. Was nicht selten als „Spanischer Bürgerkrieg” verallgemeinert wird, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ein von Militärs, Großgrundbesitzern und Kirche perfekt koordinierter mörderischer Prozess der physischen Beseitigung politisch und gesellschaftlich engagierter Personen. Aus der Perspektive Mallorcas legt der Autor dar, wie sich Frauen im republikanischen Spanien organisierten, Zugang zum öffentlichen Leben verschafften, gegen die faschistischen Rebellen aktiv wurden und wie insbesondere Frauen in brutalster Weise der Repression des Franco-Regimes und den jahrzehntelangen Zwängen des nationalkatholischen Gesellschaftsmodells unterworfen wurden.
Autor*innen: Hartmut Botsmann
Der Monte Verità in der Nähe von Ascona war Anfang des letzten Jahrhunderts Anziehungspunkt für die intellektuelle Boheme. Ulrike Voswinckel schildert drei spannende Jahrzehnte der Suche nach alternativen Kunst- und Lebensformen. Stadtflüchtige, Vegetarier, Theosophen, Anarchisten, Spinner und Alternative zog es als Erste auf den am Lago Maggiore gelegenen »Berg der Wahrheit«. Hier ließen sich die »Aussteiger« zu neuen Entwürfen gegen das etablierte Leben ihrer Zeit inspirieren. Man proklamierte das Prinzip der klassenlosen Gesellschaft und die Befreiung der Frau, pflegte die freie Liebe und lebte naturnah in Lufthütten oder im Wald, ausgestattet mit Sackleinen und Sandalen oder gar nackt. Kein Wunder, dass später auch die Schwabinger Boheme magnetisch von diesem Ort angezogen wurde.
Autor*innen: Ulrike Voswinckel
Autor*innen: Roman Danyluk
Am 15. April 1920 überfallen Banditen im Staate Massachusetts einen Lohntransport, töten beide Wachmänner und flüchten mit der Beute. Schon bald konzentrieren sich die Ermittlungen auf die beiden italienischen Einwanderer Nicola Sacco und Bartholomeo Vanzetti. Sie sind Ausländer, Atheisten – und Anarchisten. Obschon die Beweise dürftig sind, werden die beiden angeklagt und in einem fragwürdigen Indizienprozess trotz weltweiter Proteste zum Tode verurteilt.
Autor*innen: Helmut Ortner
Autor*innen: Friedrich Kniestedt
Die anarchistische Antikriegsbewegung in den 90er Jahren in Kroatien war der Versuch, sich gegen die Kriegstreiberei der Nationalstaaten zu wehren. Anarchistische Gruppen gaben Informationsmaterial heraus, sie hielten solidarische Verbindungen nach Serbien, unterstützten Kriegsdienstverweigerer und halfen beim Wiederaufbau von zerstörten Häusern. Angesichts der linken Diskussion um den Ukrainekrieg halten wir den Text für ein wichtiges Zeitzeugnis gegen Krieg und Nationalismus.
Autor*innen: Antipolitika
Emma Goldman, "die rote Emma", war zu ihren Lebzeiten eine gleichermaßen verehrte wie gefürchtete Symbolfigur des Anarchismus. Sie wurde bekannt durch ihre Schriften, ihre Reden und ihre engagierten Kampagnen für die Rechte der Arbeiter, für Geburtenkontrolle, gegen die Wehrpflicht und für die Friedensbewegung. Autobiografie.
"Emma Goldman ist ohne Zweifel eine der gefährlichsten Anarchisten in diesem Land." (J. Edgar Hoover)
Autor*innen: Emma Goldman
Autor*innen: Michael Halfbrodt
Max Nettlau (1865-1944) gilt nach wie vor als nicht nur der produktivste, sondern auch als der bedeutendste Historiker des Anarchismus. Band 1 befasst sich mit dem "Vorfrühling der Anarchie" bis 1864, von La Boetie über William Godwin bis Proudhon und Max Stirner.
Autor*innen: Max Nettlau