Geschichte

Was wir aus der Geschichte lernen können:  Nicht die Anbetung der Asche, sondern das Weitertragen des Feuers...

Zeige 253 bis 264 (von insgesamt 411 Artikeln)
Keine Freiheit ohne Gleichheit! Louise Michel (1830 - 1905), Anarchistin, Schriftstellerin, Ethnologin, libertäre Pädagogin
Louise Michel, Anarchistin, Pädagogin und Schriftstellerin, forderte "das Brot für alle, die Wissenschaft für alle, die Arbeit für alle - für alle auch Unabhängigkeit und Gerechtigkeit." Offenbar waren dies unangemessene Forderungen, denn die Verfasserin dieser Zeilen galt als streitbarste Frau Frankreichs und schied die Geister. Für die einen war sie die "Jeanne d` Arc des Anarchismus", für andere ein hässliches "Mannweib", "fanatisch", für die bürgerliche Presse "La pétroleuse" ("Anzünderin").

Autor*innen: Michaela Kilian

17,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Keine Ruhe nach dem Sturm

Lebendig und mitreißend erzählt Ulrike Heider 50 Jahre ihrer persönlichen Geschichte als spannungsreiche Zeitgeschichte. Wir erleben hautnah, wie befreiend der politische und kulturelle Aufbruch der späten 1960er und frühen 1970er Jahre für sie als junge Frau war. Heider beschreibt Höhepunkte, Kriminalisierung und Zerfallserscheinungen der antiautoritären Protestbewegung, zeichnet Milieubilder von Anarchisten, Spontis und K-Grupplern. Ob es um SDS-Versammlungen, Experimente mit der freien Liebe, die Frankfurter Universitätsbesetzung, um Straßenschlachten oder Hausbesetzungen geht, immer sind die Erinnerungen der Autorin intim und kritisch zugleich.

Autor*innen: Ulrike Heider

18,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Ketty Guttmann oder: Eine Todfeindin der Autoritäten

Hamburg nach dem Ersten Weltkrieg: Die Not ist groß, die alte Ordnung zusammengebrochen, groß ist die Hoffnung auf revolutionäre Veränderungen. Für den Kommunismus und die Weltrevolution agitiert enthusiastisch Ketty Guttmann (1883–1967). Aber der Arbeiterbewegung war sie zu feministisch, der bürgerlichen Frauenbewegung zu radikal. In der Arbeiterbewegung musste sie die Entstehung einer neuen Klasse von Funktionären erleben, deren Strategien zu den sozialen Bewegungen und ihrem Gerechtigkeitsgefühl in scharfem Gegensatz standen. Unter der Losung »Los von Moskau« wandte sich Ketty Guttmann 1924 von der KPD ab und schloss sich rätekommunistisch-anarchistischen Gruppen an. Für die offizielle Arbeiterbewegung und ihre Geschichtsschreibung war sie damit zur Unperson geworden; wo existiert auch nur ein Foto von ihr?

Der Band zeichnet Ketty Guttmanns wichtigste Lebensstationen nach, gibt Einblicke in ihren Kampf gegen bürgerliche Sexualmoral und für die Rechte von Prostituierten und beleuchtet ihren Weg zur scharfen Kritikerin des Parteikommunismus der Zwischenkriegszeit. Es ist der Beginn einer Spurensuche, die auch manch Irritierendes aufklären kann.

Autor*innen: Raimund Dehmlow; Thomas Iffert (Hrsg.)

14,40 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Kischinew - Das Pogrom 1903

Anfang des 20. Jahrhunderts waren die russischen Jüdinnen und Juden immer wieder Pogromen ihrer christlichen MitbürgerInnen ausgesetzt. Einer der Orte, die immer wieder betroffen waren, ist Kischinew, dem heutigen Chisinau, der Hauptstadt Moldawiens. Kischinjew war um 1900 ein Zentrum jüdischen Lebens im Russischen Reich. So bildeten die Jüdinnen und Juden mit einem Anteil von 45,9 % (laut einer Zählung aus dem Jahre 1897) die größte Bevölkerungsgruppe. In Kischinew fanden 1881, 1903 und 1905 Pogrome statt. Das Osterpogrom 1903 war das erste Pogrom in der Geschichte, das einen Namen bekam. Es steht im Mittelpunkt dieses Bandes. Hier werden zeitgenössische Darstellungen und Reaktionen auf die Pogrome wieder veröffentlicht.

Autor*innen: Andreas Hohmann; Jürgen Mümken (Hg.)

16,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
kl. Die Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager

Umfassende Gesamtdarstellung des nationalsozialistischen Konzentrationslagersystems. Ein historisches Werk, das seinesgleichen sucht: Nikolaus Wachsmanns monumentale Geschichte der Konzentrationslager von den improvisierten Anfängen 1933 bis zu ihrer Auflösung 1945. Diese erste umfassende Darstellung vereint auf eindrückliche Weise sowohl die Perspektive der Täter als auch jene der Opfer, sie zeigt die monströse Dynamik der Vernichtungspolitik und verleiht zugleich den Gefangenen und Gequälten eine Stimme. Ein gewaltiges Buch – erschütternd und erhellend zugleich.

Autor*innen: Nikolaus Wachsmann

22,70 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Kleine Geschichte der Arbeiterbewegung
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine Arbeiterbewegung kaum noch wahrgenommen. Das macht sich insbesondere an den Gewerkschaften bemerkbar. In der schwersten Krise des liberalisierten und globalisierten Wirtschaftssystems stellt sich aber zunehmend wieder die Frage: Wer schafft überhaupt Werte, wer zahlt die Zeche der Bankrotteure und wer verteidigt die Rechte der wirklichen Produzenten? Sehr schön gemacht und auch inhaltlich eine korrekte "Geschichtsschreibung".

Autor*innen: Ansgar Lorenz

20,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Knast, Lager, Verbannung. Ein bulgarischer Anarchist erinnert sich
Aleksandar Nakoff schloss sich 1936 als junger Arbeiter der anarchistischen Bewegung in Bulgarien an. In seiner Autobiografie erinnert er sich an die insgesamt zwölf Jahre, die er unter dem Zaren und unter der Kommunistischen Partei in Gefängnissen, Lagern und in der Verbannung verbracht hat. Er erzählt aber auch von der Esperanto- und Abstinenzbewegung, von der Solidaritätsarbeit für die Spanische Revolution, von der Tätigkeit im Untergrund und vom Kampf in den Reihen der Partisanen. Bis zu seinem Tod im Alter von 99 Jahren im November 2018 blieb er seinen Überzeugungen treu und aktives Mitglied der anarchistischen Bewegung.

Autor*innen: Aleksandar Nakoff

16,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Konflikte und Niederlagen des Syndikalismus in Deutschland

Der Syndikalismus in Deutschland hatte unterschiedliche Gegner, die sich teilweise die Klinke in die Hände gaben. Neben den jeweiligen Staatsgewalten, den Kirchen und dem Kapital traten vor allem die sozialdemokratischen Zentralgewerkschaften sehr effektiv auf den Plan. Sie stoppten in Eintracht mit Staat und Kapital die Entfaltung syndikalistischer Organisationen. Hinzu kamen kommunistische Anfeindungen und organisationsinterne Streitigkeiten. Dadurch hatten die Nazis leichtes Spiel, die kärglichen Reste der syndikalistischen Arbeiterbewegung zu zerschlagen. Der „Terror der Zentralgewerkschaften“ setzte dem freiheitlichen Sozialismus in Deutschland am meisten zu und schuf erst die Grundvoraussetzungen, die Arbeiterschaft dem Faschismus hilflos auszuliefern.

Autor*innen: Helge Döhring

18,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Kreuzweg Ravensbrück. Lebensbilder antifaschistischer Widerstandskämpferinnen
Lebensbilder antifaschistischer Widerstandskämpferinnen. Die Autorinnen haben die Geschichte von verschiedenen Frauen dokumentiert, die aufgrund ihres Kampfes im Konzentrationslager Ravensbrück interniert wurden. Sie stehen für die ganze Vielfalt der individuellen Lebensgeschichten und den Mut wie die Entschlossenheit im Kampf gegen den Faschismus.

Autor*innen: Sigrid Jacobeit

9,90 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Kritische Arbeitssoziologie. Ein Abriss
In Europa ist die Arbeitssoziologie als eigenständige Wissenschaft und Theorie in der Zeit der Befreiung von Naziherrschaft und Faschismus entstanden, zu einem Zeitpunkt als die Kritik der kapitalistischen Gesellschaftsstrukturen bis weit in die gesellschaftliche Mitte hereinreichte. So entsteht eine Strömung, die Fragen der Arbeiterbewegung in die Universitäten hereinträgt. Die technische Automatisierung, die Entfremdungserscheinungen im Produktionsprozess, die Kritik an Fachidiotentum, betrieblicher und staatlicher Bevormundung und die Perspektive der Freizeit werden so von Pierre Naville und Georges Friedmann in offizielle Forschungsprogramme umgemünzt.

Autor*innen: Alexander Neumann

15,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Kronstadt. "Alle Macht den Sowjets, keine Macht der Partei"
"Bis zu den Hüften im Bruderblut der Werktätigen watend, hat der blutrünstige Feldmarschall Trotzki als erster das Feuer auf das revolutionäre Kronstadt eröffnet, weil es sich gegen die Herrschaft der Kommunisten erhoben hat, um die echte Macht der Sowjets wiederherzustellen."

Autor*innen: FAU Duisburg

2,50 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
La Liberté - die Freiheit ist eine Frau. Der Kampf der Frauen um ihre Bürger- und Menschenrechte in der Französischen Revolution

Die Französische Revolution fand nicht statt. Nicht für die Frauen. Sulamith Sparres Monographie zeichnet detailliert die Entwicklung der Französischen Revolution und den Kampf der Frauen darin nach  und die geistesgeschichtliche Voraussetzung: die Aufklärung. Als deren prominenteste Vertreter zwar in den Schul- und Geschichtsbüchern Männer genannt werden (wie im Fall der Französischen Revolution auch), deren Anfänge indes ein knappes Jahrhundert vor der männlichen Aufklärung von Frauen geleistet wurden: ein vernachlässigtes Kapitel in der Geschichte der Philosophie.

Autor*innen: Sulamith Sparre

25,20 €
inkl. 10 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Zeige 253 bis 264 (von insgesamt 411 Artikeln)