Geschichte

Was wir aus der Geschichte lernen können:  Nicht die Anbetung der Asche, sondern das Weitertragen des Feuers...

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Vote for Victoria! Das wilde Leben von Amerikas erster Präsidentschaftskandidatin Victoria Woodhull (1838-1927)

Über Hillary Clintons Vorgängerin darf man eines zweifelsfrei sagen: Sie stammte nicht aus dem politischen Establishment. Vielmehr stammte sie aus der Gosse: Victoria Woodhulls Familie war ein vagabundierender Klan, der sich mit Quacksalberei über Wasser hielt und seine Töchter anschaffen schickte. Die hübsche junge Frau mit dem scharfen Verstand schlug selbst daraus Kapital. Bald war sie eine der schillerndsten Figuren im New Yorker Rotlichtmilieu. Als ein Kunde ihr Kursmanipulationen verriet, kaufte sie Börsenaktien – und wurde über Nacht reich. Doch Victoria wollte mehr: Sie wurde die erste Brokerin der Wall Street. Sie war Sozialistin, Feministin, Verlegerin, schrieb über Politik, Sex und Freie Liebe. 1872 kandidierte Victoria Woodhull als erste Frau für das Amt des amerikanischen Präsidenten – knapp fünfzig Jahre vor Einführung des Frauenwahlrechts! Sie war eben eine, die fand, Frauen sollten nicht lange fragen, was sie dürfen, sondern tun, was der Freiheit dient.

Autor*innen: Antje Schrupp

16,50 €
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Wahn und Kalkül. Der Antisemitismus mit dem Hakenkreuz
Gegenstand des Buchs ist die Geschichte der Judenverfolgung und des Judenmordes, geplant und befohlen von den Machthabern des faschistischen Deutschen Reiches. Zudem befasst es sich mit der Erforschung des Verbrechens, mit der Juristen, nicht Historiker den Anfang machten. Der Band schildert indessen nicht nur Ereignisse und Abläufe. Er fragt nicht allein nach dem Was und dem Wer, dem Wann und dem Wie, sondern auch nach dem Warum. Es geht also auch um die Motive, Antriebe und Ziele derer, die zuerst die Vertreibung der Juden aus dem Reichsgebiet, dann die Ermordung aller, derer sie in ihrem Machtbereich habhaft werden konnten, in Gang setzten und lenkten.

Autor*innen: Kurt Pätzold

16,40 €
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Weil ich den Menschen spüre, den ich suche. Zenzl und Erich Mühsam

Die vorliegende Biographie – die erste, die sich dem Ehepaar Mühsam gemeinsam widmet – greift neben bereits erschlossenen Quellen auf zahlreiche bisher unveröffentlichte Archivfunde zurück, die neue Facetten der Persönlichkeiten des unbeugsamen Dichters und seiner nicht weniger mutigen und starken Frau zutage treten lassen.

Autor*innen: Rita Steininger

20,40 €
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Wer war Ruth Oesterreich? Auf den Spuren einer vergessenen Sozialistin
Hinter dieser Wand befindet sich der ehemalige Hinrichtungsraum des Gefängnisses Plötzensee. Durch diese Türe wurden damals die Gefangenen gebracht! Noch heute gibt es den Eisenträger, der im Jahr 1942 von Wand zu Wand gezogen worden ist und an dem acht Haken befestigt wurden. Von diesen Haken sind fünf erhalten. Ich muss davon ausgehen, dass Ruth Oesterreich, auf deren Spuren ich mich im Frühjahr 2009 gemacht habe und deren Lebensgeschichte ich in diesem Buch erzähle, am 25. Juni 1943 an einem dieser Haken erhängt worden ist, auch wenn ihre Tochter lieber glaubte, sie sei geköpft worden.

Autor*innen: Birgit Schmidt

12,20 €
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Wessen Morgen ist der Morgen. Arbeiterlied und Arbeiterkämpfe in Deutschland

Im Jahr 2014 wurde das »Singen der Lieder der deutschen Arbeiterbewegung« in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes im Sinne der UNESCO aufgenommen. Das Liedgut sei »Ausdruck von Benachteiligung und Unterdrückung lohnabhängiger Beschäftigter, aber auch von Gegenwehr, Kampfeswillen und Zukunftsgewissheit.« Doch sollte, was vom Aussterben bedroht scheint, nicht wiederbelebt werden? Im Spiegel des Arbeiterliedes blättert Kai Degenhardt die vielen Kämpfe und Niederlagen, Erfolge und Fehlschläge in der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung auf. Dabei stellt er auch das triumphalistische Pathos und die, speziell deutsche, Verwurzelung des Arbeiterlieds in den Hinterzimmern von Männergesangsvereinen in ihren historischen Kontext.

Autor*innen: Kai Degenhardt

17,40 €
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Widerstand in der Rosenstraße: Die Fabrik-Aktion und die Verfolgung der »Mischehen« 1943
10.000 Menschen wurden 1943 nach einer antijüdischen Razzia in Berlin nach Auschwitz verschleppt. 2.000 Juden aus so genannten Mischehen kamen bei der "Fabrik-Aktion" in ein besonderes Sammellager in der Rosenstraße. Dort protestierten viele nichtjüdische Angehörige gegen deren Deportation: ein herausragendes Beispiel für erfolgreichen Widerstand, hauptsächlich getragen von Frauen.

Autor*innen: Wolf Gruner

6,00 €
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Widerstand vom Himmel. Österreicheinsätze des britischen Geheimdienstes 1944
Im Sommer und Herbst 1944 versuchen Agenten des britischen Geheimdienstes S.O.E. ("Special Operations Executive") über den Landweg nach Österreich einzudringen. Sie sollen Kontakte mit möglichen Widerstandsgruppen herstellen, deren Tätigkeit unterstützen und Sabotageaktionen durchführen.

Autor*innen: Peter Pirker

27,00 €
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Wien, Mai 68. Eine heiße Viertelstunde
Eine heiße Viertelstunde? Heute ist die Neue Linke bereits Geschichte ohne historisch aufgearbeitet zu sein. Was geschah in Wien zu jener Zeit, als in der BRD die Verlagshäuser des Springer-Konzerns brannten und die Studenten im Quartier Latin Barrikaden bauten? Warum blieb die Neue Linke in Österreich so schwach und welchen Einfluss hatte der künstlerische Underground? Wie kam es zur "Leninisierung" großer Teile der Studentenbewegung? Welche Auswirkungen hatte die Neue Linke und gibt es Verbindungslinien zwischen der Studentenrevolte und den neuen sozialen Bewegungen?

Autor*innen: Fritz Keller

19,90 €
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Wildcat: Reader 1905 bis 1923 - die verpasste Weltrevolution

Reader der operaistischen Zeitung "Wildcat" zu den internationalen Kämpfen um eine Revolution 1905 - 1923 und ihr scheitern.

7,00 €
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Neu
Wilhelm Wehner. Anarchist, Syndikalist, Antimilitarist, Freigeist und Naturfreund

Auf den ersten Blick könnte man sagen: Er war ein wilder Hund, dieser Wilhelm Wehner. 1916 verweigerte Wehner als erster Kriegsdienstverweigerer in Schweinfurt den Dienst an der Waffe und rief hier 1919 die Räterepublik aus. Schon um 1906 hatte sich der junge Arbeiter bei der Gruppe um die Zeitung „Revolutionär“ in Berlin politisiert. Vor Gericht wurde er angeklagt wegen „Erpressung“ des Unternehmers Ernst Sachs. Jedoch überraschend freigesprochen. Doch waren dies nicht nur vorübergehende Jugendwildheiten. Der umtriebige Arbeiter gründete in Schweinfurt eine Ortsgruppe der „Freien Arbeiter Union Deutschlands“, lud die international tätige Anarchistin Emma Goldman ein und pflegte nach  1945 einen umfangreichen Briefverkehr mit dem anarchosyndikalistischen Autor Rudolf Rocker, der in den USA lebte

Autor*innen: Initiative gegen das Vergessen Schweinfurt (Hg.)

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Wobblies! A Graphic History of the IWW

The stories of the hard-rock miners’ shooting wars, young Elizabeth Gurly Flynn (the “Rebel Girl” of contemporary sheet music), the first sit-down strikes and Free Speech fights, Emma Goldman and the struggle for birth control access, the Pageant for Paterson orchestrated in Madison Square Garden, bohemian radicals John Reed and Louise Bryant, field-hand revolts and lumber workers’ strikes, wartime witch hunts, government prosecutions and mob lynching, Mexican-American uprisings in Baja, and Mexican peasant revolts led by Wobblies, hilarious and sentimental songs created and later revived - all are here, and much, much more.

Autor*innen: Paul Buhle; Nicole Schulman (Editor)

27,50 €
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Zur Analyse der Tyrannis (1937)

„Die aggressive Angst bekennt sich nicht zu sich selbst, sie tritt nicht als Angst zutage, sondern als ‚affektive Aggression‘. […] Um diese Angst loszuwerden, muss man alles beseitigen, was Angst machen kann. Doch dem Ängstler kann alles Angst machen. So ergibt sich die Konsequenz, dass das unbewusste Ziel des aggressiven Ängstlers die Allmacht, die Gottähnlichkeit ist. Alles, was den Wert seines Wesens in Frage stellt, alles, was das Gefühl des eigenen Wertes in ihm erschüttern könnte, würde er vernichten oder sich in einer endgültigen Weise untertan machen wollen.
Nur der Tod, doch nicht einmal dieser, zieht seinem Machtwillen eine Grenze. […] Wer seines Wertes gewiss ist, kennt die aggressive Angst nicht. Wer sich mit seiner Unvollkommenheit abgefunden hat, kennt sie ebenso wenig. Wer wirklich mitmenschlich ist, ist frei von ihr. Wer sich damit abgefunden hat, als einer von
vielen zu leben, wird unter dieser Angst nicht leiden. Und wer die Menschen liebt, wird vor ihr bewahrt bleiben.“ (Manès Sperber)

Autor*innen: Manes Sperber

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