Gesellschaftskritik

Kritik der gesellschaftlichen Zustände

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Die machbare Utopie. Strategien für eine Gesellschaft der Zukunft

Die machbare Utopie ist eine nachdenkliche Debatte über die Ziele und praktischen Prinzipien einer wünschenswerten Gesellschaft der Zukunft. Michael Albert stellt darin Konzepte und ihre Verbindungen zur gegenwärtigen Gesellschaft dar, formuliert die Utopie einer post-kapitalistischen Zukunft und diskutiert über die Mittel und Zwecke, die für die Entwicklung einer gerechten Gesellschaft benötigt werden. Weder scheut er die Auseinandersetzung mit der Komplexität menschlicher Bedürfnisse, noch ist sein Ansatz in irgendeiner Weise dogmatisch.

Autor*innen: Michael Albert

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Die Macht der Enteigneten. Das Performative im Politischen

Judith Butler und Athena Athanasiou im Gespräch: Die Diskussion kreist um diejenigen, die Land, Staatsbürgerschaft, Besitz verloren haben, jene, die der Zugehörigkeit zur Welt beraubt sind. Was bedeutet dieser prekäre Verlust in einer von der Logik des Besitzes beherrschten kapitalistischen Welt? Kann er zur Quelle des Widerstands werden und politische Antworten geben auf Entrechtung und Enteignung, auf den Entzug der Grundbedingungen des Lebens schlechthin?

Autor*innen: Judith Butler; Athena Athanasiou

25,70 €
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Die Mikrofinanz-Industrie. Die große Illusion oder das Geschäft mit der Armut
Wer denkt bei dem Stichwort Mikrokredite nicht an Bangladesh, Armutsbekämpfung, Gemeinwohl? Das positive Image der Mikrokredite als Strategie gegen Armut hält sich bis heute... So weit die Mär, so weit der Mythos. Weniger bekannt ist die Kehrseite der Mikrofinanz-Industrie, wie die englische Bezeichnung lautet. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell, das Gemeinschaften in vielen Ländern in die Überschuldung treibt. Die Folgen sind psychosozialer Druck, Pfändung und Enteignung bis hin zu Suizid. Dabei sollte schon eine einzige Zahl genügen, um den Glauben an die wohltätige Wirkung der Mikrofinanz zu verlieren: 38 Prozent. So hoch sind die effektiven Zinssätze für Mikrokredite im weltweiten Durchschnitt.

Autor*innen: Gerhard Klas

20,40 €
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Die modernen Wanderarbeiter*innen. Arbeitsmigrant*innen im Kampf um ihre Rechte

In einer Welt, die sich zunehmend wirtschaftlich, sozial und politisch vernetzt, spielen grenzüberschreitende Arbeits- und Produktionsverhältnisse eine immer größere Rolle. Innerhalb Europas hat insbesondere die zeitlich befristete Arbeitsmigration deutlich zugenommen. Gerade Deutschland hat sich zu einem der wichtigsten Zielländer für die wachsende Zahl moderner Wanderarbeiter*innen entwickelt, deren Gemeinsamkeit darin besteht, dass sie nur vorübergehend in einem anderen europäischen Land arbeiten. Für sie hat sich inzwischen der Begriff »mobile Beschäftigte« etabliert. Ihre Arbeit in Deutschland ist gekennzeichnet durch extreme Ausbeutung, lebensgefährliche Arbeitsbedingungen, Lohnraub und die Umgehung arbeitsrechtlicher Normen.

Autor*innen: Stefan Dietl und Kathrin Birner

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Die molekulare Invasion. Strategien gegen die Biotechnologie im globalisierten Kapitalismus
Die Biotechnologie durchdringt im globalisierten Kapitalismus stetig mehr und mehr jede Form von Organismus. Damit geht auch eine kapitalistische Verwertung und Privatisierung einher. Den meisten Menschen macht der Eingriff in evolutionär entwickelte Organismen und allgemein in die Umwelt vor allem Angst. Tief sitzt die Furcht vor vermischten Wesen und unreinem Essen. In einer brillanten und exakten Analyse der kulturellen und religiösen Wurzeln dieser Angst vor dem Fremden und dem positiven Bezug zur Reinheit entdecken das Critical Art Ensemble ideologische und rhetorische Probleme, die der kapitalistischen Durchdringung und Integration unter dem Paradigma schneller Profite entgegenstehen.

Autor*innen: Critical Art Ensemble

14,40 €
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Die Mühlen der Zivilisation. Eine Tiefengeschichte der frühesten Staaten

Uns modernen Menschen erscheint die Sesshaftigkeit so natürlich wie dem Fisch das Wasser. Wie selbstverständlich gehen wir und auch weite Teile der historischen Forschung davon aus, dass die neolithische Revolution, in deren Verlauf der Mensch seine nomadische Existenz aufgab und zum Ackerbauer und Viehzüchter wurde, ein bedeutender zivilisatorischer Fortschritt war, dessen Früchte wir noch heute genießen. James C. Scott erzählt in seinem provokanten Buch eine ganz andere Geschichte. Gestützt auf archäologische Befunde, entwickelt er die These, dass die ersten bäuerlichen Staaten aus der Kontrolle über die Reproduktion entstanden und ein hartes Regime der Domestizierung errichteten, nicht nur mit Blick auf Pflanzen und Tiere. Auch die Bürger samt ihren Sklaven und Frauen wurden der Herrschaft dieser frühesten Staaten unterworfen. Sie brachte Strapazen, Epidemien, Ungleichheiten und Kriege mit sich.

Autor*innen: James C. Scott

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Die ökonomischen Funktionen der Börse. Ein Beitrag zur Werttheorie
Im Jahr 1896 veröffentlichte Paul Lafargue in der von Karl Kautsky redigierten Revue "Die neue Zeit" eine Abhandlung in zwei Teilen mit dem Titel "Die ökonomischen Funktionen der Börse. Ein Beitrag zur Werttheorie". Die Auseinandersetzung Lafargues mit dem Wertpapiermarkt erschien gegen Ende der großen Krise im Gefolge des Wiener Börsenkrachs von 1873. Obwohl sich also zunehmend wieder eine optimistische Stimmung verbreitete, verblieb bei Lafargue eine tiefe Skepsis gegenüber dem Börsengeschehen, dem er u.a. äußerst problematische Verteilungswirkungen zuschrieb. Die nächste tief gehende Finanzkrise sollte übrigens nicht lange auf sich warten lassen. Bereits 1907 kam es erneut zu einem Zusammenbruch des Aktienmarktes.

Autor*innen: Paul Lafargue

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Die Ordnung des Raumes. Foucault, Bio-Macht, Kontrollgesellschaft und Transformation des Raumes in der Moderne
Der Modus der Macht in den modernen Gesellschaften des Abendlandes beruht vor allem auf drei Techniken, die sich zugleich als Wirkungen manifestieren: Disziplinierung, Regulierung und Normalisierung. Diese drei Wirkungen bilden den Kern der Disziplinar- oder Normalisierungsgesellschaften. Foucault hat die Disziplinargesellschaft dem 18. und 19. Jahrhundert zugeordnet und die Normalisierungsgesellschaft hatte sicherlich ihren Höhepunkt im Nationalsozialismus und Fordismus. Heute befinden wir uns wieder an einem Punkt der gesellschaftlichen Transformation, wir sind dabei, in Kontrollgesellschaften einzutreten.

Autor*innen: Jürgen Mümken

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Die Regierung der Prekarität. Zur neoliberalen Konzeption unsicherer Arbeitsverhältnisse
Wie genau entwerfen Erfolgsratgeber das unternehmerische Selbst? Wie wird Menschenführung in prekären Arbeitsverhältnissen konzipiert? Und in welchen gesellschaftlichen Verhältnissen können diese neuen Technologien der Regierung überhaupt wirkmächtig werden? Niels Spilker untersucht Subjektivierungsformen im Postfordismus. Die Begriffe Regierung und Gouvernementalität dienen dabei als Scharnier, welches die hegemonietheoretischen Arbeiten des Regulationsansatzes und die Machtanalyse Foucaults verbindet. Kritisch anknüpfend an die Arbeiten der governmentality studies untersucht er den Diskurs der Führung und des Selbstmanagements im Kontext seiner Aneignungs- und Anwendungsbedingungen.

Autor*innen: Niels Spilker

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Die Revolution der Städte

Ausgehend von einer Sozialgeschichtete der Stadtentwicklung und der Stadt als sozialem Lebensraum, der die Alltagserfahrung der dort lebenden Menschen bestimmt, formuliert Henri Lefebvre (1901 1991) eine Kritik des Urbanismus. Lefebvre gilt als Vordenker einer Raumvorstellung, die zum festen Bestandteil des sozialwissenschaftlichen Wissens gehört - ein Klassiker, dessen Analysen nach wie vor wichtige Referenzpunkte für die gegenwärtige Debatte bieten.

Autor*innen: Henri Lefebvre

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Die Rückkehr der Inflation

Lange Zeit für besiegt gehalten, ist die Inflation 2021 mit ganzer Macht zurückgekehrt – zur Überraschung auch der allermeisten Ökonomen, die so ein weiteres Mal ihre Inkompetenz unter Beweis gestellt haben. Jetzt müssen wahlweise die laxe Geldpolitik von Zentralbanken und Regierungen oder Sonderfaktoren wie die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine herhalten für das Debakel. Zur Abhilfe verordnen die politisch Verantwortlichen unverdrossen die gewohnte Kur: Die Zentralbanken erhöhen die Leitzinsen und drohen so eine ohnehin schon wackelige Konjunktur vollends abzuwürgen.

Autor*innen: Paul Mattick

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Die Strafgesellschaft. Vorlesungen am Collège de France 1972–1973
Michel Foucaults Vorlesungen aus den Jahren 1972 und 1973 untersuchen die Beziehungen zwischen Recht und Wahrheit und wie beide sich verbunden haben, um zur Entstehung eines neuen Strafregimes beizutragen. Sie sollten der Vorbereitung von Foucaults wirkmächtigem Buch Überwachen und Strafen dienen, entfalten aber eine ganz eigene Dynamik, die über eine Genealogie des Gefängnissystems hinausgeht und die gesamte kapitalistische Gesellschaft in den Blick nimmt als eine spezifische Organisation vielfältiger Regelverstöße. Die Strafgesellschaft kann daher zu den großen Werken über die Geschichte des Kapitalismus gezählt werden.

Autor*innen: Michel Foucault

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