Kritik der gesellschaftlichen Zustände
Wer sich für Hintergründe von Armut und sozialer Ausgrenzung jenseits von Zahlen, Summen und Statistiken interessiert, wird hier fündig: 24 ExpertInnen-Beiträge aus unterschiedlichen Perspektiven (darunter Erfahrungsberichte ebenso wie Darstellungen aus Wissenschaft, Kultur und sozialarbeiterischer Praxis) erzählen von ungewöhnlichen und auch überraschenden Aspekten im Leben von armuts- oder ausgrenzungsbetroffenen Menschen.
Autor*innen: ASAP Österreich; Clemens Sedmak; u.a. (Hg.)
Der Streifzug durch alltägliche Begriffe der „Leistungsgesellschaft“ erkundet die vorherrschende Ideologie des flexiblen Kapitalismus. Er ist weit mehr als ein wirtschafts- und sozialpolitischer Ansatz. Die neoliberale Ideologie prägt unsere Persönlichkeit, unser Denken, unser Handeln: während wir Sport treiben, wir über unsere Bosse sprechen, als wären wir befreundet, wir in Dating-Portalen nach der Liebe fürs Leben oder dem schnellen Sex suchen, wir unser 70er Jahre-Rennrad das Altbau-Treppenhaus hochtragen, wir herzhaft über die Prolls in der Eckkneipe lachen, wir uns über unsere aktuellen Prokrastinationserfahrungen austauschen, wir mit einem Coffee-to-go bewaffnet im Stechschritt durch die Stadt marschieren, wir lustige ironisch-geistreiche Anmerkungen machen, wir uns wieder nicht entscheiden können und wir am Ende des Tages einmal mehr versuchen, das zu verdrängen, was längst Gewissheit geworden ist: dass es so nicht weitergehen kann.
Autor*innen: Sebastian Friedrich
Autor*innen: Paolo Flores d'Arcais
Autor*innen: Andrej Holm; Klaus Lederer; Matthias Naumann (Hg.)
Autor*innen: Paul Stephan
Autor*innen: Paul Stephan
Warum wird medial nicht mit Schwarzen, dicken, nackten Körpern geworben? Oder mit einer Person im Rollstuhl? Wozu brauche ich einen Körper, der ›beachbody-ready‹ ist? Seit Kurzem werden diese Diskriminierungsformen innerhalb des Konzepts des ›Lookismus‹ behandelt, welches größtenteils unbemerkt und bisher nur unzulänglich fundiert in der Reihe bekannter Diskriminierungskonzepte Position bezieht.
Autor*innen: Lea Schmid; Darla Diamond; Petra Pflaster (Hg.)
Der Band versammelt zwei Texte über die politischen Hoffnungen und Entgleisungen, Chancen und Katastrophen des 20. Jahrhunderts, die beklemmend aktuell anmuten: Der eine ist wenige Wochen nach dem Ende des Ersten, der andere wenige Monate vor dem Beginn des Zweiten Weltkrieges entstanden. Bruno Franks Von der Menschliebe aus dem Dezember 1918 und Lüge als Staatsprinzip aus dem Juli 1939 appellieren an das Miteinander in der Gesellschaft und zeigen, wie dieses Miteinander durch destruktiven Eigennutz und haltlose Falschbehauptungen gespalten wurde.
Autor*innen: Bruno Frank
Autor*innen: Christopher Wimmer
Autor*innen: Heleno Sana
In seinem aktuellen Werk, dem ersten seit über einem Jahrzehnt, schlägt Abdullah Öcalan einen Fahrplan für eine Transformation der Gesellschaft vor, der auf Kommunalismus, Ökologie und radikaler Demokratie basiert. Das Manifest der kommunalen Demokratie bietet dabei einen tiefen Einblick in die theoretischen Grundlagen des Paradigmenwechsels der kurdischen Freiheitsbewegung – von der Strategie des bewaffneten Kampfs um nationale Befreiung hin zur radikaldemokratischen Politik um politische Selbstbestimmung. Öcalans freiheitliche Vision der kommunalen Demokratie beschränkt sich dabei keineswegs auf Kurdistan oder den Nahen Osten, sondern gibt wichtige Impulse für die weltweite Debatte über einen radikaldemokratischen Sozialismus des 21. Jahrhunderts.
Autor*innen: Abdullah Öcalan
Im hier vorliegenden ersten Band »Zivilisation und Wahrheit« kritisiert Öcalan die Kapitalistische Moderne als vorläufigen Endpunkt der Geschichte und weitet dabei den Blick auf die zugrunde liegenden Strukturen aus. Es steht für ihn außer Frage, dass die Kapitalistische Moderne nur eine Zivilisationsform unter vielen möglichen darstellt. Ohne die wesentlichen Stränge der zivilisatorischen Entwicklung zu verstehen, ohne ihre jeweiligen revolutionären wie reaktionären Phasen zu untersuchen (z.B. des Christentums oder des Islam), kann die Kapitalistische Moderne aber weder erklärt noch überwunden werden.
Autor*innen: Abdullah Öcalan