Kritik der gesellschaftlichen Zustände
Spätestens seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 sieht sich Europa vor das Ende einer Friedensordnung gestellt, die nach 1945 von den sogenannten Siegermächten ausverhandelt worden war und die anhand von Grenzen, militärischer Sicherung und Wiederaufbauhilfen eine fragile Ordnung zu etablieren suchte, die wir westliche Demokratie nennen. Doch was wäre, verstünden wird Demokratie nicht mehr als Staatsform, sondern als die Fähigkeit von lokalen Gemeinschaften, sich selbst zu verwalten? Welche neuen Formen von Verantwortung, von Souveränität und Selbstbestimmung würden aus einem ernst gemeinten Föderalismus erwachsen? Und welches politische Verständnis von Gesellschaft brauchen wir im 21. Jahrhundert für den Frieden, das fragilste und höchste Gut, das wir haben?
Autor*innen: Thomas Wagner
Autor*innen: Swantje Köbsell
Autor*innen: Elisabeth Voß u.a. (Hg.)
Autor*innen: Robert Kurz
Autor*innen: Laika
Autor*innen: Duygu Gürsel; Zülfukar Çetin; Allmende e.V. (Hg.)
Der Satz „Wer heilt, hat recht“ wird häufig als eine Art Rechtfertigung alternativer Behandlungsformen angeführt. Edzard Ernst hält diese Auffassung hingegen für einen Trugschluss. Als Professor am weltweit ersten Lehrstuhl für Komplementärmedizin in Exeter hat er jahrelang die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit alternativer Therapien untersucht und plädiert dafür, die Maxime vom Kopf auf die Füße zu stellen: „Wer recht hat, heilt“.
Autor*innen: Ernst Edzard
Im Herbst 2021 stimmte Berlin mit einer spektakulären Mehrheit für die Vergesellschaftung profitorientierter Immobilienkonzerne. Was genau aber Vergesellschaftung sein soll, darum streiten seither nicht nur die Fachleute. Diese Debatte birgt die Chance, Vergesellschaftung jenseits eingetretener Pfade neu zu bestimmen. Das aber setzt voraus, der herrschenden, auf privater Aneignung basierenden Produktionsweise auf den Grund zu gehen. Sowohl ihre (oft enttäuschten) Verheißungen, als auch ihre vermeintliche Naturnotwendigkeit sind wirkmächtige Hürden für das Aufspüren und Erkämpfen progressiver Alternativen.
Autor*innen: Sabine Nuss
Wer den Mut zum Ungehorsam hat, der entzieht sich nicht nur vermeintlichen Autoritäten, sondern nimmt die Menschen lebendig und mitfühlend wahr. Wie sehr die Kultur des Gehorsams entmenschlichen kann und welche Wege aus dem Kreislauf der Unterordnung führen, zeigt Arno Gruen: ein befreiendes Plädoyer für mehr Mitmenschlichkeit.
Autor*innen: Arno Gruen
Und wenn unsere Zivilisation zusammenbrechen würde? Nicht etwa in einigen Jahrhunderten, sondern noch zu unseren Lebzeiten? Weit entfernt von den Voraussagen der Maya und anderer millenaristischer Eschatologien kündigt eine größer werdende Anzahl von Autor:innen, Wissenschaftler:innen und Institutionen das Ende der industriellen Zivilisation an, das heißt das Ende der Bedingungen für ein Leben, wie wir es bis jetzt gekannt haben.
Autor*innen: Pablo Servigne; Raphaël Stevens
Autor*innen: Michael Heinrich
Autor*innen: Pirmin Fessler; Stefan Hinsch