Kunst, Streetart, (Sub)kultur und Fußball(fankulturen)
Das Verhältnis der Linken zum Sport ist ambivalent. Kritische Stimmen sehen den Sport als ›Opium des Volkes‹, als Ausdruck bürgerlichen Konkurrenzdenkens und als Bollwerk des Nationalismus. Sie betonen seine politische Vereinnahmung und ökonomische Ausbeutung. Gleichzeitig wurden in der Geschichte der Linken immer wieder Aspekte des Sports betont, die in Einklang mit einem sozialistischen Zusammenleben gesehen wurden und dieses fördern sollten: Teamgeist, Respekt, Solidarität, internationale Verständigung und körperliche Geschicklichkeit.
Autor*innen: Gabriel Kuhn
Autor*innen: Jens Kastner
Autor*innen: Vivien Goldman
In »Diktatorpuppe zerstört, Schaden gering.« wird in rund 90 Text- und Bildbeiträgen nach künstlerischen und kulturellen Strategien geforscht, die den postnazistischen Einklang zu stören vermögen. Kunst wird auf das analytische und praktische Potential hin abgeklopft, das sie geschichtspolitisch entfalten kann. Dabei gehen die Herausgeberinnen keineswegs davon aus, dass Kunst unumgänglich ist, um kritisch in den Postnazismus zu intervenieren. Jedes Mittel ist recht, so lange es nachhaltig wirkt - behaupten sie - und sehen nach, was die Kunst beizutragen hat.
Autor*innen: Lisa Bolyos; Katharina Morawek (Hg.)
Bearded bomb-throwers, self-indulgent nihilists, dangerous subversives - these characteristic clichés of anarchists in the popular imagination are often reproduced in the cinema. In Film and the Anarchist Imagination, the first comprehensive survey of anarchism in film, Richard Porton deconstructs such stereotypes while offering an authoritative account of films featuring anarchist characters and motifs.
Autor*innen: Richard Porton
Frida Kahlos Bilder erzählen von Schmerz und Verletzlichkeit, von Auflehnung und Courage – Leben und Werk der mexikanischen Künstlerin faszinieren und erschüttern gleichermaßen. Nicht nur Schriftsteller, Regisseure, Maler und Musiker haben sich von Frida Kahlo inspirieren lassen: Sie ist eine Ikone geworden, die von einem Millionenpublikum verehrt wird.
Autor*innen: Karen Genschow
Der Wiener Fußball zählte in der Zwischenkriegszeit zu den wichtigsten Zentren der europäischen Fußballkultur. Der Sammelband fragt nach den Veränderungen dieser Popularkultur nach dem »Anschluss« 1938 an das Deutsche Reich und den fußballerischen Beziehungen zwischen »Altreich« und »Ostmark«.
Autor*innen: David Forster; Jakob Rosenberg; Georg Spitaler (Hg.)
Autor*innen: Dario Azzellini; Thimmel (Hg.)
Der Maler Giandante X (bürgerlich Dante Pescò, 1899–1984) war ein italienischer Künstler und politisch engagierter Aktivist aus Mailand und zählte zur Avantgarde der Zwischenkriegszeit und orientierte sich anfänglich am Futurismus, bevor er sich später verstärkt dem sozialkritischen Realismus zuwandte. Giandante X bekundete eine ausgeprägte Überzeugung hinsichtlich des Antifaschismus und nahm am Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Republikaner teil. Aufgrund seiner politischen Haltung war er über einen längeren Zeitraum hinweg in finanzieller Not und wurde vom faschistischen Regime verfolgt.
Autor*innen: Werner Abel
Augusto Boal - Erfinder der international anerkannten Methode des Forumtheaters und des Theaters der Unterdrückten. Auf seinen Reisen um die Welt war er unter anderem eine Inspiration für LehrerInnen, PsychotherapeutInnen, GefängnisinsassInnen, SchauspielerInnen und SozialpädagogInnen, aber immer auch für politisch Aktive. Augusto Boal war sowohl Visionär als auch Kind seiner Zeit: dem Brasilien der Militärdiktatur und der Repression, der Pädagogik Paulo Freires und der Widerstandsbewegungen.
Autor*innen: Augusto Boal
Autor*innen: Sonja Eismann (Hg.)
Autor*innen: Martin Büsser