Bücher zu Geschichte und Aktualität der radikalen Linken
Dieses Buch beschäftigt sich mit dem Aufbau von Massenorganisationen, dem Erlangen von Macht und der Verteilung von Macht an die Bevölkerung. Es handelt von der Verwirklichung des demokratischen Traums von Gleichheit, Gerechtigkeit, Frieden, Vollbeschäftigung, Gesundheit und der Möglichkeit, nach den Wertvorstellungen zu leben, die dem Dasein einen Sinn verleihen. (Saul David Alinsky)
Autor*innen: Saul D. Alinsky
Autor*innen: Ian Bone; Alan Pullen, Tim Scargill
Seit Jahrzehnten ist die Linke in Deutschland vornehmlich eine Jugendbewegung. Spätestens Anfang 30 steigen die meisten aus. Was aber ist mit denen, die »dabei geblieben« sind? In knapp 30 Interviews geht Rehzi Malzahn der Frage auf den Grund, was diejenigen Aktivis_innen bewegt, die auch mit Mitte 40, 50, 60 noch auf die Straße gehen, Aktionen planen oder auf vielen anderen Wegen ihre radikale Kritik an den Verhältnissen ausdrücken.
Die Interviewten gehören verschiedenen linken Bewegungen an. Sie blicken auf ihr Leben und erzählen, wie alles angefangen hat, woran sie verzweifelt sind, was sie ermutigt oder wie sie mit Frust umgehen...
Autor*innen: Rehzi Malzahn
Autor*innen: A.G. Gender-Killer (Hg.)
Das Buch beleuchtet den Einfluss von Hausbesetzungen, Umnutzungsinitiativen und Beteiligungsverfahren auf die Städtebau- und Stadtentwicklung Hannovers. Es beschreibt 50 Hausbesetzungsaktionen, die Entstehung erfolgreicher lokaler Selbstverwaltungsprojekte wie UJZ Kornstraße und Glocksee, Sprengelgelände sowie den „hannoverschen Weg“ zur Legalisierung von Bauwagenplätzen. Im Fokus steht das Zusammenspiel von Politik, Verwaltung und Aktivismus zur Durchsetzung sozialer, kultureller und politischer Anliegen.
Autor*innen: Tanja Tschöke
Das Buch wendet sich an alle, die Veränderung wollen und dafür Anregungen suchen. Es richtet sich sowohl an am Kommuneleben interessierte Personen als auch an diejenigen, die bereits in solchen Gemeinschaften leben. Die Autor*innen möchten dazu anstiften, andere Lebensformen auszuprobieren, und geben Einblick in ihren konkreten Alltag und die Diskussionen, von denen er geprägt ist.
Autor*innen: Kommuja
Autor*innen: Laika
Noch vor wenigen Jahren stand die Identitätspolitik mit ihrer Kritik an Rassismus und anderen Formen der Diskriminierung im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Betroffene fanden zueinander und forderten gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft. Themen wie die deutsche Kolonialgeschichte oder die rassistische Durchsetzung der Alltagssprache waren in aller Munde, bislang gültige Ordnungskriterien wurden in Frage gestellt.
Dann begann sich das politische Gewicht zu verschieben. »Woke« wurde zu einem Schimpfwort von rechts, und in Praxis und Methoden identitätspolitischer Anliegen zeigten sich Schwächen: ein unterkomplexes Verständnis der Performativität von Sprache, die Missachtung wissenschaftlicher Standards, die Ausklammerung ökonomischer Zusammenhänge und die Reproduktion zentraler neoliberaler Versatzstücke. Spätestens seit dem Massaker der Hamas in Israel am 7. Oktober 2023 und seiner antisemitischen Relativierung scheinen breite Teile der Bewegung auf den politischen Bankrott zuzusteuern.
Autor*innen: Lars Distelhorst
Sheila – die »Hündin des ›Terroristen‹« – erzählt von Harry in einer Zeit sozialer und linksradikaler Aufbrüche: Von den Essener Songtagen 1968 über die Arbeit mit proletarischen Kindern und Kontakten mit Stadtguerillaaktivist:innen und der folgenden Isolationshaft in den 1970/80er Jahren sowie den Hausbesetzungen und der Solidarität mit Gefangenen und Drogenabhängigen im Westberlin der 1980/90er Jahre.
Autor*innen: Sheila; Harry Stürmer
Monika Berberichs Biografie berührt wichtige Aspekte linker Geschichte der letzten 70 bis 80 Jahre. Wie sich in den Gesprächen mit Monika Berberich gezeigt hat, stellten sich (junge) Linke in den 1960ern ähnliche Fragen wie heute.
Autor*innen: Colectivo Preguntando; Monika Berberich
Andreas Krebs Salih schildert seine Erlebnisse und Erfahrungen in deutscher und italienischer Gefangenschaft und erzählt von seiner Rebellion, seinen Gefühlen und Gedanken, um das alles seinen Freund:innen und Leser:innen mit auf den Weg zu geben. Den Schluss des Buches bilden Tagebucheinträge, die während des Ausnahmezustandes im Frühjahr 2020 entstanden sind und auch über die Knastrevolten in Italien berichten.
Autor*innen: Andreas Krebs Salih
Autor*innen: Charles Reeve