KlassikerInnen

KlassikerInnen des Anarchismus

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KAIN - Zeitschrift für Menschlichkeit. 4. & 5. Jahrgang 1914, 1918/19 (Reprint)

Reprint der politischen Zeitschrift ›Kain‹, 4. und 5. Jahrgang 1914 und 1918/19, herausgegeben von Erich Mühsam. ›Kain‹ erschien von 1911 bis 1919 – mit Unterbrechung von 1914 bis 1918; vor dem Krieg monatlich, danach wöchentlich und schließlich nur noch unregelmäßig. ›Kain‹ enthielt nahezu ausschließlich eigene Artikel von Erich Mühsam.

Autor*innen: Erich Mühsam

12,00 €
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Keine Freiheit ohne Gleichheit! Louise Michel (1830 - 1905), Anarchistin, Schriftstellerin, Ethnologin, libertäre Pädagogin
Louise Michel, Anarchistin, Pädagogin und Schriftstellerin, forderte "das Brot für alle, die Wissenschaft für alle, die Arbeit für alle - für alle auch Unabhängigkeit und Gerechtigkeit." Offenbar waren dies unangemessene Forderungen, denn die Verfasserin dieser Zeilen galt als streitbarste Frau Frankreichs und schied die Geister. Für die einen war sie die "Jeanne d` Arc des Anarchismus", für andere ein hässliches "Mannweib", "fanatisch", für die bürgerliche Presse "La pétroleuse" ("Anzünderin").

Autor*innen: Michaela Kilian

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Ketty Guttmann oder: Eine Todfeindin der Autoritäten

Hamburg nach dem Ersten Weltkrieg: Die Not ist groß, die alte Ordnung zusammengebrochen, groß ist die Hoffnung auf revolutionäre Veränderungen. Für den Kommunismus und die Weltrevolution agitiert enthusiastisch Ketty Guttmann (1883–1967). Aber der Arbeiterbewegung war sie zu feministisch, der bürgerlichen Frauenbewegung zu radikal. In der Arbeiterbewegung musste sie die Entstehung einer neuen Klasse von Funktionären erleben, deren Strategien zu den sozialen Bewegungen und ihrem Gerechtigkeitsgefühl in scharfem Gegensatz standen. Unter der Losung »Los von Moskau« wandte sich Ketty Guttmann 1924 von der KPD ab und schloss sich rätekommunistisch-anarchistischen Gruppen an. Für die offizielle Arbeiterbewegung und ihre Geschichtsschreibung war sie damit zur Unperson geworden; wo existiert auch nur ein Foto von ihr?

Der Band zeichnet Ketty Guttmanns wichtigste Lebensstationen nach, gibt Einblicke in ihren Kampf gegen bürgerliche Sexualmoral und für die Rechte von Prostituierten und beleuchtet ihren Weg zur scharfen Kritikerin des Parteikommunismus der Zwischenkriegszeit. Es ist der Beginn einer Spurensuche, die auch manch Irritierendes aufklären kann.

Autor*innen: Raimund Dehmlow; Thomas Iffert (Hrsg.)

14,40 €
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Kleine Schriften

Entsprechend gebührt dem Radikalaufklärer zu Recht der Ruf, der erste lesbare deutsche Philosoph zu sein: Im Zuge der Politisierung des philosophischen Denkens wird die Sprache vom Elfenbeinturm heruntergerissen, um von unten gegen diesen selbst zu polemisieren. An die Stelle der selbstbezüglichen und vermeintlich neutralen Philosophie tritt ein engagiertes Denken, das keine Scheu hat, sich selbst zu positionieren und sich dafür journalistischer Mittel bedient.

Autor*innen: Max Stirner

10,20 €
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Kropotkins Philosophie des kommunistischen Anarchismus

Peter A. Kropotkin war der führende Theoretiker und Aktivist des kommunistischen Anarchismus. Kropotkins politische Entwürfe besitzen eine ungebrochene Aktualität. Dezentrale autonome wirtschaftliche Einheiten, gegenseitige Hilfe, autonomes Denken und Handeln, Gleichberechtigung auf allen Ebenen, Bedürfnisproduktion statt Kapitalismus haben einen allgemeingültigen Charakter, der auch auf die Gegenwart anwendbar ist.

Autor*innen: Michael Lausberg

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Landauers Philosophie des libertären Sozialismus

Gustav Landauer (1870–1919) ist wohl einer der wichtigsten Repräsentanten des freiheitlichen Sozialismus in Deutschland. Er sah im Staat und seinen Organisationen grundsätzlich ein herrschaftlich-zentralistisches Ordnungsprinzip, das zu einer Entmündigung des Individuums und zu einem Verzicht an Selbstverantwortung führe. Für Landauer war die Abschaffung des Staates eine notwendige Voraussetzung für Freiheit und völlige Gleichberechtigung aller Menschen. Landauer vertrat einen genossenschaftlichen Sozialismus auf Basis freier Vereinbarung in kleinen dezentralen Einheiten.

Autor*innen: Michael Lausberg

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Lebenserfahrung und Geistesarbeit. Simone Weil und der Anarchismus
Simone Weil gehörte einer minoritären politischen Kultur an, die das stalinistische Verständnis des Sozialismus sowie die Identifikation der Arbeiterbewegung mit der "Arbeiterpartei" nicht teilte. Nach 1934 gehörte sie zu den wenigen klarsichtigen AktivistInnen, die sich ohne falsche Hoffnungen mit den Niederlagen der weltweiten Arbeiterbewegung befassten und anfingen, deren Ursachen methodisch zu untersuchen. Die Erfahrung ihrer Teilnahme an Revolution und Bürgerkrieg in Spanien 1936 führte sie zu neuerlicher Kritik an revolutionärer Gewaltanwendung, die im französischen anarchistischen Milieu noch lange nach ihrem Tod und bis heute diskutiert wird.

Autor*innen: Charles Jaquier (Hg.)

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Lebenslinien

Während Namen wie Emma Goldman, Gustav Landauer, Ernst Toller, Rudolf Rocker und Erich Mühsam für die anarchistische Bewegung Anfang des 20. Jahrhunderts bekannt sind, ist Fritz Oerter noch immer unentdeckt. Der fränkische Anarcho-Syndikalist stand mit den genannten Zeitgenoss:innen im Austausch, ist für das Vertreten seiner Ansichten im Gefängnis gewesen, wurde von Nationalsozialisten gefoltert und ist infolgedessen 1935 in Fürth gestorben. Trotz der vielen Widrigkeiten ordnet er in diesen hinterlassenen Lebenserinnerungen die verschiedenen Abschnitte seines Lebens ruhig aneinander und schreibt liebevoll über seine Freund:innen (etwa die oben genannten), seine lithografische Ausbildung und die Beziehung zu seiner Partnerin Nanni – wie er es auch über herrschaftslosen Sozialismus tut.

Autor*innen: Fritz Oerter

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Literatur 1 (Werke Band 6.1)
Dichtung, bildende Kunst, Theater und Musik erachtete Landauer nicht "als eine Privatsache, als eine Sache bloß des stillen Kämmerleins, des Hauses, der Familie". Auch gehe es nicht darum, "isolierten Privatpersonen angenehme Gefühle des Schönen zu vermitteln. Die Kunst als eine der stärksten Ausdrucksformen des Lebens greift selbst wieder aufs Leben in seiner privaten und öffentlichen Sphäre zurück, um es zu wandeln, zu erhöhen, zu befreien und zu reinigen."

Autor*innen: Gustav Landauer

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Literatur 2 (Werke Band 6.2)
Dichtung, bildende Kunst, Theater und Musik erachtete Landauer nicht "als eine Privatsache, als eine Sache bloß des stillen Kämmerleins, des Hauses, der Familie". Auch gehe es nicht darum, "isolierten Privatpersonen angenehme Gefühle des Schönen zu vermitteln. Die Kunst als eine der stärksten Ausdrucksformen des Lebens greift selbst wieder aufs Leben in seiner privaten und öffentlichen Sphäre zurück, um es zu wandeln, zu erhöhen, zu befreien und zu reinigen."

Autor*innen: Gustav Landauer

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Louise Michel oder: Die Liebe zur Revolution
Louise Michel (1830-1905) - für die einen »die blutrünstige Wölfin«, für die anderen »die rote Jungfrau« - gilt als Symbolfigur der Pariser Kommune im Frühjahr 1871. Zum ersten Mal in der Geschichte übernahmen Arbeiterinnen und Arbeiter die Macht. Louise Michel organisierte nicht nur die Versorgung der Hungernden und Verwundeten, sie beteiligte sich an den Klub-Debatten und auch am bewaffneten Kampf.

Autor*innen: Florence Herve (Hg.)

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Louise Michel. Die Anarchistin und die Menschenfresser

Louise Michel (1830–1905), die Ikone der Pariser Kommune 1871, war für die einen eine blutrünstige Wölfin, für die anderen die große Bürgerin, die rote Jungfrau, die gute Louise. Ihr Mut im Kampf, ihre Unerschrockenheit vor Gericht sind legendär. Verurteilt zur Deportation nach Neukaledonien, suchte Louise Michel Kontakt mit der indigenen Bevölkerung. Sie erlernte die Sprache der Kanak und vermittelte in zwei Schriften deren Mythen und Kultur. Bis zu ihrem Tod blieb die Insel für sie Sehnsuchtsort. Obwohl Louise Michel keine Gelegenheit ausgelassen hat, im Kampf zu sterben, erreichte sie ein hohes Alter.

Autor*innen: Eva Geber

24,00 €
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