Marxismus, Kommunismus

Sozialistische KlassikerInnen und (räte)kommunistische QuerdenkerInnen jenseits von Einparteiendiktatur, Staatskapitalismus und Führerkult

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Marx gegen Moskau. Zur Außenpolitik der Arbeiterklasse

Marx’ Gedanken zur russischen Autokratie und zu einer Außenpolitik der Arbeiterklasse können als Antizipation des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine verstanden werden. Mit seiner «traditionellen auswärtigen Politik» des territorialen Expansionismus sah Marx den russischen Staat in einer Selbstbezüglichkeit und Maßlosigkeit verfahren, die der ökonomischen Bewegung des Kapitals ähnelt: Eine Eroberung ist nur der Ausgangspunkt für die nächste. Marx wurde deshalb zu einem leidenschaftlichen Aktivisten für die Wiederherstellung eines unabhängigen polnischen Staats. Proudhon dagegen wollte im Namen des Weltfriedens das Gleichgewicht der Großmächte bewahren und Polen dazu in russischen Händen belassen.

Autor*innen: Timm Graßmann

17,30 €
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Marx und die Roboter. Vernetzte Produktion, Künstliche Intelligenz und lebendige Arbeit
Roboter, Künstliche Intelligenz und digitale Vernetzung treiben die Automatisierung der Produktion voran. Die lebendige Arbeit werde verschwinden, der Mensch endgültig ersetzbar, warnen die einen aufgeregt. Die anderen sehen Wachstumspotenziale, Standortvorteile – oder sogar neue Chancen zur Überwindung des Kapitalismus. Karl Marx war Zeit seines Lebens fasziniert von den Potenzialen der Technik, Produktivkraft war der Begriff, den er dafür prägte. Wie kann heute eine an Marx orientierte Analyse den technologischen Wandel erklären? Was ist das Neue, wo tritt nur das Alte in anderer Form auf die Bühne? Braucht die Kritik des Kapitalismus neue Begriffe?

Autor*innen: Florian Butello; Sabine Nuss (Hg.)

20,60 €
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Marx von rechts? Zur Marx Rezeption der Neuen Rechten
Zur Marx Rezeption der Neuen Rechten.

Autor*innen: Jakob Hölzl

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Marx vs. Stirner. Oder: Ein Versuch über dieses & jenes

Aber, ohne Erbsen zählen zu wollen, geht es im Konflikt Marx gegen Stirner in erster Linie um Bürgertum gegen Punk, Massenauflauf gegen Individualismus, Mitläuferrevoluzzer gegen Empörerinnen bis hin zum langweiligen Staatssozialismus gegen Pogotänzerinnen. Marx hatte seine Chance - und er hat sie vertan. Stirner hatte keine Chance, aber er hat sie genutzt.

Autor*innen: Jochen Knoblauch

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Marx, Engels und der Rassismus ihrer Zeit

Der Umgang von Marx und Engels mit Rassismus ist heiß umstritten. Die Positionen reichen von orthodoxen Rechtfertigungen bis zu postmodernen Denunziationen. Beide gehen in der Regel eindimensional vor und beziehen sich auf den kolonial geprägten Gegensatz angeblicher Rassen. Der wird aber nicht mit anderen Formen des Rassismus wie Antisemitismus, Antislawismus oder Orientalismus vermittelt.

Autor*innen: Wulf D. Hund; Lukas Egger; Felix Lösing

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Marxismus und Anarchismus
Wie scharf auch die Polemik später gewesen sein mag, so muß doch daran erinnert werden, daß Marx vorher und über Jahre hinaus Bakunin Achtung und Freundschaft entgegengebracht hat. 1853 zeigt sich Marx in mehreren Briefen lebhaft besorgt, zu dementieren, daß er, auch nur objektiv gesehen, an der Verleumdungskampagne gegen Bakunin teilgenommen hat: "Uquhart hat einen Artikel verfaßt, in dem er Bakunin verdächtigt, weil dieser erstens Russe und zweitens Revolutionär ist".

Autor*innen: Yvon Bourdet

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Marxismus und Frauenunterdrückung. Auf dem Weg zu einer umfassenden Theorie
Was kann sozialistische Theorie zum Verständnis und vor allem zur Aufhebung der Frauenunterdrückung beitragen? Was haben Marx, Engels und andere Größen der sozialistischen Theoriebildung zur Unterdrückung der Frauen gesagt? Was davon hat nach wie vor Bestand – und wo sind die (zumeist männlichen) Autoren damals zu kurz gesprungen?

Autor*innen: Lise Vogel

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Marxistische Geschichtslosigkeit. Von Verdrängung, Unwissenheit und Denunziation: Die (Nicht-)Rezeption des Anarchismus im zeitgenössischen Marxismus
In vier großangelegten Aufsätzen diskutiert Philippe Kellermann marxistische Arbeiten der Gegenwart auf ihr Verhältnis zum Anarchismus und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Ob kritisch oder orthodox, im Marxismus tut man sich nach wie vor schwer mit dem Ernst nehmen einer Bewegung und Idee, die sich von Anfang an als Widerpart des "autoritären Sozialismus" verstand und dessen Resultate noch heute die Menschen zu recht eher verängstigen, als dass sie uns zum Träumen und Kämpfen ermuntern.

Autor*innen: Philipp Kellermann

20,10 €
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Marx` Ökologie. Materialismus und Natur

Oft wird Karl Marx unterstellt, einem einfachen Fortschrittsglauben angehangen zu sein und sich ausschließlich auf die Entwicklung der Produktivkräfte fokussiert zu haben. John Bellamy Foster weist detailliert nach, dass der Stoffwechsel von Mensch und Natur und das Denken des Menschen als Teil der Natur ein zentraler Bestandteil der Marxschen Theoriebildung ist.

Autor*innen: John Bellamy Foster

28,80 €
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Marx`Philosophie

Marx’ Philosophie stellt ein außergewöhnlich radikales Protokoll symptomatologischen Lesens dar, in dem Balibar einer Frage nachgeht, mit der sich Marx nie ausführlich auseinander gesetzt hat – welchen Status besitzt seine Intervention in die Philosophie. Am Leitfaden dieser Frage verfolgt er Marx’ Denken bis in die Momente hinein, in denen es schweigt oder von Idealisierungen blockiert bleibt. Das Buch rekonstruiert die Zukunft des Marxismus, die sich in seinen ungelösten Problematiken abspielen wird.

Autor*innen: Etienne Balibar

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Materialistische Staatskritik. Eine Einführung

Die Analysen des Staates gehen in der Linken weit auseinander. Das Spektrum der Interpretationen reicht von der Idealisierung bis zur Dämonisierung, von der Übernahme des Staates bis zu seiner Abschaffung. Während der Staat für die einen als Garant des Allgemeinwohls gilt, betrachten ihn andere als das Instrument der kapitalistischen Klassenherrschaft und wieder andere sehen in ihm das Terrain sozialer Kämpfe. In seiner Einführung präsentiert Moritz Zeiler die zentralen Thesen marxistischer Theorie zum Staat: Die fragmentarischen Überlegungen bei Marx und Engels, die instrumentelle Staatstheorie bei Lenin, die Hegemonietheorien des Westlichen Marxismus von Gramsci, Althusser und Poulantzas sowie die Analysen von Paschukanis zum Verhältnis von Warenform, Rechtsform und Staatsform und später daran anknüpfende Arbeiten von Agnoli, Hirsch, Holloway und anderen. Ebenso zeichnet das Buch die linken Debatten über das Verhältnis von Staat und Faschismus nach – geht aber auch auf libertäre Staatskritik, feministische Ansätze und aktuelle Herausforderungen ein.

Autor*innen: Moritz Zeiler

15,50 €
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Maximalismus. Studien zum politischen Denken von Isaak N. Steinberg

Der linke Sozialrevolutionär Isaak N. Steinberg (1888-1957) ist eine ebenso beeindruckende wie vergessene politische und intellektuelle Persönlichkeit im ‚Zeitalter der Extreme‘ gewesen. Als baltisch stämmiger Jude, in Deutschland promovierter Jurist und allseits kosmopolitisch gebildeter Mensch verfolgte er einen praktischen Maximalismus, den er zugleich in vielen Schriften theoretisch reflektierte. Diese sind der Gegenwart zumeist genauso unbekannt wie der Politiker Steinberg, der nach der Oktoberrevolution als Justizkommissar den bolschewistischen Staatsterror bekämpfte und seit den 1930er die europäischen Juden vor dem Nationalsozialismus zu retten versuchte.

Autor*innen: Hendrik Wallat

20,60 €
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